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SUMMARY:Lõ5t iñ Trån5l4tíøn – Eine musikalische Bühnenshow über Menschen\, Roboter und die Kunst des Übersetzens
DESCRIPTION:Was passiert\, wenn etwas übersetzt wird – von einer Sprache in eine andere? Von Musik in ein Bild und wieder zurück? Roboter\, Musiker:innen und Mitarbeiter:innen des ligeti zentrums aus verschiedenen Berufsfeldern erkunden gemeinsam\, wie Technologie\, Forschung und künstlerische Ausdrucksformen ineinandergreifen können. \nWir gewähren Einblicke in aktuelle Projekte des ligeti zentrums – von malenden Robotern über hybride Instrumente bis hin zu musikalischen Erkundungen in virtuellen Räumen und 3D-Audio. \nLost in Translation ist eine kurzweilige Bühnenshow für Jung und Alt und eine Einladung\, sich mit neuen Eindrücken zu beschäftigen. Zwischen Musik\, Robotern und künstlerischen Experimenten entfaltet sich ein Dialog\, in dem Interpretation und Verschiebung von Bedeutungen selbst zur Performance werden. \nEinlass: 19:00 Uhr\nBeginn: 19:30 Uhr \nEintritt frei.\nUm Anmeldung via Pretix wird gebeten.\nKein Nacheinlass. \nBeteiligte\nDer Malende Roboter\nOrnella Totorici: Entwicklung Malender Roboter\nKonstantina Orlandatou: Dramaturgie \nJoana Naomi Welteke: Projektion\, visuell.art \nInnoLab \nQuirin Nebas: Percussion\nSimon Linke: Zauberei\nJacob Sello: Hexenkesselchen   \nSpatial Sampler XR: Air Guitar \nGreg Beller: Spatial Sampler XR\nKieran McAuliffe: Gitarre   \nSPIIC+ Ensemble \nVlatko Kučan: Klarinette\nInga Stenøien: Gitarre\nSebastian Sarre: Trompete\nTembinkosi Mambvela: Bass\nSimon Linke: Zither\, Effekte\nQuirin Nebas: Percussion\nJeanne Lavalle: Fagott   \nRoboter Performance \nKieran McAuliffe: Komposition\, Gitarre\, Text\nJuliana Lüer: Geige\nMichel Blümel: Klavier\nKyrillos Adeeb: Roboter Programmierung \nJoana Naomi Welteke: Roboter Programmierung\, Stimme\, Text\nNadine Schwalb: Roboter Dramaturgie\, Text\, Stimme “großer Roboter” \nChristoph Salje: Stimme “kleiner Roboter”  \nJacob Sello: Licht\nTade Lorenzen: Ton
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SUMMARY:SPIIC+ Lecture Concert no.18 mit Anan Atoyama
DESCRIPTION:Im Rahmen des neunzehnten SPIIC+ Lecture Concerts geben wir gemeinsam mit der japanischen Tänzerin und Choreographin Anan Atoyama Einblick in die Erfahrungen eines zweitägigen Workshops und öffnen den Raum für Gespräche über das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Praxis\, wissenschaftlicher Erkenntnis und sozialer Ko-Kreation.\nAnan Atoyama bewegt sich in ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Kunst\, Wissenschaft und gesellschaftlichem Engagement. Ihre aktuellen Projekte widmen sich insbesondere den Themen Klimaveränderung und Migration – Fragen\, die sie durch Bewegung\, Klang und kollektive Prozesse neu erfahrbar macht.\nDas Lecture Concert lädt dazu ein\, die transformative Kraft künstlerischer Teilhabe zu erleben und darüber ins Gespräch zu kommen\, wie sich Wissen\, Körper und Gemeinschaft in gemeinsamen kreativen Prozessen verbinden können. \nDer Eintritt ist frei.\nKein Nacheinlass. \nIt is not only about welcoming: it is about listening and giving space. The stories of asylum seekers\, scientific knowledge about climate\, and foundational legal texts such as the Geneva Convention become living materials — not frozen in abstraction\, but felt\, imagined\, questioned\, and reinvented through gesture and sound. \nANAN ATOYAMA – Choreographin / Tänzerin\nAnan Atoyama wurde in Fukuoka (Japan) geboren und lebt und arbeitet zwischen Japan und Frankreich. Von 1999 bis 2003 lebte sie in New York\, wo sie an der Ailey School\, im Trisha Brown Studio und im Merce Cunningham Studio ausgebildet wurde. Die Anschläge vom 11. September prägten ihr künstlerisches Schaffen und führten sie 2004–2006 nach Tunesien\, wo sie den Aufbau von Tanzkonservatorien in Mahdia und Monastir unterstützte.\n2007 kehrte sie nach Japan zurück und zeigte ihr erstes Solostück Daichi beim Dance Hakushu Festival von Min Tanaka. Ab 2009 arbeitete sie in Frankreich mit der Compagnie AToU und entwickelte internationale Projekte in Nicaragua\, Italien und Polen.\n2012 entstand Love\, Madness and Mysticism zu Musik von John Zorn\, gefolgt von einer Improvisationsreihe mit Keiji Haino – Beginn einer fünfjährigen Residenz in Vaulx-en-Velin. Dort schuf sie interdisziplinäre Werke wie WelCOME\, SHiNMu\, Mille Oasis und Love Me Softly / Kill Me Tender. Parallel dazu leitete sie groß angelegte kollektive Projekte mit über 300 Teilnehmenden\, darunter Défilé (Lyon Dance Biennale 2016) und TransForme (2013–2017).\n2017 entstand erneut eine Zusammenarbeit mit Keiji Haino (Hidden Body). Mit Limpid Sun (2019) begann sie eine Reihe an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft in Kooperation mit dem Biologen Pierre-Henri Gouyon (Muséum national d’Histoire naturelle)\, gefolgt von Dynamic Origin (2020–2021\, Universität Oxford).\nSeit 2022 erforscht sie das Thema Migration. Daraus entstand Island without Sea – inspiriert von Flüchtlingszeugnissen\, Recherchen auf Lesbos und der Genfer Konvention –\, das 2024 beim Festival Contre-Sens mit 400 Teilnehmenden uraufgeführt wurde.
