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SUMMARY:Innovation zum Anfassen: Tag der offenen Tür im ligeti zentrum
DESCRIPTION:  \nTag der offenen Tür im ligeti zentrum \n22. November 2025 \nDas ligeti zentrum lädt zum Tag der offenen Tür und öffnet seine Türen für alle\, die neugierig sind\, Forschung\, Kunst und Innovation hautnah zu erleben. Seit der feierlichen Eröffnung im Mai 2023 hat sich das Zentrum zu einem lebendigen Ort des Austauschs zwischen Wissenschaft\, den Künsten und Gesellschaft entwickelt.  \nZur Halbzeit der Förderung im Rahmen der „Innovativen Hochschule“ gibt es viel zu entdecken: Besucher:innen können einen spannenden Rückblick auf die vergangenen zweieinhalb Jahre werfen und den aktuellen Stand zahlreicher Projekte kennenlernen.   \nErlebe\, wie ein spielerischer Zugang zu Musik mithilfe von Virtual Reality möglich ist\, steuere einen Roboter\, teste Klangskulpturen\, die auf die Bewegungen deines Körpers reagieren oder besuche eine virtuelle interaktive Galerie.  \nDer Tag beginnt mit einem gemeinsamen zweiten Frühstück und einem Podiumsgespräch im Production Lab. Unter dem Motto „Innovativ. Interdisziplinär. International. Warum braucht Wissenschaft die Künste?“ sprechen Gäste aus Musik\, Theater\, Forschung und Politik über die Chancen interdisziplinärer Zusammenarbeit. Im weiteren Verlauf erwarten die Besucher:innen vielfältige Programmpunkte wie Spatial Audio Listening Sessions\, Filmscreenings\, Rundgänge durch die Labore\, Impulsgespräche und Prototyp-Demonstrationen. Den musikalischen Abschluss bildet ein Lecture-Konzert von SPIIC+\, das den Tag in gemütlicher Atmosphäre bei Getränken ausklingen lässt.  \nOb Familien\, Studierende\, Technikbegeisterte oder einfach Neugierige – das ligeti zentrum freut sich auf alle Besucher:innen\, jung und alt\, die Innovation erleben\, Fragen stellen und Ideen teilen möchten.  \nFür das leibliche Wohl sorgt im Anschluss an das Frühstück ein Kaffee- und Kuchenbuffet. \nligeti zentrum  \nVeritaskai 1  \n21079 Hamburg-Harburg  \n  \nProgramm \n\n		25 Veranstaltungen gefunden.\n		\n	\n\n		\n	\n\n		\n	\n \n\n\n\n\n	\n		\n	\n\n	\n\n\n	\n		\n	\n\n	\n\n\n\n	\n	Heute\n	\n		\n					Anstehende\n					Anstehende\n					\n				\n	\n\n	\n	\n		Select date.	\n	\n	\n		\n	\n\n	\n	\n		\n	\n\n	\n\n	\n		Nov. 2025	 \n\n	\n			Sa.\n			22\n	 \n\n\n	\n	11:00\n–\n	11:30\n			 \n\n		\n		Zweites Frühstück | 10. Stock | Production Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	11:00\n–\n	17:00\n			 \n\n		\n		VRobotia’s Roboter Spielplatz | 9. Stock | Haptic Office	\n	\n\n\n\n\n	\n	11:00\n–\n	17:00\n			 \n\n		\n		Dance Booth | 9. Stock | Großes Flexbüro	\n	\n\n\n\n\n	\n	11:00\n–\n	17:00\n			 \n\n		\n		Open Synthesizer Session trifft Robotik | 9. Stock | Konferenzraum links	\n	\n\n\n\n\n	\n	11:00\n–\n	19:00\n			 \n\n		\n		diskurs-o-mat | 10. Stock	\n	\n\n\n\n\n	\n	11:30\n–\n	13:00\n			 \n\n		\n		Podiumsgespräch: Innovativ. Interdiszipinär. International. Warum braucht Wissenschaft die Künste? | 10. Stock | Production Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	13:00\n–\n	14:00\n			 \n\n		\n		SPIIC+ Kurzvortrag & Gespräch: Artistic Intelligence als Brücke zwischen Kunst\, Wissenschaft und Gesellschaft	\n	\n\n\n\n\n	\n	13:00\n–\n	14:30\n			 \n\n		\n		Ferngesteuerte Hände | 10. Stock | Haptic Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	13:00\n–\n	16:00\n			 \n\n		\n		Gesundheitliche Prävention in der instrumentalen Ausbildung | 9. Stock | Transferbüro	\n	\n\n\n\n\n	\n	13:00\n–\n	16:00\n			 \n\n		\n		3D-Audio Listening Room | 10. Stock | Production Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	13:00\n–\n	17:00\n			 \n\n		\n		Moving Sound Pictures: Women | 10. Stock | XR Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	13:00\n–\n	17:00\n			 \n\n		\n		Webcast: Multiview | 10. Stock | XR Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	14:00\n–\n	14:15\n			 \n\n		\n		Tour durch das ligeti zentrum | 9. Stock	\n	\n\n\n\n\n	\n	14:00\n–\n	14:45\n			 \n\n		\n		Künstlerische Forschung im ligeti zentrum | 9. Stock | Konferenzraum links	\n	\n\n\n\n\n	\n	14:30\n–\n	14:45\n			 \n\n		\n		Haptic Lab Tour | 10. Stock | Haptic Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	15:00\n–\n	15:45\n			 \n\n		\n		Sustainable Theater Lab: Palliative Dramaturgie | 9. Stock | Konferenzraum links	\n	\n\n\n\n\n	\n	15:00\n–\n	16:30\n			 \n\n		\n		Robot Rock | 10. Stock | Haptic Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	15:00\n–\n	18:00\n			 \n\n		\n		Klangskulptur: Plapalapap | 9. Stock | Großes Flexbüro	\n	\n\n\n\n\n	\n	15:30\n–\n	17:00\n			 \n\n		\n		Emi-Me! | 10. Stock | Inno Lab	\n	\n\n\n\n\n	\n	16:00\n–\n	16:15\n			 \n\n		\n		Tour durch das ligeti zentrum | 9. 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SUMMARY:ligeti zentrum @ Hamburger MINT-Tag
DESCRIPTION:Das ligeti zentrum steht für die Verbindung von den Künsten mit der Wissenschaft. Mit unserem Projekt VRobotia nehmen wir am Hamburger MINT Tag 2024 teil\, bei dem Kinder und Jugendliche für Mathematik\, Informatik\, Naturwissenschaften und Technik begeistert werden sollen. Unser Workshop ist für die Klassenstufen 1 bis 4 konzipiert und kann entweder an Ihrer Schule oder bei uns im ligeti zentrum in Hamburg-Harburg stattfinden. \nEinstieg in die Elektronik mit VRobotia\nElektronik begegnet uns überall im Alltag: Wenn wir das Licht einschalten\, fernsehen oder unser Handy laden. Doch was genau ist Elektronik? Wie fließt Strom? Was ist ein Stromkreis? Und wie kann ich einen Stromkreis so gestalten\, dass ich LEDs zum Leuchten bringe oder sogar einen kleinen Motor in Gang bringe? In diesem Praxisnahen Workshop von VRobotia können Kinder die Grundlagen von beispielsweise Elektronik oder auch Robotik lernen. Durch praktisches Lernen werden technische Zusammenhänge verständlich gemacht und die Kreativität gefördert. \nWeitere Informationen zu VRobotia hier. \nWeitere Informationen zum MINT-Tag und unserem Angebot auf der Website des MINT forums hier. \nDas Angebot ist kostenlos.
