Technische Universität Hamburg Audimax 2
Denickestraße 22, Hamburg
Dieses Mittagskonzert markiert einen herausragenden Moment der Zusammenarbeit zwischen der lokalen Hamburger Musikszene und internationalen Komponist:innen. Besondere Highlights sind zwei Uraufführungen, die eigens für den renommierten Hamburger Kontrabassisten John Eckhardt geschrieben wurden. Eckhardt, bekannt für seine Grenzgänge zwischen Neuer Musik und Sound Art, lotet hier die klanglichen Extreme seines Instruments im Dialog mit dem Computer aus.
Technische Universität Hamburg Gebäude H (H 0.02)
Am Schwarzenberg Campus 5, Hamburg
Mit einfachen Hörübungen, einem gemeinsamen Soundwalk und kleinen kreativen Aufgaben schärfen wir unsere Aufmerksamkeit für Geräusche, Orte und Stimmungen. Gehörtes wird in Worte, Zeichnungen und schließlich in Musik übersetzt – ganz ohne Vorkenntnisse. Der Workshop richtet sich ausdrücklich auch an Menschen, die denken: „Ich bin nicht musikalisch“ oder „Ich kenne mich mit Klangkunst nicht aus“. Alles, was es braucht, ist Neugier und Lust am Ausprobieren.
Das Radioballett ist eine interaktive Performance, bei der die Teilnehmer:innen mit Funkkopfhörern in eine andere Welt eintauchen und gemeinsam den Raum kreativ gestalten. Durch das Befolgen von Handlungsanweisungen entsteht eine Performance, die überrascht und herausfordert. So werden neue Zugänge zu Themen eröffnet und facettenreiche Perspektiven geschaffen.
Ensemble 404 & Die Ästhetik des Widerstands Dieser Konzertabend präsentiert die gesamte Bandbreite zeitgenössischer Computermusik in kammermusikalischer Besetzung. Das Ensemble 404 – Spezialist für neue Musik in Hamburg – navigiert durch ein Programm, das von hochgradig spatialisierten Klangwelten bis hin zu audiovisuellen Metamorphosen reicht.
Aus organisatorischen Gründen bleibt der Planet Harburg und damit auch das Kino bis zum 15.5. geschlossen.
Leider muss das Filmscreening aus diesem Grund ausfallen.
Wie klingt eigentlich Dein Getränk? Die Soundbar ist eine performative mobile Bar, die Geselligkeit, Drinks und Jam-Sessions verbindet. Sie schafft einen Raum zum Hören, Experimentieren und Zusammensein – und nimmt Dich mit auf eine facettenreiche Klangreise.
Die Autorin Bärbel (Bascha) Wegner, der Fotograf Steven Haberland und die Musikerin Clara Nebel verweben Texte, Bilder und Klänge zu einer vielschichtigen Erkundung Harburgs. Erzählerische Passagen treffen auf improvisierte Musik, Fotografien treten in Dialog mit Klängen und Field Recordings. Bekanntes wird verfremdet, Neues entsteht im Moment und eröffnet – auch durch den Blick aus dem Production Lab im 10. Stock – neue Perspektiven auf den Stadtteil.
WorkINGLab Technische Universität Hamburg
Eißendorfer Straße 40 Gebäude N, 2. Stock, Hamburg
Interessierst Du Dich für elektronische Instrumente? Ist Dir schon einmal genau dann ein Kabel kaputtgegangen, wenn Du es dringend gebraucht hast? In diesem Workshop lernst Du die Grundlagen des Lötens und probierst das Löten von Kabeln sowie verschiedener elektronischer Bauteile selbst aus.
Technische Universität Hamburg Audimax 2
Denickestraße 22, Hamburg
Das letzte Mittagskonzert der ICMC HAMBURG 2026 bildet eine Brücke zwischen der tiefen Vergangenheit und der radikalen digitalen Zukunft. Es ist eine Suche nach den Rändern des Hörbaren – sei es in der fast unhörbaren Stille eines Saxophons, in den rauen 1-Bit-Synthesen der Computermusik-Pioniere oder im Klagegesang der Gorgonen auf einem rekonstruierten antiken Instrument.
Zum Abschluss der International Computer Music Conference (ICMC HAMBURG 2026) präsentiert das ligeti zentrum einen Film im Kinoprogramm des Metropolis Kino im Planet Harburg.
In Interviews und Anekdoten erzählt die Dokumentation „Sisters with Transistors“ von Lisa Rovner die Geschichte der Pionierinnen der elektronischen Musik – von den 1970er-Jahren bis in die Gegenwart. Der Dokumentarfilm zeigt, wie visionäre Künstlerinnen die elektronische Musik nachhaltig geprägt und neu definiert haben, und rückt ihre lange unterrepräsentierte Rolle in den Mittelpunkt.
Das letzte Abendkonzert der ICMC HAMBURG 2026 rückt ein monumentales Instrument in den Fokus, das eine Brücke zwischen jahrhundertealter Tradition und futuristischer Technologie schlägt: die Orgel der Friedrich-Ebert-Halle. In diesem Konzert verschmelzen die mächtigen Pfeifenklänge mit KI-Agenten, mobilen Netzwerken und immersiver Live-Elektronik.