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DESCRIPTION:Du bist gefragt: Nimm Deine Stimme auf\, trag Dich in unser digitales Gästebuch ein und werde Teil einer Soundcollage! \nAnsprechperson: Joana Naomi Welteke (Sustainable Theater Lab)
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SUMMARY:Am Horizont der Regen - Eine wissenschaftliche und künstlerische Annäherung an wasserbezogene Extremwetterereignisse
DESCRIPTION:Die Veranstaltungsreihe Hamburger Horizonte wurde ins Leben gerufen\, um Wissenschaft und Gesellschaft in einen offenen Dialog zu bringen. Im Jahr 2025 widmen sich zahlreiche Veranstaltungen dem Schwerpunktthema Wasser. Auch in diesem Jahr bereichert das ligeti zentrum das Programm mit einem interdisziplinären Beitrag an der Schnittstelle von Wissenschaft und den Künsten. \n„Am Horizont der Regen“ verbindet Wissenschaft und die Künste in einer intensiven Auseinandersetzung mit wasserbezogenen Extremwetterereignissen. Das Multimedia-Konzert „Summer 2021“ von Georg Hajdu verbindet Naturaufnahmen\, instrumentale Effekte und den fragmentierten Klassiker „Raindrops Keep Falling on My Head“ zu einer Reflexion über den Klimawandel. In ihrem interaktiven Vortrag geben Jana Sillmann und Malte von Szombathely Einblicke in die Risiken von Starkregen und Überschwemmungen für Hamburg und zeigen\, wie die Stadt widerstandsfähiger werden kann. Den Abschluss bildet „Holy Water“\, ein multimediales Ritual über die unermessliche und transzendente Natur des Wassers. \nMultimedia Performance: Holy WaterWasser ist die Grundlage allen Lebens\, aber auch eine immens zerstörerische Kraft. Es formt das Lebendige und das Nicht-Lebendige gleichermaßen. Es durchdringt Materie und Geist\, fließt mit ruhiger Beharrlichkeit und bahnt sich Stück für Stück seinen Weg. Wasser ist ein Hyperobjekt: Wir können immer nur Fragmente seiner Gesamtheit wahrnehmen. Die Künstleri:nnen zeigen mit „HOLY WATER“ ein multimediales Ritual\, das versucht\, diese unermessliche und transzendente Natur des Wassers einzufangen. \n  \nCandid Rütter ist ein Klangkünstler und Multimedia-Komponist aus Hamburg. Seine Arbeit beschäftigt sich mit dem Chaos des modernen Lebens\, in dem täglich neue Realitäten entstehen\, sich miteinander verflechten und verschwimmen. Mit seinen Wurzeln in der Clubmusik widmet sich Candid nun einer Vielzahl von Medien und untersucht\, wie diese innerhalb eines kompositorischen Rahmens orchestriert werden können. Er schafft Solostücke und komponiert Musik für Theater und Performances. Candid studierte Klangkunst in Bern und studiert derzeit Multimedia-Komposition in Hamburg. Neben seinen Multimedia-Kompositionen ist Candid aktives Mitglied mehrerer Kollektive. Als Teil von CRTTR ist er Mitkurator der zweimonatlich erscheinenden experimentellen Clubmusik-Compilation CRTTR-CLB. Außerdem ist er bei Prix Garanti tätig\, wo er Musik produziert und als Bassist auftritt. \nLisa Kereselidze ist eine lyrische Sopranistin aus Tiflis\, Georgien. Nach ihrem Abschluss am Staatlichen Konservatorium Tiflis studiert sie aktuell Operngesang im Master an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Sie sang bereits in Opern wie Die Zauberflöte\, Le Nozze di Figaro\, La Clemenza di Tito\, Dialogues des Carmélites und Der Zar lässt sich fotografieren in Tiflis und Hamburg. \nNeben der Oper ist sie auch international als Konzertsängerin aktiv\, zuletzt als Solistin in Mozarts Krönungsmesse beim Internationalen Festival für Sakrale Musik in Riga. Ihre Leidenschaft gilt auch der zeitgenössischen Musik und genreübergreifenden Projekten – von Jazzkonzerten bis hin zu experimentellen Theater- und Multimedia-Performances in Georgien\, Deutschland und darüber hinaus. \n  \n\nVortrag: Dr. Malte von Szombathely: Wasser von 4 Seiten – eine Risikobewertung für HamburgHamburg ist zunehmend von Starkregen und plötzlichen Überschwemmungen betroffen. Um unsere Stadt widerstandsfähiger zu machen\, ist es entscheidend zu verstehen\, wo die größten Risiken bestehen und wie wir uns gezielt vorbereiten können. Im Rahmen eines Projekts des Exzellenzclusters der Universität Hamburg wird untersucht\, wie stark und wie häufig Starkregenereignisse und Überschwemmungen auftreten\, wie viele Menschen und Gebäude betroffen sein könnten – und wie gut einzelne Stadtteile und deren Bewohner:innen mit solchen Extremsituationen umgehen können. Dabei geht es auch um zentrale Fragen: Was bedeuten diese Risiken für das Wohlbefinden und die Mobilität der Bevölkerung? Wo besteht konkreter Handlungsbedarf? Und wie können wir Hamburg langfristig widerstandsfähiger und nachhaltiger gestalten? Ein interaktiver Vortrag in Kooperation mit dem Exzellenzcluster Climate\, Climatic Change\, and Society (CLICCS) der Universität Hamburg. Jana Sillmann ist Professorin für Klimastatistik und Klimaextreme an der Universität Hamburg und leitet die Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimarisiken. Sie hat Geo-Ökologie an der TU Bergakademie Freiberg studiert und hat am Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg promoviert. Danach hat sie unter anderem in Kanada und Norwegen als Klimawissenschaftlerin gearbeitet. Sie war Leitautorin im sechsten Sachstandsbericht des Weltklimarates (IPCC) und ist international bekannt durch ihre Arbeiten zu Klimaextremen und deren Auswirkungen auf Natur und Gesellschaft. Sie leitet das Projekt „Wasser von 4 Seiten“ und ist im Vorstand des Exzellenzclusters CLICCS an der Universität Hamburg. Malte von Szombathely ist Wissenschaftler in der Forschungsstelle Nachhaltigkeit und Klimarisiken an der Universität Hamburg. Zu seinen Forschungsinteressen gehören soziale Verwundbarkeit\, Public Health und die Kartierung von Umweltrisiken. Er hat Geografie\, Politikwissenschaften und Philosophie an der Uni Hamburg studiert und zu urbaner Gesundheit promoviert. Hamburg konnte er so aus sehr unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen und erforschen. Im Exzellenzcluster CLICCS arbeitet er im Projekt „Wasser von 4 Seiten“.