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SUMMARY:ArtSearch 2024: International Symposium on Artistic Research\, Tag 1
DESCRIPTION:Das ligeti zentrum richtet vom 24. bis 26. Oktober 2024 das dritte internationale ArtSearch Symposium aus. Dazu laden wir Künstler:innen und Forscher:innen aus aller Welt ein\, sich zu bewerben und teilzunehmen. ArtSearch 2024 widmet sich dem Thema Künstliche Intelligenz (KI) im Kontext der künstlerischen Forschung und beleuchtet es aus unterschiedlichen Perspektiven. \nEin Schwerpunkt liegt auf der Diskussion über den Umgang mit KI als Werkzeug für Künstler:innen. Gleichzeitig werden Beiträge zu KI als „künstlerischer Intelligenz“ im Sinne eines kritischen und affirmativen Ansatzes präsentiert. Dabei sollen folgende Fragen Beachtung finden: Wo kann KI sinnvoll eingesetzt werden? Wo sollte sie mit künstlerischen Mitteln hinterfragt werden? Wo könnte möglicherweise ein sorgloser Umgang mit ihr aufgedeckt werden? Zudem wird diskutiert\, ob „künstlerische Intelligenz“ in bestimmten Fällen notwendig sein könnte\, um den Einsatz anderer Technologien zu vermeiden.\nDarüber hinaus widmet sich das Symposium weiteren zentralen Aspekten der KI: Welche Erkenntnisse lassen sich in Bezug auf die Nachhaltigkeit von KI und den dafür benötigten Rechenzentren gewinnen? Wie können gesellschaftskritische Fragen und Stereotypen des maschinellen Lernens und der KI beleuchtet werden? Dabei stehen Themen wie Diskriminierung und Machtstrukturen im Fokus\, die den Einsatz von KI prägen.\nArtSearch wurde 2016 an der HfMT Hamburg ins Leben gerufen und fand 2020 zum zweiten Mal statt. Das dritte Symposium im Jahr 2024 soll erneut Wissenschaftler:innen und Künstler:innen zusammenbringen\, um aktuelle Entwicklungen in der künstlerischen Forschung zu diskutieren. \nProgramm am Donnerstag\, 24.10.2024\n13:30 Uhr: Willkommen | KonferenzraumJan Philipp Sprick\, Präsident der Hochschule für Musik und Theater und Georg Hajdu begrüßen die Teilnehmenden.\n14:00 Uhr: Keynote - Axel Dürkop | KonferenzraumDie verborgenen Risiken und möglichen Chancen der KI: Wie können Aspekte der KI und Nachhaltigkeit das künstlerische Schaffen inspirieren? Künstliche Intelligenz (KI) könnte das Klima retten\, die Energiewende vorantreiben\, die Wirtschaft ankurbeln\, die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen deutlich verbessern und kreative und künstlerische Prozesse fördern. Gleichzeitig verbrauchen aktuelle KI-Ansätze große Mengen an Energie und Ressourcen\, die Lebens- und Arbeitsbedingungen vieler Menschen in KI-Entwicklungsprozessen sind unmenschlich und digitale Datensätze werden zum Training von KI-Systemen ohne Zustimmung und Entschädigung der Schöpfer:innen verwendet. Viele ungelöste Probleme werfen Fragen der Ethik und Nachhaltigkeit auf. Wie kann die Kunst hierauf reagieren? Brauchen wir eine neue Kunst der Gerechtigkeit\, die den Diskurs um KI kritisch begleitet? \nAxel Dürkop. Philosoph\, Theatermacher\, Softwareentwickler. „Für eine offene und demokratische Gesellschaft gestalte ich aktiv freie Software\, partizipative Bildung und ein unabhängiges Internet aus informatischer\, philosophischer und künstlerischer Perspektive durch Code\, Text und Veranstaltungsformate.“\n15:00 Uhr: Paper Session 1 | Konferenzraum15:00 Uhr: Jan Philipp Sprick – Künstlerische Forschung im aktuellen institutionellen Diskurs  \nKünstlerische Forschung ist derzeit ein viel diskutiertes Thema an den Musikhochschulen in Deutschland. Dabei werden sowohl inhaltliche als auch institutionelle Fragen diskutiert. In diesem Vortrag möchte ich mich auf institutionelle Fragen und Herausforderungen konzentrieren. Wie unterscheiden sich künstlerische und wissenschaftliche Promotionsprogramme? Wie werden potenzielle Doktorand:innen im künstlerisch-wissenschaftlichen Bereich in ihrem bisherigen Studium auf die Promotion vorbereitet? Darüber hinaus bleibt die Frage\, wie eine angemessene Betreuung von Promotionsvorhaben in einem Bereich gewährleistet werden kann\, in dem viele potenzielle Betreuer:innen aus dem künstlerischen Bereich selbst nicht promoviert sind oder die wissenschaftlichen Betreuer:innen nicht unbedingt künstlerisch forschend tätig sind. Ich möchte auch darüber spekulieren\, welche Rolle künstlerisch-wissenschaftliche Promotionen in Zukunft bei der Besetzung von künstlerischen Lehraufträgen an Hochschulen spielen werden. \nJan Philipp Sprick studierte Musiktheorie\, Musikwissenschaft\, Geschichte und Viola in Hamburg\, an der Harvard University und an der Humboldt-Universität zu Berlin\, wo er 2013 in Musikwissenschaft promovierte. Ab 2006 lehrte er Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und wechselte 2018 an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Nach seiner Tätigkeit als Vizepräsident für Studium und Lehre ist er seit 2022 Präsident der Hochschule. \n15:25 Uhr: Stephanie Schroedter – Choreomusikalische Forschung als künstlerische Praxis – am Beispiel von György Ligetis 18 Études pour piano  \nMeine Überlegungen zur Verflechtung von Musik/Klängen und Tanz/Bewegungen beginnen mit einer Aussage des Komponisten und Schlagzeugers Lukas Ligeti\, der der Auffassung ist\, dass „alle Musik tanzbar ist\, wenn man versteht\, worum es in ihr geht“. Dies könnte im Einklang mit kognitionswissenschaftlichen Studien zur Musiktheorie stehen\, die besagen\, dass wir – spontan und intuitiv – Musik als eine unsichtbare und doch hörbare Bewegung in Raum und Zeit wahrnehmen. In diesem Zusammenhang sind auch György Ligetis Beschreibungen seines kompositorischen Prozesses aufschlussreich. Neben dem Hören und der Klangvorstellung legt Ligeti senior besonderen Wert auf einen sehr feinen Bewegungssinn – eine Sensomotorik\, die auch Haptik und Taktilität einschließt. Eine solche unmittelbare Verbindung von Hören und Bewegen – letztlich ein kinästhetisch durchdrungenes Hören – ist auch für jene choreografischen Arbeiten wesentlich\, die von musikalischen Vorlagen ausgehen\, um diese künstlerisch und kreativ zu „übersetzen“. So werden beispielsweise in Elisabeth Schillings Choreografie Hear Eyes Move die 18 Études pour piano von György Ligeti analysiert. Bei solchen multisensorischen Übersetzungsprozessen kann es nicht primär darum gehen\, Analogien zwischen musikalischen und tänzerischen Parametern herzustellen. Vielmehr geht es auch darum\, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Materialitäten und Medialitäten der Künste zu betonen\, die sich sowohl überlagern (z.B. durch De-/Synchronisationsprozesse) als auch neu entstehen (z.B. durch Überlagerungen vergleichbarer Ausdrucksqualitäten). Ausgehend von dieser Prämisse sind bei der Analyse des Zusammenspiels von Musik und Tanz nicht nur die strukturelle Beschaffenheit von Komposition und Choreographie und deren Beziehungen von Interesse. Es stellen sich auch Fragen nach möglichen audiovisuellen\, kinästhetischen oder sinnlichen Wahrnehmungen. Vor diesem Hintergrund kann die so genannte choreomusikalische Forschung – ob als künstlerische Praxis oder als theoretisch fundierte Analyse – um wahrnehmungsästhetische Reflexionen ergänzt und in Richtung einer Erforschung von Klang und performativer Bewegung erweitert werden. \nStephanie Schroedter\, Musik- und Tanzwissenschaftlerin\, ist Professorin für Musiktheorie und Bewegung/Rhythmik an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien\, wo sie auch am künstlerischen Doktoratsstudium beteiligt ist. Nach ihrer Promotion am Musikwissenschaftlichen Institut der Paris Lodron Universität Salzburg lehrte sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin\, Gast- und Vertretungsprofessorin für Musikwissenschaft\, Tanzwissenschaft sowie Theater-/Performance- und Medienwissenschaft und arbeitete in mehreren von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Schweizerischen Nationalfonds (SNF) geförderten Forschungsprojekten. 