\nMultimedia Konzert: Georg Hajdu – Summer 2021„Summer 2021 für Dá Gu und Multimedia“ ist eine Auseinandersetzung mit dem Klimawandel\, der in weiten Teilen der Welt so offenkundig wurde\, dass das Thema den politischen Diskurs zu bestimmen beginnt. Naturaufnahmen werden mit instrumentalen Aktionen und Effekten gemischt und enden in einer Fragmentation des 60er-Jahre-Songs „Raindrops Keep Falling on My Head“ \nStephan Krause-Bantzer\nOscar Tudge\nFrancisco Manuel Anguas Rodríguez \n  \nDr. Georg Hajdu ist ein in Hamburg lebender Komponist\, Theoretiker und Softwareentwickler. Der studierte Molekularbiologe und Komponist promovierte an der University of California\, Berkeley und ist Professor für Multimedia Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) sowie Gründer und Leiter des ligeti zentrums. Er gründete den ersten Masterstudiengang für multimediale Komposition in Deutschland und ein Promotionsprogramm für künstlerische Forschung in der Musik. Seine Spezialgebiete sind generative Musik\, kollaborative und vernetzte Musikperformance und nicht-standardisierte Musiknotation. Neben einer umfangreichen Publikationsliste schrieb er Solostücke\, Kammermusik\, die Oper „Der Sprung – Beschreibung einer Oper“ (mit Thomas Brasch) und initiierte mehrere Großprojekte wie die Symphonie im St. Pauli Elbtunnel und A Space Journey – Perspectives on the Unknown. \n\n  \nUm Anmeldung unter agentur@ligeti-zentrum.de wird gebeten. Die Anmeldung ist ab dem 15.09.2025 möglich.\nDer Eintritt ist kostenlos.\nKein Nacheinlass.
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SUMMARY:SuedKultur Music-Night @ ligeti zentrum feat. Kultur Palast Harburg: Porte Rouge - Ton & Tanz auf dem roten Teppich
DESCRIPTION:Zum 15-jährigen Bestehen der SuedKultur Music-Night hat sich das ligeti zentrum erneut mit dem Kultur Palast Harburg für ein fulminantes Abendprogramm zusammengetan. Ab 17 Uhr rollen wir für Euch den roten Teppich aus. Zu entdecken gibt es neben dem wohl besten Blick über die Stadt interaktive Installationen\, ungewohnte Klänge und ein immersives Sounderlebnis. \n17:00 Uhr: Open Doors Warum erhellen bunte Lichter den Binnenhafen und wer hat diesen Teppich auf die Straße gelegt?\nab 17:00 Uhr: Interaktive Installationen: Elevator Pitch & Klangteppich feat. Schnappi Zwei interaktive Installationen geleiten Dich von den Straßen Harburgs über die Dächer der Stadt. Auf dem Klangteppich werden durch Eure Berührungen Klänge ausgelöst und Eure Schritte Teil einer gemeinsamen Komposition. Eine weitere Installation verkürzt Eure Fahrt nach oben in die 10. Etage. \n17:15 Uhr: Sonomathematische Impulsarchitekten – Impulse Pattern Formulation (IPF) Free Noise Improvisation [30 min]\nSimon Linke und Rolf Bader musizieren mit einer nichtlinearen mathematischen Gleichung: Die sogenannte Impulse Pattern Formulation (IPF) ist ein physikalischer Modellierungsalgorithmus zur Erzeugung von Klängen\, Rhythmen\, großräumigen Formen\, Tieren\, außerirdischen und unterirdischen Wesen sowie außergewöhnlichen Bewusstseinszuständen. In eigens entwickelter Software\, Hardware und Klanginstallationen nutzen Linke und Bader die IPF sowohl als Klangsynthesizer als auch als virtuellen Musiker\, der auf menschliche Impulse reagiert. So entstehen Klanglandschaften\, Improvisationen und Kompositionen mit oft überraschenden\, unvorhersehbaren Entwicklungen – für Publikum und Musiker gleichermaßen. \nWeitere Infos hier \nSimon Linke: Zither\, Keyboard\, elektronische Klangerzeugung\, Installation\nRolf Bader: Midi-Gitarre\, elektronische Klangerzeugung\, Installation\n18:00 Uhr: Stimme in FarbeRobotik trifft Gesang [15 Min]\nKann ein Roboter Musik hören und sie in Farben ausdrücken? Dieser Frage geht das Projekt “Exploring the Multimodality of the Arts with the Help of Robotics” am ligeti zentrum nach. Im Zentrum steht ein Roboter\, der in der Lage ist\, Musik anhand von vordefinierten Parametern in eine bildliche Darstellung zu übersetzen. Der musikalische Input kommt von CHOU. CHOU hat Umweltwissenschaften mit einem Schwerpunkt auf transdisziplinäre und künstlerische Forschung studiert. Musik – insbesondere Gesang – waren dabei schon immer wesentlicher Teil des kreativen Ausdrucks. CHOU ist Mitglied des Born2Sing Chors und der aktuellen Masterclass Gesang an der Hip Hop Academy. In eigenen musikalischen Projekten bewegt sich CHOU vor allem zwischen den Genres Neo Soul und RnB/Rap und experimentiert gerne mit unterschiedlichen Klangwelten. \nCHOU: Voice\nMichel Blümel: Klavier\nOrnella Tortorici: Entwicklung und Programmierung\n18:20 Uhr: Frame of DualityTanzperformance [5 Min]\nDie Performance „Frame of Duality“ eröffnet einen Blick ins Paradoxe – dorthin\, wo Gegensätze aufeinandertreffen und ineinander übergehen. Zwei Entitäten finden zueinander und bewegen sich fließend zwischen „Entweder-oder“ und „Sowohl-als-auch“. \nBo Jacobs: Tanz\nNoah Tepe: Tanz\n18:30 Uhr: Filterrauschen: Röstgrad 2 Hybride Intervention: Schlagzeug trifft Elektronik [20 min]\nIn einem Raum zwischen Büro und Labor treffen Schlagzeug und elektronische Klangerzeuger aufeinander: Vernetzt durch Sensoren\, die von Schallwellen\, schmackhaftem Filterkaffee und menschlichen Bewegungen gefüttert werden. So entwickelt sich ein Dialog zwischen Musiker und maschinellem Klangkörper. \nJacob Sello: live-Elektronik\nQuirin Nebas: Schlagzeug\, Sensoren\n19:00 Uhr: Tango & TechRobotik trifft Tanz [15 min]\nTango entstand im 19. Jahrhundert im argentinischen Buenos Aires und ist heute in vielfacher Form überall auf der Welt lebendig. Musikalisch vereinen sich im Tango die verschiedensten Einflüsse aus Südamerika\, Afrika und Europa – eine Mischung aus Traditionen und Neuerfindungen. Diese Verbindung von Bewährtem und Experimentellem spiegelt sich auch in dieser besonderen Performance wider: Hier trifft Tango auf den malenden Roboter des ligeti zentrums\, der Mechatronik\, künstliche Intelligenz und künstlerische Ausdrucksformen vereint. Wie passt Tango\, bei dem Sehnsucht\, Melancholie und Lebenslust aufkommen zu Robotik? Die Performance markiert den Abschluss des Residenz-Aufenthaltes von Ivan Iovine. Mitte Juli bis Mitte Oktober verbrachte der Forscher und Medienkünstler im Rahmen des Artists and Scientists in Residency-Programms am ligeti zentrum und entwickelte den malenden Roboter weiter\, sodass er nicht nur auf musikalischen Input\, sondern auch auf Bewegungen reagiert. Dies erfolgte in enger Abstimmung mit Holger Reinke und Myriam Pechan\, die seit 1\,5 Jahren gemeinsam unter dem Namen Tango naciente unterrichten. Das Duo wird in Echtzeit von einem Computer-Vision-Algorithmus erfasst\, Tanzbewegungen und körperliche Ausdrucksformen werden anschließend vom Roboter in visuelle Darstellungen übersetzt. \nHolger Reinke: Tanz\nMyriam Pechan: Tanz\nIvan Iovine: Entwicklung & Programmierung\nOrnella Tortorici: Entwicklung und Programmierung\n19:15 Uhr: Myriam Pechan & Holger Reinke - Tango Argentino Tango Argentino Workshop [45 min]\nIm Tango Argentino begegnen sich zwei Menschen in einer Umarmung. Es ließe sich auch so sagen: Tango ist eine getanzte und tanzende Umarmung. In dieser spielt sich nichts Geringeres oder Universelles ab\, als Kommunikation und zwischenmenschliche Verbindung\, individuelle Empfindung\, persönlicher Ausdruck und Musikalität. Dies macht diesen Tanz so schön\, einzigartig und faszinierend. Es ist ein Tanz mit Tiefgang\, den jede:r mit ganz einfachen Schritten miteinander gestalten kann. Um einen ersten Eindruck zu erleben\, wie sich das anfühlt\, geben Holger und Myriam einen Einführungskurs. Gelerntes kann später direkt auf der Tanzfläche angewandt werden. Im Anschluss an den Workshop wird die visuelle Darstellung des Tango-Tanzes durch den „Malenden Roboter“ aus dem vorherigen Programmpunkt gemeinsam gesichtet. Gelingt dem Roboter eine gelungene Darstellung von gefühlvollem Tanz in  einem zweidimensionalem BIld?\nKontakt unter via Mail.\n19:30 Uhr: Malte Stiehl & Marten Klein - Chaos ContinuesAnalog & Digital Synthesizer Impro zwischen Ambient und Breakbeat [25 min]\nWie klingt es\, wenn ein System\, das physikalische Prozesse nachbilden soll\, bis zur Unkenntlichkeit verbogen wird? Was passiert\, wenn präzise rechnende Algorithmen mit unscharfen analogen Spannungen kommunizieren? Irgendwo zwischen musikalischer Struktur und organischem Chaos erkundet diese Performance die klanglichen Möglichkeiten der mathematischen Gleichung Impulse Pattern Formulation im Zusammenspiel mit elektronischen Klangerzeugern. Rhythmen entstehen und zerfallen\, programmierte Sequenzen gehen in freie Improvisation über – stets auf der Suche nach Ordnung\, immer an der Grenze des Kontrollierbaren. \nMalte Stiehl: elektronische Klangerzeugung\, Modularsynthese\nMarten Klein: elektronische Klangerzeugung\, Modularsynthese\, Drumcomputer\n20.10 Uhr: Greg Beller & Nikhil Sharma - Air Sampling #008 - a box of beatsBeatbox trifft Extended Reality [10 Min]\nEin Raum voller Klang: Der Spatial Sampler XR ist ein innovatives Musikinstrument\, das Klang und Bewegung auf völlig neue Weise verbindet. Mit Hilfe von Gestensteuerung und VR-Technologie entsteht eine interaktive Klanglandschaft\, die mit dem ganzen Körper gespielt werden kann. „Air Sampling” ist eine Reihe von Performances\, in denen eine Klangquelle aufgenommen (gesampelt) und im Raum verteilt wird. Der Entwickler Greg Beller beschreibt diese Performances als “Komprovisationen”: Ein Kunstwort\, das sich aus den beiden Begriffen “Komposition” und “Improvisation” zusammensetzt. Es beschreibt musikalische oder performative Praktiken\, bei denen komponierte und improvisierte Elemente ineinandergreifen. In Air Sampling #008 trifft der Spatial Sampler XR auf Künstler und Beatboxer Nikhil Sharma. \nGreg Beller: Spatial Sampler XR\nNikhil Sharma: Beatbox\n20:30 Uhr: Ping Pong Rouge Tango in Concert [50 Min]\nPing Pong Rouge ist das explosive Zusammentreffen des international bekannten Ausnahmegeigers Hans-Christian Jaenicke und des serbischen Akkordeonvirtuosen Goran Lazarevic. Intuitiv und exzentrisch ist die Welt ihrer Musik: Ihre Instrumente flüstern\, schreien\, singen und tanzen und machen so auf eindringlichste Weise Tango erlebbar. Kritiker sprechen von einer „kammermusikalischen Sensation“\, beschreiben den Dialog der beiden Instrumente als „dicht\, virtuos und dabei ganz natürlich“. Zu der Natürlichkeit des Duos gehört aber nicht nur die musikalische Souveränität an den Instrumenten\, sondern auch die humorvolle Leichtigkeit\, mit der sie das Programm erfrischend moderieren. \nHans-Christian Jaenicke: Geige\nGoran Lazarevic: Akkordeon\n21:30 Uhr: Kieran McAuliffe QuartettJazz [45 Min]\nEine abwechslungsreiche Mischung aus Jazzstandards\, bekannten Liedern und Eigenkompositionen bietet das Kieran McAuliffe Quartett. Zieht die Tanzschuhe an\, es wird groovig und melodisch! \nKieran McAuliffe: Gitarre\, Gesang\nJuliana Lüer: Geige\nTimon Krämer: Bass\nJacob Waegener: Schlagzeug\nEintritt: 7\,50 € \n 