2015 erhielt sie die „venia legendi“ („venia docendi“) für Musik- und Tanzwissenschaft an der Freien Universität Berlin (2015). Ihr letztes Forschungsprojekt „Bodies and Sounds in Motion“ (gefördert von der DFG) beschäftigte sich mit Methoden zur Analyse der Verflechtung von Musik/Klang und Tanz/Bewegung in Performances des späten zwanzigsten und frühen einundzwanzigsten Jahrhunderts. \n15:50 Uhr: Michael Hirschbichler – Drecksarbeit / Dirty Work \nAnaloge Intelligenz Michael Hirschbichler plädiert in seinem Vortrag für Drecksarbeit als zeitgenössische Form der Kunst- und Weltgestaltung. „Inmitten von verseuchten Landschaften\, bedeckt mit hartnäckigen Spuren und endlosen Ansprüchen und Ideologien\, mit Hoffnungen\, Träumen\, Ängsten und Geschichten\, mit Abfall\, Abfall\, Abfall\, ist alle Kunst und alles Leben Drecksarbeit. Anstatt neue Versprechungen und Schadstoffe hinzuzufügen\, wäre es nicht sinnvoll\, herauszufinden\, was mit all denen zu tun ist\, die schon da sind und die nicht einfach verschwinden werden? Anstatt von vorne anzufangen\, befasst sich Drecksarbeit mit der angesammelten Vergangenheit und den versuchten und gescheiterten Zukünften. Sie setzt sich mit den Überresten\, Fragmenten und Trümmern von Dingen\, Ideologien und Leben auseinander\, mit den Fakten und Fiktionen\, die jeden Fleck auf der Erde heimsuchen\, mit den vielen Geistern\, die es gibt und die nach einer Auseinandersetzung verlangen.“ \nZitiert nach: Michael Hirschbichler\, „Drecksarbeit / Dirty Work. A Manifesto“\, in IKA Rewview Summer 2022 (Wien: IKA\, Akademie der bildenden Künste Wien)\, 20. \nMichael Hirschbichler ist ein transdisziplinär arbeitender Künstler zwischen Architektur und Anthropologie – mit seinem Büro Atelier Hirschbichler und als Professor für Design und experimentelle Gestaltung an der HafenCity Universität Hamburg. In seiner Arbeit und Forschung untersucht er die Verbindungen zwischen Räumen und Weltanschauungen. Mit einem Ansatz\, den er „dirty work“ nennt\, setzt er sich mit Orten\, Landschaften und Umgebungen sowie den damit verbundenen Geschichten\, Erinnerungen\, Mythen und Ideologien auseinander. Indem er das Vorhandene kritisch untersucht und sowohl materielle als auch immaterielle Aspekte\, Fakten und Fiktionen miteinander verbindet\, versucht er\, ein mögliches situiertes Weltbild unserer Zeit zu konstruieren. Michael Hirschbichler war Dozent an der ETH Zürich und der HSLU Luzern\, Leiter des Architekturprogramms an der Papua New Guinea University of Technology\, Gastprofessor an der Akademie der bildenden Künste Wien und Postdoc an der TU Delft\, Goldsmiths und Aarhus University. Er war Artist-in-Residence an der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom\, dem YARAT Contemporary Art Space in Baku\, der Cité internationale des arts in Paris\, der Stiftung Binz39 in Zürich\, der Villa Kamogawa (Goethe Institut) in Kyoto und SACO (Goethe Institut und Institut Français) in Antofagasta. Seine Arbeiten wurden unter anderem im Martin-Gropius-Bau (Berlin)\, artQ13 (Rom)\, Kunstverein Ingolstadt\, Haus der Architektur HDA (Graz)\, Helmhaus (Zürich)\, Kunstmuseum Wolfsburg und Het Nieuwe Instituut (Rotterdam) gezeigt. \n16:15 Uhr: Maria Lindeman – Kollaborative und explorative Prozesse in der Oper \nMaria Lindemans Forschung konzentriert sich auf artistic leadership und die besonderen Fähigkeiten\, die für interdisziplinäre und kollaborative kreative Prozesse erforderlich sind. In Workshops und Performances erforscht Lindeman\, wie neue Technologien und Improvisation innovative Praktiken in der Oper inspirieren können. Ziel ist es\, neue Ausdrucksformen und Arbeitsmethoden in diesem Bereich zu entdecken und gleichzeitig zu analysieren\, welche Aspekte der Führung und Zusammenarbeit den Weg für diese Alternativen ebnen. In ihrem Vortrag untersucht Lindeman die interdisziplinäre Zusammenarbeit anhand des Konzepts der „künstlerischen Intelligenz“\, das sich auf das umfangreiche implizite Wissen bezieht\, das Künstler:innen in sich tragen und in der Praxis anwenden. In den letzten zwei Jahren hat Lindeman an zwei künstlerischen Projekten gearbeitet\, die interdisziplinäre Zusammenarbeit und neue Technologien einbeziehen. Sie wird praktische Beispiele aus diesen Prozessen und deren künstlerische Ergebnisse vorstellen. Beide Projekte beinhalten interaktive audiovisuelle Technologie\, einschließlich Hologramm-Projektionen. \nMaria Lindeman ist Regisseurin\, Dramaturgin\, Schauspielerin und Pädagogin im Bereich der darstellenden Künste. Ihre Arbeit umfasst auch Kunstmanagement und Unternehmertum. Derzeit promoviert sie an der Stockholmer Universität der Künste im Bereich zeitgenössische Opernregie\, mit besonderem Schwerpunkt auf der Rolle des Regisseurs in interdisziplinären und kollaborativen kreativen Prozessen unter Einbeziehung interaktiver Technologien.\n16:45 Uhr: Kaffeepause | Küche \n17:50 Uhr: Workshop: Pavlos Antoniadis - Human and AI synergies for the embodiment of complex rhythm | Production Lab\nFoto: Giorgos Skitzakos \nPavlos Antoniadis ist Pianist\, Musikwissenschaftler und kreativer Technologe aus Korydallos\, Athen\, Griechenland. Derzeit ist er außerordentlicher Professor für Musikkommunikation und Technologie an der Universität Ioannina\, Griechenland\, Forschungsmitarbeiter des Teams ismm und des ERC REACH am IRCAM\, Paris\, sowie Doktorvater und Gastprofessor für künstlerische Forschung an der Universität Lund\, Malmö. \nEr konzertierte in Europa\, Nord- und Südamerika und Asien mit den Ensembles für Neue Musik Work in Progress-Berlin\, Kammerensemble Neue Musik Berlin\, Phorminx\, ERGON\, Accroche Note und Contemporary Inisghts. Als Solist trat er mit dem Staatlichen Symphonieorchester Thessaloniki auf\, arbeitete mit Komponisten wie Mark Andre\, Helmut Lachenmann\, Brian Ferneyhough\, Wolfgang Rihm\, Tristan Murail\, Richard Barrett\, Walter Zimmermann und Wieland Hoban zusammen und brachte Soloklavierwerke von James Erber\, Nicolas Tzortzis\, Andrew R. Noble\, Luis Antunes Pena\, Dominik Karski\, Laurentiu Beldean\, Lula Romero\, Uday Krishnakumar\, Irene Galindo Quero\, Frank Cox\, Michael Edward Edgerton und anderen. Er machte Aufnahmen für Mode (2015 Deutscher Schallplattenkritikpreis)\, Wergo und Diatribe Records. \nSeine Forschungsinteressen umfassen embodied cognition\, Komplexität\, Verkörperung\, Multimodalität\, sensorbasierte interaktive Technologien\, maschinelles Lernen\, künstliche Intelligenz\, erweiterte und virtuelle Realität und Biopolitik\, mit einem Schwerpunkt auf technologiegestütztem Lernen und Performance für Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Er ist Autor zahlreicher Publikationen\, darunter zwei demnächst erscheinende Monographien im Wolke Verlag und bei EUR-ArTeC sowie ein Sammelband über die Musik von Anestis Logothetis\, und hat über siebzig Vorträge an Universitäten und Forschungszentren auf der ganzen Welt gehalten\, während er gleichzeitig eine aktive Karriere als Musiker verfolgt. \n\n13:30 - 19:00 Uhr: Installation: Enrico Dorigatti - hyperobject::01 | Flur 9. StockDie moderne Technologie existiert als Hyperobjekt; sie ist unermesslich groß und komplex – ihr schieres Ausmaß übersteigt unsere Fähigkeit\, ihre Komplexität jemals vollständig zu erfassen. Sie ist allgegenwärtig und breitet sich ständig aus. Sie umfasst riesige Netzwerke von Geräten\, Software und digitalen Infrastrukturen\, die unsere moderne Welt untermauern. Durch das Zusammenspiel von abstrakten Bildern und Klängen\, die in der postdigitalen und Glitch-Ästhetik beheimatet sind und durch generative und algorithmische Techniken realisiert werden\, zielt hyperobject::01 darauf ab\, unser Verständnis dieses komplexen Phänomens zu erforschen – unsere Grenzen der Realität und der menschlichen Wahrnehmung mit komplexen Konzepten wie Daten – und das Publikum dazu einzuladen\, über die Weite der Welt\, die wir bewohnen\, und unseren Platz in ihr\, sowohl physisch als auch metaphorisch\, nachzudenken und zu reflektieren\, während die Technologie jeden Tag allgegenwärtiger und unersetzlicher wird. \nEnrico ist ein Klangkünstler und kreativer Technologe\, der in verschiedenen Formaten arbeitet. Sein besonderes Interesse gilt der künstlerischen Erforschung von Indeterminismus\, audiovisueller Interaktion\, generativen Systemen und der gemeinsamen Handlungsfähigkeit von Menschen und Maschinen. Er ist Absolvent der Musikhochschule in elektroakustischer Musikkomposition (BA und MA). Sein künstlerisches und wissenschaftliches Werk wurde international präsentiert.