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SUMMARY:Workshop: Wenn Gesten zu Farben werden: Der malende Roboter und die Sprache des Körpers
DESCRIPTION:In diesem Workshop wird ein Malroboter durch Körperbewegungen und körperliche Ausdrucksformen gesteuert. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit\, eine Reihe von Bewegungen und Körperposen zu entwickeln und diesen spezifische Emotionen sowie passende Farbassoziationen zuzuordnen. Diese Bewegungen werden anschließend mithilfe der Computer-Vision-Bibliothek MediaPipe und der integrierten Webcam ihres eigenen Laptops erfasst und analysiert. Aus den erfassten Daten entstehen Bewegungs- und Emotionsmodelle\, die mit Hilfe von Machine-Learning-Algorithmen trainiert werden. Auf Grundlage dieser Modelle ist der Roboter in der Lage zu malen\, wobei Form und Farbe der Zeichnung direkt von den emotionalen Bewegungsmustern der Teilnehmenden bestimmt werden. Technische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es ist lediglich notwendig\, einen Laptop mit integrierter Webcam mitzubringen. Die für die Analyse und das Training verwendeten Informationen sind nicht bildbasiert\, sondern koordinatenbasiert und somit vollständig anonym. \nFür die Durchführung des Workshops ist ein eigener Laptop mit integrierter Webcam erforderlich. Es kann in Teams gearbeitet werden.\nGrundkenntnisse in Python können hilfreich sein\, sind jedoch nicht notwendig. \nDer Workshop ist kostenlos.\nUm Anmeldung unter agentur@ligeti-zentrum.de wird gebeten.
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SUMMARY:Lecture Performance: Das wohltemperierte Periodensystem
DESCRIPTION:Roy G. Biv ist ein musikalischer Chemiker – oder vielleicht eher ein Musik-Alchemist –\, der aus chemischen Elementen farbenfrohe Klangwelten erschafft\, indem er Licht in Musik übersetzt. Jedes Element besitzt ein einzigartiges sichtbares Emissionsspektrum – einen regenbogenartigen „Fingerabdruck“\, anhand dessen sich die chemische Zusammensetzung von allem bestimmen lässt: von den kleinsten Steinen bis zu den größten Sternen.\nIndem er Spektralfarben in Töne überträgt\, entwickelt er mikrotonale Tonleitern und schafft so für jedes chemische Element ein individuelles musikalisches Alphabet.\nEr ist weniger ein Komponist als ein Elementflüsterer\, der die komplexe Sprache des Lichts in menschlich hörbare Musik übersetzt. Begleiten Sie Roy auf einer synästhetischen Reise durch Zeit\, Raum – und die Musik\, die in den Elementen um uns verborgen liegt.\n \nRoy G. Biv ist die spektrale Verkörperung von Walker Smith\, einem Doktoranden am Center for Computer Research in Music and Acoustics (CCRMA) der Stanford University. Seit Mitte Juni ist Walker Smith Gastwissenschaftler am ligeti zentrum. Als weltweit erster Musik-Chemiker stellt er Fragen wie: Ist das Periodensystem ein Musikinstrument? Feiern Helium-Atome Partys?\nEr erwarb einen Doppelabschluss in Chemie und Komposition an der Indiana University Bloomington\, wo er „The Sound of Molecules“ entwickelte – eine multimediale Musik- und Wissenschaftsshow\, mit der er tausende Menschen in den USA und Europa begeisterte.\nIm Rahmen eines Fulbright-Stipendiums in den Niederlanden entwickelte er die „Interactive Musical Periodic Table“\, ein Projekt\, das auf einem Treffen der American Chemical Society vorgestellt wurde und über 50 internationale Medienberichte erhielt.\nSeine Forschung und künstlerische Praxis erkunden die wissenschaftlichen\, pädagogischen und musikalischen Möglichkeiten\, das Periodensystem in ein Musikinstrument zu verwandeln und molekulare Musik hörbar zu machen. Seine Lieblingsfarbe ist Lila. \nDie Vortragssprache ist Englisch.\nDer Eintritt ist frei.\nKein Nacheinlass. \n  \n 
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SUMMARY:Spatial Audio Listening Session (SALS)
DESCRIPTION:Das ligeti zentrum\, der Verband Deutscher Tonmeister (VDT) und die Student Section der Audio Engineering Section (AES) laden zur Spatial Audio Listening Session (SALS) ein. \nBei diesem zweistündigen Format werden mehrkanalige Audioproduktionen verschiedener Formate und Genres präsentiert\, kuratiert und moderiert. Bei einem Kaltgetränk ist es gewünscht\, sich zwischen den Stücken über das Gehörte in der Runde auszutauschen. Im Nachgang des Programms besteht weiterhin die Möglichkeit zum offenen Austausch bei angenehmer Hintergrundmusik. \nAuf die Ohren gibt es mehrkanalige Stücke verschiedener Formate\, von quadrophon\, über octophon\, kanalbasierten Stücken und Ambisonics.\nWir werden über die Formate sprechen und tiefer in die Materie eintauchen können – kein Vorwissen benötigt. \nUm Anmeldung unter sals@tonmeisterverband.org wird gebeten.\nEinlass ab 15:45 Uhr.\nEintritt frei.