\n  \nKonzertprogramm\, ab 20:00 Uhr im production lab\nLecture Performance: Yuri Matsuzaki - Die Wiederentdeckung von Brian Ferneyhough's Carceri d’Invenzione 2cZiel dieser Lecture Performance ist es\, Entschlüsselungs-\, Proben- und Aufführungsstrategien für Ferneyhoughs Musik mit Hilfe neuer Technologien zu erforschen und zu aktualisieren und insbesondere das Stück „Carceri d’Invenzione 2c“ neu zu entdecken. Brian Fernyhoughs Werke umfassen Solostücke für die gesamte Instrumentengruppe der Flöte. Seine einzigartigen Partituren können als multimodale Plattformen betrachtet werden. Sie laden die Interpret:innen dazu ein\, eine Vielzahl von Interpretationsstrategien zu entwickeln und unterschiedliche klangliche Ergebnisse zu erzielen. Allerdings fällt es den Ausführenden oft schwer\, sich von den interpretatorischen Traditionen und Gewohnheiten früherer westlicher Musikstile zu lösen. Dies ist eine kritische Situation: Ferneyhoughs Partituren enthalten so viele Informationen\, dass ihre Entschlüsselung nicht nur eine Frage der persönlichen Interpretation ist\, sondern eine umfassendere Reflexion über die interpretatorische Umsetzung zeitgenössischer Musik auf der Grundlage neuer ästhetischer Ansätze und Technologien ermöglicht. Ferneyhoughs Zyklus Carceri d’Invenzione wurde zwischen 1981 und 1986 komponiert. Das Flötenkonzert Carceri d’Invenzione 2a stellt das Herzstück des Zyklus dar. Angesichts seiner Popularität fertigte Ferneyhough drei Bearbeitungen mit reduzierter Instrumentierung an. Das Arrangement Carceri d’Invenzione 2c für Flöte und Tonband wurde jedoch aufgrund seiner mangelnden Sichtbarkeit und Zugänglichkeit bei Aufführungen und Aufnahmen sträflich vernachlässigt. Die bisher einzig existierende Partitur – ein handschriftliches Manuskript – kann nur vor Ort in der Paul Sacher Stiftung in Basel eingesehen werden. \nIm Rahmen meines Promotionsstudiums habe ich daher beschlossen\, die Partitur zu kopieren und zu übertragen sowie die Aufzeichnung zu aktualisieren. Das Tonband wird mit der Software „PolytempoNetwork“ und „Max“ von ICST synchronisiert\, wodurch Click-Track\, Kabel und Kopfhörer überflüssig werden. Dies gibt nicht nur den Künstler:innen mehr Bewegungsfreiheit\, sondern verbessert auch das Hörerlebnis für das Publikum erheblich. Die Präsentation des Stücks bei „ArtSearch 2024“ wird ein Meilenstein sein\, da es die erste Aufführung dieses Werks in Deutschland seit 1987 sein wird. \nDie japanische Flötistin Yuri Matsuzaki genießt in der internationalen Musikszene hohes Ansehen und hat zahlreiche erste Preise bei Wettbewerben gewonnen\, darunter den Internationalen Wettbewerb für zeitgenössische Musik in Karlsruhe\, Deutschland. Yuri ist eine weltweit tätige Musikerin\, die in ganz Europa und Ostasien aufgetreten ist. Sie war eingeladene Künstlerin bei Festivals wie Acht Brücken\, den Wittener Tagen für Neue Kammermusik\, den Darmstädter Ferienkursen\, den Festivals ManiFeste in Ircam\, Abbay de Royaumont\, Gaudeamus Muziekweek\, Witold Lutosławski und den Kyiv Contemporary Music Days. Als Ensemblemusikerin spielt Yuri regelmäßig mit dem Ensemble Modern in Frankfurt a.M. und Contemporary Insights e.V. in Leipzig. Yuri unterrichtet derzeit Aufführungspraxis für zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik Dresden und ist Doktorandin an der Kunstuniversität Graz. Sie erhielt Stipendien von verschiedenen Institutionen\, darunter die Internationale Ensemble Modern Akademie\, der DAAD und die Japan Agency for Cultural Affairs. Sie hat einen Bachelor-Abschluss von der Tokyo University of the Arts und absolvierte ihren Master-Abschluss und das Master Class Exam an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig\, wo sie bei Prof. Irmela Boßler studierte.\nLecture Performance: Martin Heinze - Saatgut ProxySeitdem KI-Modelle zu beliebten Werkzeugen für Kreative und Künstler:innen geworden sind\, wird der Diskurs von der Frage nach der kreativen Handlungsfähigkeit der Menschen\, die sie einsetzen\, beherrscht. In der Regel scheint die Befürchtung zugrundezuliegen\, dass der Einsatz von KI-basierter Technologie die Rolle des menschlichen Künstlers schmälert; ein zentrales Bestreben von Anwender:innen ist es\, einen Weg zu finden\, KI effektiv in einen kollaborativen kreativen Prozess zu integrieren\, ohne den menschlichen Akteur aus der Gleichung zu entfernen. Mit dem Fokus auf KI in der Musik und im Audiobereich schlägt der Autor vor\, dass ein Beispiel für einen gemeinsamen kreativen Akt von menschlichen und KI-Agenten in der Praxis des Latent Jamming zu finden ist\, einer Kombination von Techniken zur Echtzeit-Intervention in den latenten Raum von VAE-Architektur-basierten Audiomodellen. Als Beispiel hat der Autor Saatgut Proxy entwickelt\, einen experimentellen Aufbau in Pure Data\, der sowohl randomisierte als auch wiederholbare Pfade durch den latenten Raum von zwei am IRCAM entwickelten neuronalen Audiomodell-Architekturen (RAVE\, vschaos2) erzeugt. Diese Modelle wurden mit dem musikalischen Werk des Autors trainiert\, um eine gemeinsame ästhetische Basis für beide am Latent Jamming beteiligten Agenten zu schaffen. Bei ArtSearch 2024 wird der Autor das oben erwähnte Framework live vorführen\, optional gefolgt von einer Frage- und Antwortrunde zu den Details des Modelltrainings sowie Einblicken in praktische Forschungsbemühungen zur Zusammenarbeit von menschlichen und künstlichen Agenten in einem gemeinsamen kreativen Prozess. \nMartin Heinze ist ein Klangkünstler\, Komponist und elektronischer Musiker\, der im Bereich der experimentellen elektronischen Tanzmusik und generativen Kunst arbeitet. Er hat einen Master-Abschluss in Medienkunst\, Kunsttheorie und Medienwissenschaften von der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe\, Deutschland. Heinze schreibt und performt unter anderem unter den Künstlernamen Martsman\, Anthone und Bokeh (in Zusammenarbeit mit Katsunori Sawa). Seine Werke wurden auf zahlreichen Labels für elektronische Musik veröffentlicht\, darunter Hidden Hawaii\, Offshore\, Hospital und das von ihm selbst gegründete The Weevil Neighbourhood\, ein kreatives Ventil für Musik und Medienkunst. Sein aktueller praktischer Forschungsschwerpunkt liegt auf generativen Frameworks für Jungle und Drum & Bass sowie auf generativer KI in Echtzeit-Audio/neuraler Audiosynthese. Seine Arbeiten wurden mit dem Generative Music Prize des IRCAM und dem Swing By Young Art Award ausgezeichnet. Heinze hält Vorträge über die gemeinsame Arbeit von Mensch und KI und über kreatives Handeln\, zuletzt auf der Konferenz Storytellers+Machines\, veranstaltet von SODA\, Manchester und als Gastdozent an der Hochschule für Gestaltung (HfG) Karlsruhe.\nLecture Performance: Nicola N. Hein - Tertiary ProtentionsTertiary Protentions ist das Soloprojekt von Nicola L. Hein\, der mit künstlicher Intelligenz in einem Solo-Echtzeitformat arbeitet. Es entwickelt ein  Software-Musikagenten-System\, das in der Lage ist\, die musikalischen Gesten und Idiome menschlicher Musiker:innen in Echtzeit zu lernen.  Der menschliche und der maschinelle Musiker entwickeln ein integratives System von musikalischen Materialien und Handlungen\, das verschiedene Handlungsschichten integriert.  Ihre Interaktionsweise ist durch „kybernetisches Hören“ gekennzeichnet\, d.h. das Mensch-Maschine-System lauscht von sich aus auf Einflüsse\,  Es schafft und stimuliert die Entstehung von Handlungsfähigkeit zwischen Mensch und Maschine. Dieses systemische Design ermöglicht ein Spiel zwischen Mensch und Maschine\,  und nutzt das\, was der große französische Technikphilosoph Bernard Stiegler „ teritary protentions “ genannt hätte:  Die Konzeption der Zukunft durch die Technik\, die gleichzeitig die Konzeption der Technik selbst nutzt und in Frage stellt. \nNicola L. Hein ist Klangkünstler\, Gitarrist\, Komponist und Forscher im Bereich Musikästhetik und Kybernetik. Er ist Professor für digitale Gestaltung und künstlerischer Leiter des Studios für elektronische Musik an der Musikhochschule Lübeck.  Seine Arbeit ist geprägt vom Zusammenspiel von Klang\, Raum\, Licht\, Bewegung und der entstehenden Dynamik ästhetischer Systeme. In seiner künstlerischen Arbeit verwendet er physische und elektronische Erweiterungen von Synthesizern und E-Gitarre\, Klanginstallationen mit Motoren/Videoprojektionen/Licht\, kybernetische Mensch-Maschine-Interaktion mit interaktiven A.I.