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SUMMARY:Hub Tag 4: Thinking Through …Möglichkeiten
DESCRIPTION:Thinking through Materialities\nWie formen Materialien unser Denken\, unser Handeln und unsere Wahrnehmung der Welt? Die mehrtägige Veranstaltung “Thinking through Materialities” lädt dazu ein\, Materialien nicht nur als passive Objekte\, sondern als aktive Wissensquellen zu verstehen. In einem interdisziplinären Rahmen zwischen Kunst\, Wissenschaft und Design begeben wir uns auf eine experimentelle Reise durch verschiedene Materialwelten – mit dem Ziel\, über bekannte Grenzen hinaus zu denken\, zu forschen und zu gestalten. \nHub Tag 4: Thinking Through …Möglichkeiten\nMarktplatz der Möglichkeiten – Materialien in Theater\, Kunst und Design\nZum Abschluss öffnen wir einen Raum des Austauschs und der Inspiration: Wie werden Materialien in künstlerischen und performativen Kontexten eingesetzt? Und (wie) tragen Materialentscheidungen zur Zukunftssicherheit von Theaterpraktiken bei?\nWelche neuen Formen der (Ko-)Kreation\, des (Ko-)Besitzes\, der Geschäftsmodelle sowie der rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen ergeben sich aus Veränderungen in der Materialforschung und den Praktiken des Theaterschaffens?\nAuf dem Marktplatz der Möglichkeiten präsentieren Akteur*innen aus Theater\, Kunst und Materialforschung ihre Projekte\, Ideen und Praktiken. Ein Tag zum Vernetzen\, Austauschen und gemeinsamen Weiterdenken. \n“Thinking through Materialities” ist mehr als eine Veranstaltung – es ist eine Einladung zum gemeinsamen Forschen\, Hinterfragen und Gestalten. Offen für alle Neugierigen\, die bereit sind\, Materialien nicht nur zu nutzen\, sondern (durch) sie zu (durch)denken. \nZum Call for Participation geht es hier. \nUm Anmeldung wird gebeten: Anmelde-Formular \nKontakt: materialities@hfmt-hamburg.de
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SUMMARY:Spekulatives Musik-Theater-Experiment SPECIMEN NO.6: Plastiglomerate
DESCRIPTION:Thinking through Materialities\nWie formen Materialien unser Denken\, unser Handeln und unsere Wahrnehmung der Welt? Die mehrtägige Veranstaltung “Thinking through Materialities” lädt dazu ein\, Materialien nicht nur als passive Objekte\, sondern als aktive Wissensquellen zu verstehen. In einem interdisziplinären Rahmen zwischen Kunst\, Wissenschaft und Design begeben wir uns auf eine experimentelle Reise durch verschiedene Materialwelten – mit dem Ziel\, über bekannte Grenzen hinaus zu denken\, zu forschen und zu gestalten. \nDie Musiktheaterperformance SPECIMEN NO. 6 ist der Abschluss des dritten Tages des Hubs. \nSpekulatives Musik-Theater-Experiment SPECIMEN NO.6: Plastiglomerate\nDas multimediales Theaterstück entfaltet seine Erzählung rund um ein kürzlich entdecktes neues Gebilde. Plastiglomerate sind Konglomerate\, die aus einer Mischung von Sedimentkörnern und anderen natürlichen Rückständen wie Muscheln oder Holz bestehen\, die durch Kunststoff zusammengehalten werden. Sie gelten als potenzieller Marker des Anthropozäns – einer inoffiziellen Epoche des Quartärs\, die von einigen Sozialwissenschaftler:innen\, Ökolog:innen und Geolog:innen vorgeschlagen wurde. \nUm Anmeldung wird gebeten: Anmelde-Formular \nZum Call for Participation für den Markt der Möglichkeiten an Hub Tag 4: Thinking Through …Möglichkeiten geht es hier. \nKontakt: materialities@hfmt-hamburg.de \nIm Anschluss folgt ein geselliger Ausklang.\nKein Nacheinlass.
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SUMMARY:Ko-kreative Lecture Performance TEXTILE LANDSCAPES
DESCRIPTION:Thinking through Materialities\nWie formen Materialien unser Denken\, unser Handeln und unsere Wahrnehmung der Welt? Die mehrtägige Veranstaltung “Thinking through Materialities” lädt dazu ein\, Materialien nicht nur als passive Objekte\, sondern als aktive Wissensquellen zu verstehen. In einem interdisziplinären Rahmen zwischen Kunst\, Wissenschaft und Design begeben wir uns auf eine experimentelle Reise durch verschiedene Materialwelten – mit dem Ziel\, über bekannte Grenzen hinaus zu denken\, zu forschen und zu gestalten. \nDie ko-kreative Lecture Performance TEXTILE LANDSCAPES ist der Abschluss des zweiten Tages des Hubs. \nTEXTILE LANDSCAPES\nWie lässt sich das globale Textilnetz auf der Bühne erzählen? Wo verlaufen globale Kleiderrouten? Welche Geschichten tragen unsere Kleidungsstücke? Und was bleibt\, wenn wir sie ablegen? Was erzählt uns die Ästhetik des textilen Rests? \nZwischen Körper\, Kleidung\, Konsum und der Frage nach kolonialen Kontinuitäten entsteht eine poetische wie politische Reise entlang des textilen Lebenszyklus – vom Baumwollfeld bis zur Müllhalde. \nUm Anmeldung wird gebeten: Anmelde-Formular \nZum Call for Participation für den Markt der Möglichkeiten an Hub Tag 4: Thinking Through …Möglichkeiten geht es hier. \nKontakt: materialities@hfmt-hamburg.de \nIm Anschluss folgt ein geselliger Ausklang.\nKein Nacheinlass.