-Musiksystemen\, Augmented Reality\, telematische Echtzeitkunst\, ambisonische Klangprojektion\, Instrumentenbau sowie konzeptionelle Kompositionen. Er arbeitet mit intermedial mit Videokunst\, Tanz\, Literatur und anderen Kunstformen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit vielen verschiedenen Künstler:innen aus Musik und Videokunst\, Tanz\, Theater\, Literatur\, Malerei u.v.m. spielt eine zentrale Rolle in seiner künstlerischen Arbeit. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts und vieler anderer Institutionen wurden seine Arbeiten in mehr als 30 Ländern in Nordamerika\, Südamerika\, Afrika\, Asien und Europa umgesetzt. Seine künstlerische Arbeit ist auf über 30 CD-\, Tape- und Vinyl-Veröffentlichungen bei internationalen Labels wie Clean Feed dokumentiert. Für seine Arbeit wurde er mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. In den Bereichen Klangkunst und improvisierte Musik hat er mit vielen international bekannten Künstlern zusammengearbeitet: Max Eastly\, Evan Parker\, Miya Masaoka\, Axel Dörner\, Ute Wassermann und vielen anderen. Seine Arbeiten wurden unter anderem beim MaerzMusik Festival (Berlin)\, Ars Electronica (Linz)\, Moers Festival\, A L’ARME! FESTIVAL (Berlin)\, Super Deluxe (Tokio)\, Sonica Festival (Glasgow)\, Experimental Intermedia (New York)\, und vielen anderen präsentiert.\nPavlos Antoniadis: Hommage an Luigi NonoAnlässlich des hundertsten Geburtstages von Luigi Nono kombiniere ich sein klassisches Werk für Klavier und Tonband mit einem neuen Werk von mir\, das Nonos Techniken durch Live-KI-Tools und Multimedia erweitert und über Liu Cixins Hypothese des dunklen Waldes reflektiert.\n\n  \n\n\n  \nFrequently Asked Questions \nDatum? 24. Oktober (Beginn: 13.30 Uhr) bis 26. Oktober (Ende: 22.00 Uhr) \nOrt? ligeti Zentrum\, Veritaskai 1\, 21079 Hamburg Harburg \nPassive Teilnahme? Wie man sich als passive:r Teilnehmer:in anmeldet: Die Teilnahme als passive:r Teilnehmer:in ist für alle Interessierten auch ohne Anmeldung für Vortrag/Workshop/Musik möglich. Bitte melden Sie sich hier an. \nAnmeldeschluss? Ist der 16. Oktober 2024 \nSatellitenkonzerte? Zwei Konzerte werden als Satellitenveranstaltungen im Resonanzraum Hamburg stattfinden. Alle Teilnehmenden müssen ihre eigenen Eintrittskarten erwerben (siehe Zeitplan). Bitte beachten Sie\, dass diese Veranstaltungen nicht live oder online zu einem späteren Zeitpunkt besucht werden können. \nTeilnahmebedingungen? Aktive und passive Teilnehmende zahlen eine einmalige Gebühr von 50 €. Die Gebühr dient hauptsächlich zur Deckung der Kosten für die Verpflegung. Eine Online-Teilnahme kostet 30 €. \nTeilnahmebedingungen für Studierende? Es wird keine Teilnehmendengebühr erhoben. Lediglich für die Verpflegung während des Symposiums ist ein Unkostenbeitrag von 10 € zu entrichten. \nAnreise und Unterkunft? sind von den Teilnehmern oder ihren Einrichtungen zu finanzieren. Ein Kontingent an Hotelzimmern wird reserviert und zurückgehalten (bitte auf dem Anmeldeformular ankreuzen). \nKontakt: artsearch@hfmt-hamburg.de
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DESCRIPTION:Programm an Tag 3: Freitag 18.10.24\n10:00 - 12:30 Uhr: Sounds of HarburgSounds of Harburg – ein Soundwalk mit Joana Welteke\, Pia Preissler und Michel Blümel vom ligeti zentrum Hamburg. \nAusgestattet mit Aufnahmegeräten werden wir unterschiedliche Stadtlandschaften von Harburg untersuchen: Wie unterschiedlich klingt die Stadt? Was hören wir wo und was hören wir gewöhnlich nicht? Was überhören wir gern und was nervt? Was können wir daraus schließen? Oder was sollten wir statt dessen hören? \nWalls Can Dance ist eine Freiraumgalerie für Urban Art in Hamburg Harburg\, die durch punktuelle künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum Harburg-Innenstadt und  Harburg-Binnenhafen – durch Bundesstraße und Hafenbahn getrennt – verknüpft und so eine symbolische Verbindung schafft. \n12:30 - 13:30 Uhr: Mittagspause (Hafenkantine)In der Hafenkantine ist ein begrenztes Kontingent an Mittagessen reserviert. Zur besseren Planung Anmeldung erwünscht! Findet in der Hafenkantine\, Schellerdamm 26\, 21079 Hamburg-Harburg statt.\n13:30 - 15:00  Uhr: Workshop Komponieren mit den Sounds of HarburgDie am Vormittag aufgenommenen Klänge/Geräusche/Hörstücke werden zu kleinen Kompositionen zusammengeschnitten. Die entstandenen Kompositionen werden im Anschluss präsentiert und die Erfahrung gemeinsam reflektiert.\n15:00 - 17:00 Uhr: Interdisziplinärer Spielplatz HELP!Wir stellen unsere Pläne für den Malersaal des Schauspielhauses im Dezember vor\, die internationalen Tandems präsentieren ihre Projekte. \nAbschluss und Ausklang \nZum Programm an Tag 1. \nZum Programm an Tag 2.
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DESCRIPTION:Programm an Tag\, 1: Mittwoch 16.10.2024\n10:00 - 12:00 Uhr: WelcomeBegrüßung\, das Sustainable Theater Lab stellt sich vor\, Führung durch das ligeti zentrum Hamburg\n12:00 - 12:20 Uhr:  Kunstfreiheit. Besitzstandsfreiheit. Vogelfreiheit.Input von Christian Tschirner: Franz von Assisi als spätmittelalterliche Performancekünstler.\n12:20-13:00 Uhr:  Musik im Vogelgesang/Vogelgesang in der MusikLecture von Dominic Wills: Kann man von Vogelstimmen als Musik sprechen? \nDieser Vortrag taucht in die Welt der komplexesten Klangkultur aller nicht-menschlichen Spezies ein und findet heraus\, warum wir im Vogelgesang so viel finden\, das der menschlichen Musik ähnelt. Was bedeutet das alles für die vielen Komponist*innen\, die transkribierten Vogelgesang in ihre eigene Musik aufgenommen haben? Wir werden Messiaens Transkriptionen unter die Lupe nehmen und fragen\, ob sie dem Original entsprechen und ob dies von Bedeutung ist\, und welche Auswirkungen sie auf die Aufführung und Inszenierung seiner Werke haben.\n13:00 - 14:00 Uhr: MittagspauseIn der Hafenkantine ist ein begrenztes Kontingent an Mittagessen reserviert. Zur besseren Planung Anmeldung erwünscht! Findet in der Hafenkantine\, Schellerdamm 26\, 21079 Hamburg-Harburg statt.\n14:00 - 15:00 Uhr:  Strategische Nutzlosigkeit Gespräch Benjamin Sprick\, Christian TschirnerProbleme der Nachhaltigkeit sind weniger an den Konsumgewohnheiten Einzelner zu lokalisieren\, sondern haben zentral mit unserer Vorstellung und Praxis von Arbeit zu tun. Arbeit ist der Ort des »Stoffwechsels« mit der Natur. Am Arbeitsplatz – auch in der Kultur – werden Körper und Stoffe der kapitalistischen Verwertungslogik\, einem expansiven Nützlichkeitsregime unterworfen. Es ist paradoxerweise gerade die Effizienz- und Nützlichkeitslogik\, die Verwertung\, Vernutzung und Verschleiß produziert. Die Aufgabe eines nachhaltigen Theaters bestünde also darin\, aus dem Regime der Nützlichkeit auszubrechen und Strategien/Ästhetiken/Politiken der Nutzlosigkeit zu entwickeln und dabei auf eine in aktuell umsichgreifenden Effizienzlogiken umhergeisternde Abwehr der Nutzlosigkeit (eine der »Urängste der Moderne« (Zygmunt Baumann) künstlerisch zu antworten. Wie wäre ein Theater organisiert\, das nicht von einer Vernutzung der Künstler:innen profitiert? Das nicht von einer vampiristischen Vernutzung von Zeichen und Diskursen lebt? Wie kann Nutzlosigkeit als subversive künstlerische Methode gedacht und praktiziert werden?  \n15:00 - 16:30 Uhr: Umherschweifen als künstlerische PraxisSinnsuche ist stets mit bestimmten Bewegungsrichtungen und Körperhaltungen verbunden. Das Treibenlassen ohne Ziel oder mäandernde Promenieren ist dabei in jüngster Zeit in eine gewisse Zwickmühle geraten. Es wird verordnet\, wenn der Stresspegel zu hoch ausschlägt. Zugleich wird es ebenfalls als lebensverbessernde Maßnahme gehandhabt\, die im Geheimen nach der Steigerung der Produktivität strebt. »Einfach so mal nichts tun« wird zur diszipliniert durchgeführten Selbst-Aufgabe. Lässt sich dieser Umstand performativ erkunden? Wir gehen spazieren bzw. führen uns selbst an einer (mehr oder weniger locker gezogenen) Leine umher\, um zu sehen\, welche Fluchtlinien auf diese Weise entstehen. Leitend wird dabei lediglich die Frage\, wie die Zeit verstreicht\, wenn die Theatermacher:innen um die Häuser ziehen.\n16:30 - 17:30 Uhr: Abschließendes GesprächAchtung\, findet in der Hafenkantine\, Schellerdamm 26\, 21079 Hamburg-Harburg statt.\n18:00 Uhr: Veranstaltung des ligeti zentrums im Rahmen der Open Lecture Healing SoundscapesVortrag von Antti Ikonen vom Kinderkrankenhaus Helsinki zu Friendly Soundscapes. Weitere Infos hier. \nZum Programm an Tag 2. \nZum Programm an Tag 3.
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SUMMARY:FLUIDITY: Symposium on female and non-binary people in multimedia
DESCRIPTION:Ein ganztägiges Programm bietet intensive Diskussionen über den Einfluss und den Beitrag von Frauen und nicht-binären Personen im Bereich Multimedia. Professionelle Komponist:innen* und Klangkünstler:innen* teilen ihre Erfahrungen\, um das Bewusstsein für ihre Rolle zu schärfen.\nDie begleitenden Workshops bieten eine einzigartige Gelegenheit\, direkt mit renommierten Komponist:innen* zusammenzuarbeiten und den kreativen Prozess im Bereich Multimedia zu vertiefen. Weibliche und nicht-binäre Studierende werden besonders zur Teilnahme ermutigt. \nMit Jana De Troyer\, Janne Kummer\, Brigitta Muntendorf (Keynote)\, Konstantina Orlandatou\, Katharina Rosenberger\, Birgit Ulher\, Jeanne Charlotte Vogt\, Carmen Kleykens Vidal\, Ying Wang\, Joana Welteke\, Dong Zhou und anderen \nWir bitten um Anmeldung unter: agentur@ligeti-zentrum.de \nProgramm im 10. Stock\n09:30 - 10:05 Uhr: Präsentation 1 - Jana De Troyer: Music is my canvasIst Multimedia ein Mittel oder ein Genre? Jana De Troyer gibt einen intimen Einblick in ihren kreativen Prozess\, in dem sich Neugier\, Technologie und ein breites Interessenspektrum überschneiden. Ihr konzeptioneller Ansatz bezieht verschiedene Themen wie den belgischen Finanzmarkt oder die Geräusche von Küssen in ihre Arbeit ein. Multimedia ist eine dieser Ausdrucksformen auf ihrem künstlerischen Spielplatz\, auf dem Elektronik\, Video oder Instrumente mit intensiver Forschung\, tanzenden Roboterinsekten und Serialismus miteinander verschmelzen. \nJana De Troyer \nJana De Troyer erforscht die dynamischen Grenzen zwischen Stilen und Disziplinen und wechselt gekonnt zwischen ihren verschiedenen Rollen als Komponistin\, Saxophonistin\, Improvisatorin\, Mensch\, Klangkünstlerin und Programmiererin. De Troyer\, die aus der zeitgenössischen Saxophonmusik kommt\, war schon immer neugierig darauf\, verschiedene Ausdrucksweisen zu erforschen und sie miteinander verschmelzen zu lassen. Diese „Experimentierfreude“ hat zu einer Vielzahl kreativer Kooperationen mit Komponist:innen\, Musiker:innen und Künstler:innen aus anderen Disziplinen wie Bildende Kunst\, Tanz und Programmierung geführt. De Troyer erwarb ihren Master of Music in zeitgenössischer Performance und Komposition an der HfMT Hamburg\, der EMTA Tallinn\, der KMH Stockholm und der CNSMD Lyon. Außerdem absolvierte sie ein Masterstudium im Fach Saxophon an der Musikhochschule Lübeck. Sie war Artist in Residence im Künstlerhaus Lauenburg\, bei subnetAIR (Salzburg) und EMS (Stockholm)\, gewann den Lions Club Lübeck Liubice Förderpreis und trat auf Bühnen von Turku bis Taipeh auf.\n10:05 - 10:40 Uhr: Präsentation 2 - Dong Zhou: Being AFAB and Making Electronic MusicIn der Präsentation geht es um meine persönliche Geschichte als AFAB (assigned female at birth)\, die elektronische Musik macht und studiert\, meine Forschung über Frauen in der Audioindustrie in China und die Frauen und nicht-binären Vorbilder auf meinem Weg. \nDong Zhou \nDong Zhou (keine Pronomen/sie) ist eine in Hamburg lebende Komponistin und Performerin. Zhou erwarb den B. A. in Musiktechnik am Konservatorium Shanghai und den M. A. in Multimedia-Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Zhou gewann mehrere Preise\, darunter den ersten Preis beim ICMC Hacker-N-Makerthon 2018 und war Finalistin beim Deutschen Musikwettbewerb 2019 und beim Nota-n-ear Award 2022. Zhou’s Arbeit wurde in die Microsoft-Klingeltöne-Sammlung „Sound of World“ aufgenommen und Zhou erhielt Aufträge von Festivals und Institutionen wie dem Shanghai International Art Festival\, dem ZKM Karlsruhe\, dem Stimme X Festival uvm. Zhou ist derzeit Doktorandin am ICAM der Leuphana Universität\, Mitglied von Stimme X e. V. Zeitgenössisches Musiktheater Norddeutschland und des Deutschen Komponistenverbandes Hamburg.\n10:40 - 11:15 Uhr: Präsentation 3 - Janne Kummer: DIS-AI_IDENTIFICATIONIn diesem Vortrag wird die Politik der Repräsentation und Identität in Bezug auf KI-generierte Bilder und Avatare untersucht. Es werden die soziopolitischen Auswirkungen von KI auf Identität und Gesellschaft untersucht\, wobei der Schwerpunkt auf Diskriminierung im Kontext der algorithmischen Informationsverarbeitung liegt. Um den gesellschaftlichen Einfluss von KI zu verstehen\, ist es wichtig zu erkennen\, dass KI-Systeme grundsätzlich soziotechnisch sind\, also den sozialen Kontext umfassen\, in dem sie entwickelt und genutzt werden. Wir werden uns an Diskussionen\, Analysen und Überlegungen zu den Auswirkungen von KI-generierten Darstellungen beteiligen und untersuchen\, wie sie Identitäten formen und zur Bildung gesellschaftlicher Überzeugungen beitragen. \nJanne Kummer \nJanne Kummer (they/them) ist eine interdisziplinäre Künstlerin\, die an der Schnittstelle von darstellender und digitaler Kunst\, Game Design\, Musik und kritischer Theorie arbeitet. In seiner Arbeit untersucht JK die Repräsentationspolitik von Körpern im analogen und digitalen Raum und konzentriert sich derzeit auf aktuelle Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. JK nutzt seine Arbeit als Werkzeug\, um bestehende Machtstrukturen in Frage zu stellen und alternative queer-feministische Zukunftsvisionen zu entwickeln. Ihr kreativer Prozess basiert auf einem somatischen Verständnis und erkennt den Körper als primäre Wissensquelle an. JKs Hintergrund als Kampfsportlerin (Muay Thai und K1) bildet die Grundlage für ihre performative Bewegungspraxis.\n11:30 - 12:30 Uhr: Keynote - Brigitta Muntendorf: 3D-Audio and AI SpaceKlangdramaturgien am Beispiel von ORBIT – A War Series\n3D-Audio Raumoratorium für KI-Stimmenklone und Elektronik \nImmersion erfordert eigene Dramaturgien\, um Musik\, Erzählung und die Rolle des Publikums in eine spezifische Auseinandersetzung mit diesem Medium zu bringen. Das 3D-Audio-Raumoratorium ORBIT – A War Series\, das auf der Biennale Musica Venedig 2023 uraufgeführt wurde\, erforscht Dramaturgien und Erzählungen\, die teilweise aus virtuellen Referenzräumen stammen\, wie z. B. Environmental Storytelling und neue Formate\, die auf einer Interaktion zwischen Komposition und Rezeption basieren. Durch den Einsatz von Klangsynthese\, KI und Deep-Learning-Technologien zur Erzeugung digitaler Stimmen und Gesänge entstehen unsterbliche Krieger:innen und ein posthumaner\, techno-futuristischer Chor\, der die sinnliche und politische Oper der Zukunft verkündet. Der Einsatz künstlicher Sänger:innen scheint eine logische Konsequenz des Eintauchens zu sein: In einem Raum\, in dem Klang Handlungen und Darbietungen annimmt\, wird dem Publikum als physisch anwesende Entität eine neue Rolle zugewiesen. \nBrigitta Muntendorf \nDie deutsch-österreichische Komponistin Brigitta Muntendorf erschafft in ihren Werken mit ihren oft großformatigen Musik-\, Tanztheater- oder 3D-Sound-Projekten einen Klangkosmos analog-digitalen Ausdrucks. Zu ihren jüngsten Kompositionen gehören ARCHIPEL (Ruhrtriennale/Theater der Welt/Tanz im August\, 2021)\, ein Projekt mit der Tanzkompanie MOUVOIR und dem Architekten Sou Fujimoto\, und MELENCOLIA (Bregenzer Festspiele\, 2022)\, ein transdigitales Musiktheater für das Ensemble Modern. Im Jahr 2023 präsentierte sie auf der Biennale di Venezia ORBIT – A War Series\, ein 3D-Audio-Raumoratorium\, das auf Nancy Speros War Series über die Kriege gegen den weiblichen Körper für KI-Sprachklone und Elektronik basiert. Muntendorf ist Trägerin des Komponistenpreises der Ernst von Siemens Musikstiftung und des Deutschen Musikautorenpreises der GEMA. 2023 wurde die Aufnahme ihrer Trilogie für zwei Klaviere mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Ihre Werke werden auf internationalen Musik- und Kunstfestivals wie Kyoto Experiment\, ULTIMA Oslo\, Donaueschinger Musiktage\, Münchener Biennale\, Hollandfestival oder Festival d’Automne Paris präsentiert. Ihre aktuelle Forschung findet in wissenschaftlich-künstlerischen Kooperationen mit Partnern wie d&b audio und S+T+ARTS / Ars Electronica statt. Seit 2018 ist sie Professorin für Komposition an der HfMT Köln und Direktorin des Instituts für Neue Musik.