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SUMMARY:ligeti zentrum @ blurred edges: Lukas Ligeti & TonArt Ensemble
DESCRIPTION:Der Komponist und Schlagzeuger Lukas Ligeti hat einen äußerst unabhängigen Weg an der Spitze der neuen Musik eingeschlagen und auffallend originelle Werke geschaffen\, die sich einer Vielzahl von Traditionen bewusst sind\, aber keiner der bekannten Strömungen oder Gruppierungen der zeitgenössischen Musik zuzuordnen sind. An der Schnittstelle zwischen zeitgenössischer Komposition\, Downtown-New-York-Experimentalismus\, Jazz und Elektronik baut seine Arbeit stark auf Konzepten verschiedener Musiktraditionen aus der ganzen Welt\, insbesondere aus Afrika\, auf. Seine Musik ist oft durch komplexe polymetrische Strukturen gekennzeichnet und reicht vom durchkomponierten bis zum frei Improvisierten. Er engagiert sich intensiv im Bereich der „experimentellen interkulturellen Zusammenarbeit“\, einem Begriff\, den er geprägt hat. \nLukas Ligeti\, gebürtiger Österreicher\, lebte von 1998 bis 2015 hauptsächlich in New York City und anschließend in Südkalifornien\, wo er als Fakultätsmitglied des PhD-Programms „Integrated Composition\, Improvisation and Technology“ an der University of California\, Irvine tätig war. Derzeit ist er außerordentlicher Professor an der Universität Pretoria und verbringt seine Zeit zwischen Miami und Johannesburg und neuerdings als Professor für Komposition am Königlichen Konservatorium in Brüssel. \nDas Hamburger TonArt Ensemble ist bekannt für innovative Konzerte mit einem Fokus auf zeitgenössischer Musik und Improvisation. Es arbeitet mit verschiedenen internationalen Künstler: innen zusammen; dabei werden Grenzen zwischen musikalischen Genres\, bildender Kunst\, Literatur\, Tanz und Film überschritten\, um dem Publikum Erlebnisse außerhalb der gewohnten Hörerwartungen zu bieten. \nDas Konzert findet im Rahmen des blurred edges Festival des Verbands für aktuelle Musik Hamburg statt. \nAchtung! Kein Nacheinlass!\nEintritt frei.
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SUMMARY:Vernissage & Konzert: Computer Music Lab – Ligetis Vision eines Instituts für Forschung\, Kunst und Vermittlung
DESCRIPTION:Vor 50 Jahren brachte der ungarisch-österreichische Komponist György Ligeti eine visionäre Idee nach Hamburg: Inspiriert von seinem Aufenthalt an der Stanford University setzte er sich für die Gründung eines Computermusikinstituts an der damaligen Hochschule für Musik und darstellende Kunst ein. \nDie Ausstellung „Computer Music Lab – Ligetis Vision eines Instituts für Forschung\, Kunst und Vermittlung“ beleuchtet Ligetis Zeit in Hamburg von 1973 bis 1989 und zeichnet anhand von historischen Dokumenten\, Videos und Sounds den Grundstein des ligeti zentrums heute nach. \nGerahmt wird die Vernissage mit einem musikalischen Programm in Zusammenarbeit mit der Cembalo- und Klavierklasse der HfMT Hamburg. \nRebecca Lee (Cembalo) – Passacaglia Ungherese (1978)\nSofiia Oganesian  (Cembalo) – Continuum (1968)\nSofiia Oganesian (Cembalo) – Hungarian Rock (1978)\nViktoria Petkova (Klavier) – Arc-en-Ciel (1985)\nCheng Cheng Zeng (Klavier) – Galamb Borong (1988) \nAm 28.05.2025 wäre György Ligeti\, 102 Jahre alt geworden. \nWeitere Informationen zur Ausstellung hier. \nÖffnungstage und -zeiten der Ausstellung\nDie Ausstellung ist an folgenden Tagen in den Räumlichkeiten im 9. Stock des ligeti zentrums frei zugänglich. Zusätzliche Öffnungstage auf Anfrage. \nMontag\, 02.06. 15:00 – 19:00  Uhr\nDienstag\, 03.06. 10:00 – 17:00 Uhr\nMittwoch\, 04.06. 10:00 – 15:00 Uhr\nDonnerstag\, 05.06. 10:00 – 15:00 Uhr\nFreitag\, 06.06. 13:00 – 20:00 Uhr\nDienstag\, 10.06. 12:00 -20:00\nMittwoch\, 11.06. 10:00 – 19:00 Uhr 
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SUMMARY:Filmpremiere: transformation
DESCRIPTION:Das Projekt WATTwanderungen in Hamburg lädt ein zur Uraufführung des Films transformation.\nDer Abend ist der Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen zur künstlerischen Erkundung des Energieortes Moorburg in Hamburg. \nTransformation ist Veränderung mit einem Ziel.\nVeränderung passiert\, Transformation gestaltet.\nTransformation heißt\, eine Haltung zur Veränderung zu entwickeln.\nTransformation improvisiert\, Transformation nutzt den Irrtum\, Transformation lernt. \nEine mysteriöse Gruppe von fünf Protagonist:innen betritt einen surreal anmutenden Ort und begibt sich auf eine scheinbar rituelle Exploration. Während sich die Handlung vor den Augen der Betrachter entfaltet\, wirft das filmische Narrativ gleichzeitig Fragen auf: Was ist das für ein Ort? Ein ferner Planet? Eine düstere Zukunftsvision unserer Erde? Wer sind die Akteur:innen? Wissenschaftler:innen? Schaman:innen? Mythische Wesen? Je weiter sich die Handlung entfaltet\, wird immer klarer\, dass es keine einfachen Antworten gibt… \nDas Film-Projekt transformation\, bei dem das fünfköpfige SPIIC+ Ensemble im Mittelpunkt steht\, ist eine explorative Annäherung an das Thema Transformation mit den Mitteln der künstlerischen Forschung. Dabei geht es auch um die dringlichen