\n12:30 - 13:30 Uhr: Mittagspause//\n13:45 - 14:20 Präsentation 4 - Carmen Kleykens Vidal: Visualization of XR artists*: Issues\, trends\, and dissident actions in virtual performativityDie Diskussion über die Sichtbarkeit bei der Nutzung von XR-Technologien in der Kunst ist komplex. Gründe dafür sind die Tendenz\, lediglich normative Modelle anzupassen\, der begrenzte Zugang zu diesen Technologien und die gezielte Unsichtbarmachung nicht-normativer Ansätze im Vergleich zu etablierten Modellen. Wer kann mit einer VR-Brille Kunst schaffen\, wer hat sie an individuelle Bedürfnisse angepasst\, und welche Prozesse wurden durchgeführt\, um sie anzupassen? Es kann angenommen werden\, dass die Technologie selbst auf fehlerhaften Grundlagen für eine Visualisierung nicht-normativer Nutzer:innen* basiert\, insbesondere im künstlerischen Kontext. Zudem fehlen geeignete Ressourcen für diese Nutzer:innen*gruppen\, was zu unterschiedlichen Nutzungsweisen führt\, die zwischen Virtuosität und Fehleranfälligkeit sowie virtueller Darstellung und Identität schwanken. Die Herausforderung besteht darin\, diese Grauzonen zu akzeptieren\, sei es als Gemeinschaft oder Individuum\, und gleichzeitig die Auswirkungen zu minimieren. Dazu werden oft Kompromisse in finanzieller\, sozialer\, räumlicher und identitätsbezogener Hinsicht eingegangen\, um künstlerische Arbeit zu ermöglichen. \nCarmen Kleykens Vidal \nCarmen Kleykens Vidal (1998\, País Valencià\, elle/she/they) ist eine in Hamburg lebende Multimedia-Künstlerin\, Forscherin und Performerin. In ihrer Arbeit erforscht geht sie XR-Technologie aus einer queer-feministischen Perspektive nach und nutzt dabei Stimme\, Körper\, Raum und Klang als Hauptquellen für virtuelle Aktionen und politische Botschaften. Carmen hatte im Oktober 2024 ihr Promotionsstudium bei Dr. Alexander Schubert und Dr. Konstantina Orlandatou an der HfMT Hamburg begonnen und beschäftigt sich mit XR-Multimedia-Kunst\, Virtualität und feministischem Bewusstsein. Für ihren performativen Ansatz und ihre kompositorischen Ideen arbeitete sie mit DieInstitution.com\, Melanie Mohren und Bernhard Herbordt zusammen – Faust-Preisträger in der Kategorie „Experimentell“ 2022 als Theaterregisseure – bei der Produktion „Die Versammlung“ und der Produktion „Die Oper“ im Theater Rampe\, Stuttgart. Sie ist Gründerin von GlitterBox Collective\, einem interdisziplinären Kollektiv junger Künstler:innen\, das derzeit von der MOIN\, Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein GmbH\, gefördert wird. Sie arbeiten gemeinsam an ihren individuellen Stücken und kollektiven Kunstwerken und brachten Installationen und Performances auf dem MS Artville 2023\, Habitat Festival 2023\, VogelBall 2023\, Spectrum festival 2023\, Kultur&Gut\, BlurredEdges etc. zur Uraufführung. Sie war Artist in Residence 2023 bei GRAME Musiques Exploratoires – Centre national de création musicale (Lyon) und des l’Incubateur de Royaumont (Paris) mit Regrat Duo\, das 2021 mit Carolina Santiago Martinez gegründet wurde\, einem Multimedia-Duo + Klavier\, das sich mit neuen Technologien und der Resignifikation der Gestenwahrnehmung beschäftigt. Im Rahmen dieses Projekts ist sie derzeitige Mitarbeiterin von LisiLog.com. Ihre Arbeiten wird in im Jahr 2023-24 in WePresent2024\, New_generations X ZKM\, BlurredEdges Festival\, Champs Libres Festival Strasbourg\, Monoton Series Murcia usw. zu sehen sein.\n14:20 - 14:55 Uhr: Präsentation 5 - Birgit Ulher: Split Friction – audiovisuelle Arbeiten„Split Friction“ ist ein interdisziplinäres Projekt von Birgit Ulher\, das an der Schnittstelle von Ausstellung\, Video\, Performance\, Konzert und Klanginstallation angesiedelt ist. In einer dreitägigen Ausstellung bei Errant Sound im November 2023 wurden mehrere Werke der in Hamburg lebenden Künstlerin und Musikerin präsentiert und von der Veröffentlichung einer gleichnamigen Publikation begleitet. Die Videoarbeiten „How to Get Away I & II“\, „How to Get Away by Car“\, „Wanderlust“\, „Flotsam & Jetsam“ zeigen bewegte Objektgeräusche in Innen- und Außenräumen\, aufgenommen an Orten mit besonderen akustischen Eigenschaften. Die Klang- und Konzertinstallationen „Public Transport“ und „Robo Tins“ sind Klanglandschaften mit bewegten Objekten im Raum\, die sowohl als Konzertinstallationen spielbar sind als auch als reine Klanginstallationen präsentiert werden. \nBirgit Ulher \nBirgit Ulher lebt seit 1982 als freischaffende Musikerin\, Klangkünstlerin und Komponistin in Hamburg. 1961 in Nürnberg geboren\, studierte sie zunächst Malerei und Bildende Kunst\, was ihre Musik bis heute maßgeblich beeinflusst. Ulher hat eine Reihe erweiterter Spieltechniken für die Trompete entwickelt\, die es ihr ermöglichen\, eine einzigartige musikalische Sprache zu schaffen\, in deren Mittelpunkt der Klang steht. Sie arbeitet mit der Trompete\, Radio\, Metallfolie und Alltagsgegenständen\, um mit rein akustischen Mitteln elektronisch resonante Klänge zu erzeugen. Ihr besonderes Interesse gilt mikrotonalen Aspekten\, Klangfragmentierung und der räumlichen Dimension von Klang. Über die Materialforschung hinaus ist sie tief fasziniert von der Beziehung zwischen Stille und Klang. Seit 2006 arbeitet sie mit Radioklängen\, die in Lautsprecher eingespeist werden\, und verwendet sie als Trompetendämpfer. Die Trompete dient gleichzeitig als Sender und Empfänger. Ihre Soloarbeit umfasst Kompositionen mit vorab aufgenommenen Elementen wie „Traces“ und „splitting 21“ (eine Zusammenarbeit mit Michael Maierhof) sowie Kompositionen für Klanginstallationen wie „Reveille“\, die für die Klang- und Lichtinstallation „Wake Up“ von Allora & Calzadilla geschaffen wurde\, und Konzertinstallationen wie „Public Transport“ und „Robo Tins“. Ausgehend von ihrem Hintergrund in der bildenden Kunst hat sie eine vielfältige künstlerische Praxis entwickelt\, die akustische und elektroakustische Projekte\, Soloauftritte\, Konzert- und Klanginstallationen\, Videos\, konzeptuelle Stücke und Konzerte im Bereich der improvisierten/experimentellen Musik umfasst. \n\n14:55 - 15:30 Uhr: Kaffeepause//\nProgramm im 9. Stock\n15:30 - 16:30 Uhr: Workshop 1 - Joana Welteke: Unvorhersehbares StorytellingDer Workshop konzentriert sich auf den spielerischen Umgang mit Worten und Sprache\, das gemeinsame Improvisieren in der Gruppe und das Entdecken von inhaltlichen Zusammenhängen\, die auf den ersten Blick vielleicht keinen Sinn ergeben. Nach verschiedenen praktischen Übungen wird in der zweiten Hälfte ein zufallsbasierter Audiosampler vorgestellt\, den wir als künstlerisches Werkzeug in einem impulsgesteuerten Erzählprozess einsetzen werden. \n\nZielgruppe: Jugendliche und Erwachsene\nSprachen: Deutsch und Englisch sind möglich\nVorbereitung für die Teilnehmenden: Die Teilnehmenden sollten einen dicken und einen dünnen Stift mitbringen.\n\nJoana Welteke \nJoana Naomi Welteke beschäftigt sich mit künstlerischen Aktionen und Installationen im öffentlichen Raum und der technischen und konzeptionellen Entwicklung des generativen Samplers „record-o-mat“. Im ligeti zentrum entwickelt sie partizipative Projekte und arbeitet nebenberuflich als Sozialkünstlerin\, Straßenkünstlerin und Zirkuspädagogin.\n16:30 - 17:30 Uhr: Workshop 2 - Konstantina Orlandatou: Einführung in Unreal Engine und die VR-Entwicklung Unreal Engine (UE) hat sich zu einem leistungsstarken Tool entwickelt\, das nicht nur für Videospiele\, sondern auch für Filmproduktionen und XR-Anwendungen eingesetzt werden kann. In diesem Workshop erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die Funktionsweise der Engine und erfahren\, welche Tools für die Erstellung von VR-Anwendungen verwendet werden können. \nVorbereitung für die Teilnehmenden: \n\nEs wird empfohlen\, dass die Teilnehmenden ihre eigenen Laptops zum Workshop mitbringen.\nIm Voraus sollte der Epic Launcher installiert werden: https://store.epicgames.com/en-US/download.\nÜber den Epic Launcher sollte Unreal Version 4.27.2 heruntergerladen werden\n\nEs ist unabdingbar\, das benötigte Material vor dem Workshop herunterzuladen\, da sonst während des Workshops keine Zeit dafür bleibt. \nKonstantina Orlandatou \nKonstantina Orlandatou studierte Komposition\, Musiktheorie\, Klavier und Akkordeon am Konservatorium von Athen (Griechenland) und Multimediakomposition (M.A.) an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Im Jahr 2014 schloss sie ihre Doktorarbeit mit dem Titel „Synästhetische und intermodale audiovisuelle Wahrnehmung: eine experimentelle Forschung“ an der Universität Hamburg (Abteilung für Systematische Musikwissenschaft) ab. Seit 2018 leitet sie das Projekt „Moving Sound Pictures“ an der Hochschule für Musik und Theater\, in dem sie VR-Technologien als Schnittstelle für die Kunstvermittlung zwischen Musik und bildender Kunst nutzt und mit Museen wie der Hamburger Kunsthalle zusammenarbeitet. Als Multimedia-Künstlerin und Entwicklerin verwandelt sie Gemälde bekannter Künstler:innen wie Kandinsky oder Mondrian in immersive 3D-Modellräume\, in denen die Benutzer:innen mit den Objekten innerhalb der Gemälde interagieren und durch spielerische Aktionen Musik erzeugen können. Ihre VR-Installationen wurden auf zahlreichen Festivals\, Konferenzen und Ausstellungen präsentiert. Seit 2023 ist sie Leiterin des XR Lab des ligeti zentrums.\n17:30 - 18:30 Uhr: Roundtable - Host: Katharina Rosenberger with Giovanni Dinello\, Janne Kummer\, Birgit Ulher\, Ying WangBei diesem Roundtable werden Expertinnen aus dem Bereich Multimedia wie Birgit Ulher\, Janne Kummer und Ying Wang anwesend sein. Gemeinsam werden sie unter der Moderation von Katharina Rosenberger die berufliche Situation von Frauen und nicht-binären Personen in der Multimedia-Branche untersuchen\, Fragen zur Idee der Chancengleichheit aufwerfen und Strategien zur Verbesserung erforschen. Darüber hinaus werden sie das aktuelle Geschlechterverhältnis in Multimedia- und elektronischen Musikprogrammen an Musikuniversitäten beleuchten und Möglichkeiten zur Erhöhung des Anteils von Frauen und nicht-binären Personen unter den Studierenden diskutieren. \nKatharina Rosenberger \nKatharina Rosenberger\, geboren in Zürich\, ist Professorin für Komposition und hat 12 Jahre lang Komposition und Klangkunst an der University of California San Diego unterrichtet. Seit April 2021 hat sie die Professur für Komposition an der Musikhochschule Lübeck inne. Ihre Kompositionen\, Installationen und interdisziplinären Bühnenwerke wurden auf zahlreichen Festivals aufgeführt: Darunter der Warschauer Herbst\, die Wittener Tage für neue Kammermusik\, Heroines of Sound\, Berlin\, KunstFestSpiele Herrenhausen\, Hannover\, die Weimarer Frühlingstage\, DE\, die ZeitRäume Basel\, das Musikfestival Bern\, die Tagen für Neue Musik\, Zürich\, das Festival Archipel\, Genf\, CH\, das Festival Les Musiques\, Marseille\, FR\, Festival Bernaola\, Vitoria-Gasteiz\, ES\, Felicja Blumental Festival\, Tel Aviv\, IL\, Festival reMusik\, St. Petersburg\, RU\, Festival Visiones Sonoras\, Morelia\, MX\, Shanghai Electronic Music Week\, Shanghai New Music Days\, CN\, October Contemporary\, Hongkong\, HK\, sowie in vielen Konzertreihen in ganz Europa und den Vereinigten Staaten. \nRosenberger ist Preisträgerin des Schweizer Musikpreises 2023 und des Guggenheim-Stipendiums 2019. In der Vergangenheit wurde sie mit dem Hellman-Stipendium\, San Francisco\, dem Sony Scholar Award und dem Kompositionsauftrag der Ernst von Siemens Musikstiftung für ihre Komposition „Gesang an das noch namenlose Land“ ausgezeichnet. Ihre Installationsarbeiten VIVA VOCE und Room V wurden mit dem „Mediaprojects Award“/Sitemapping der Schweizerischen Bundesbehörde (OFC)\, Bern\, ausgezeichnet. Ihre Porträt-CD TEXTUREN mit dem Wet Ink Ensemble\, die bei HatHut Records erschienen ist\, wurde mit dem renommierten Copland Recording Grant ausgezeichnet und für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik\, Bestenliste 4_2012\, ausgewählt. Ihre Musik ist auf Mode Records\, Hat Hut Records\, Unit Records und Akenaton zu hören. \nYing Wang \nIn ihren Kompositionen beschäftigt sich Ying Wang mit Themen wie Umweltverschmutzung\, globalen sozialen Missständen\, politischer Verfolgung sowie die Beziehung zwischen Mensch und Technologie. Schon während ihres Studiums in Köln konnte sie sich als Komponistin etablieren\, die für avancierte\, kritisch gedachte Kammer- und Orchestermusik steht. Ihre ursprüngliche Heimat in Shanghai und Peking sowie ihre neue Heimat in Berlin bilden einen Kontrast\, der sich in ihren Werken thematisch und musikalisch widerspiegelt. Dabei sucht sie in ihrer Arbeit stets nach neuen Schnittstellen zu anderen Medien und Künsten wie Tanz\, Video\, digitale Kunst\, Licht\, bildende Kunst und Performance. Seit Ying WANG in Europa niedergelassen ist\, hat sich ihre künstlerische Sprache stetig weiterentwickelt und wurde dafür mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet. Die Ensembles und Orchester\, mit denen sie zusammenarbeitete\, gehören zu den renommiertesten Musiker*innen in Europa und Asien.\nKonzert im 10. Stock\n20:00 Uhr: Konzert mit Jana De Troyer\, Fragment (Joana Welteke und Arjun Jamil)\, Janne Kummer\, Gabriel & Catarina Saber\, Birgit Ulher und Dong Zhou\nJana De Troyer: People-Pleaser (2024) für Saxophon\, Video und Elektronik  \nWenn ein:e Hip-Hop-Künstler:in aufrichtig fragt: „Denkst du jemals an dein Publikum\, wenn du Stücke schreibst?“\, ist es vielleicht an der Zeit\, darüber nachzudenken. Nachdem sie jahrelang in ihrer musikalischen Blase gelebt hat\, öffnet Jana De Troyer ihre Ohren und hört ihrem Publikum zu. People-Pleaser ist das Ergebnis eines virtuellen Dialogs zwischen De Troyer und ihrer Online-Fangemeinde. Es handelt sich um ein gemeinschaftliches Kompositions- und Forschungsprojekt über künstlerische Erwartungen\, kreative Entscheidungsfindung und die Frage\, wie man es schafft\, es allen recht zu machen. Wo kann (oder sollte) die/der Künstler:in die Grenze ziehen\, ab der Entscheidungen ausgelagert werden und ab wann nicht? Und wer bekommt am Ende die Anerkennung? \n Dong Zhou: „Big Nipples are Watching You (U.A.)“\, performative Installation  \nGabriel/Catarina Saber: GALATEA \nBasierend auf dem griechischen Mythos ist GALATEA eine Performance\, in der die Schöpfer:innen versuchen\, sich selbst einen neuen Körper zu formen. Das Stück untersucht die Vorstellungen von Geschlecht\, Dysphorie und Liminalität\, während die darstellende Person versucht\, von der physischen in die virtuelle Welt zu wechseln. Die Version\, die Sie hier sehen werden\, wurde für das production lab im ligeti zentrum angepasst. \n<<When born\, I was Galatea \nMy body was exhumed from the marble \nBy the violence of the hammer \nI extracted my form \nLeft behind is dust \nAnd ruined stone>> \n  \nGabriel & Catarina Saber: Musik\, Visuals\, 3D-Modellierung\, Animation \nCarmen Kleykens Vidal: 3D-Scan und Modellmalerei \n Gabriel/Catarina Saber \nGabriel/Catarina Saber (1996) ist eine in Brasilien geborene Künstlerin\, Performerin und Komponistin. Schon in jungen Jahren studierte sie Musik\, Theater und Literatur und hat einen Abschluss in Musikkomposition von der UFPR (Brasilien)\, einen Master in Komposition mit Technologien von der ESMUC (Spanien/Katalonien) und schließt derzeit ihren weiteren Master in Multimedia-Komposition an der HfMT Hamburg ab. Mit dem Einsatz von Technologie erforscht ihre Ästhetik einen interdisziplinären Ansatz für Musik und Performance und prägt ihre Perspektive auf Gender\, Kapitalismus und Kunst mit einem ironischen\, überwältigenden und ikonoklastischen Geist. \nBirgit Ulher: Public Transport (2019) für Trompete\, LPs\, Plattenspieler und Objekte \nFür das Stück wurden zwei LPs mit Klängen von Plattenspielern aufgenommen. Die Schallplatten werden mit Plattenspielern abgespielt und dienen als Wiedergabe für den Trompetenpart. Die Klänge der Plattenspieler wurden zu einer abstrakten Klanglandschaft komponiert\, die durch die Aufnahmen aus ihrem ursprünglichen Kontext gelöst wurde. Die Plattenspieler dienen hier sowohl als Ursprung der Klänge als auch als deren Reproduktion. \nJanne Kummer: GUARD \nArjun Jamil und Joana Naomi Welteke: Fragment (Live-elektronisches Storytelling) \nFragment ist ein Musikduo\, das organische und synthetische Klänge nahtlos miteinander verbindet\, um Klanglandschaften zu schaffen\, die sich in Echtzeit entwickeln. Ihre Performance ist eine sich ständig verändernde auditive Erzählung\, die die Zuhörer dazu einlädt\, in das Klangerlebnis einzutauchen.
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CATEGORIES:Diskussion,Konzert,Vortrag,Workshop
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