Fragen unserer Zeit\, wie kollektive Kreativität\, soziale Kompetenz und Verantwortung\, kulturelle und ökologische Ressourcen\, Nachhaltigkeit und die Vision von einer “besseren Zukunft” auf dem Planeten Erde. \nDas ehemalige Kraftwerk in Moorburg ist ein Ort\, der sich in der Transformation befindet. Einst wurde hier Steinkohle verstromt\, während im Dorf hinter dem Deich aus Protest Konzerte mit Solarenergie veranstaltet wurden. Nun entsteht an gleicher Stelle eine Produktionsstätte für grünen Wasserstoff. Die Energiewende findet statt. \nDie Filmarbeit ist entstanden in einer Kooperation von SPIIC+ Ensemble\, ligeti zentrum\, TU Hamburg\, Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und Multi Media Kontor Hamburg (MMKH). WATTwanderungen in Hamburg ist ein Projekt der Hamburg Open Online University (HOOU) an der TU Hamburg und wurde bis Ende 2024 gefördert aus Mitteln des BNE Hamburg Masterplan 2030 der Behörde für Umwelt\, Klima\, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). \nAnmeldung hier.\nEintritt frei.\nKein Nacheinlass. \nDas SPIIC+ Ensemble setzt sich bei dieser Arbeit aus den folgenden Musiker*innen zusammen:\nDanica Hobden: Gitarre\nVlatko Kučan: Saxophon\nGoran Lazarevic: Akkordeon\nHania Mariam Luthufi: Gesang\nJoshua Weiß: Percussion
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SUMMARY:Artists in Residency-Programm @ ligeti zentrum: Interweaving Borderlands
DESCRIPTION:Sechs Wochen verbrachten die Künstler Jere Ikongio und Moisés Horta Valenzuela im Rahmen des „Artists in Residency Programms“ am ligeti zentrum und arbeiteten an individuellen Projekten. In Interweaving Boderlands präsentieren sie jeweils die Ergebnisse ihres Residenzaufenthalts. \nMoisés Horta Valenzuela – At the Edge of Chaos\nErkundung des latenten Raums durch KI-Klangsynthese und Impulse Pattern Formulation\nDas künstlerische Forschungsprojekt „At The Edge of Chaos“ spiegelt die Instabilitäten unserer heutigen Zeit mithilfe von generativer künstlicher Intelligenz und chaotischen Systemen wider. Wie bewahren Systeme ihre Funktionalität\, wie passen sie sich an Störungen an? Im Klang manifestiert sich ein Spiegelbild unserer kollektiven Erfahrung in Zeiten des Klimawandels\, der politischen Polarisierung und der wirtschaftlichen Unsicherheiten. Die Gradwanderung zwischen Ordnung und Unordnung lädt zum Nachdenken ein und wirft Fragen zu Resilienzstrategien auf. \nIm Rahmen von Interweaving Borderlands präsentiert Moisés Horta Valenzuela eine Spatial Audio Klangperformance\, die zeigt\, wie mathematische Systeme am Rande des Chaos reichhaltige\, dynamische Klanglandschaften schaffen können\, die unsere komplexe Beziehung zu Stabilität und Unsicherheit widerspiegeln. Dabei arbeitete er mit der IPF\, die durch Simon Linke am ligeti zentrum Anwendung findet. \nJere Ikongio – Sonic Fabrics: Lagos to Hamburg Networks\nEin Interaktives generatives Audio-Visuelles Archiv\nAls Dutch Wax Fabric oder Kanga werden die farbenfrohen Baumwollstoffe genannt\, die in westafrikanischen Ländern auch heute noch zur Herstellung von Kleidung Verwendung finden. Im späten 16. Jahrhundert gelangte das ursprünglich aus Indonesien stammende Textilfärbeverfahren „Batik“ nach Europa. Die traditionellen Muster wurden kopiert\, industriell vervielfältigt und schließlich von den Niederlanden aus insbesondere an die Goldküste (das heutige Ghana) und nach Benin (das heutige Nigeria) exportiert. Auch Hamburg spielte hier eine wichtige Rolle: Um 1880 wurde fast ein Drittel des gesamten Überseehandels nach Westafrika in Hamburg umgeschlagen und auch das hamburgische Unternehmen Bödecker & Meyer entwarf Stoffmuster für den Export. \nSonic Fabrics: Lagos to Hamburg Networks ist eine vielschichtige Erkundung der klanglichen\, visuellen und kulturellen Überschneidungen zwischen Lagos\, Nigeria und Hamburg. Unter Verwendung des record-o-mat (entwickelt von Joana Welteke und Nadja Rix) verbindet die immersive Klanglandschaft und partizipatorische Installation Feldaufnahmen\, archivarische Erzählungen und generative Audioprozesse. Das Projekt untersucht die gemeinsame Geschichte\, insbesondere den Handel mit Dutch Wax Fabric aus der Kolonialzeit\, städtische Infrastrukturen und Gewässer\, während sie diese Verbindungen durch die Linse von Klangrhythmen\, urbanem organisiertem Chaos und gemeinschaftlichem Geschichtenerzählen neu interpretiert. Das Projekt beleuchtet den Einfluss und die Reichweite des Kolonialismus sowie die dauerhaften Auswirkungen dieses Einflusses durch den unvermeidlichen soziokulturellen Austausch. Im Rahmen von Interweaving Borderlands wird das Projekt wird als Performance-Lecture präsentiert. \nDer Eintritt ist frei.\nKein Nacheinlass.
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SUMMARY:Workshop: At the Edge of Chaos – Erforschung des latenten Raums der KI-Klangsynthese
DESCRIPTION:In diesem interaktiven Workshop im Rahmen des Artists and Scientists in Residency Programms erproben die Teilnehmenden anhand von zwei verschiedenen Modellen die digitale Erzeugung von Klängen. \nZunächst werden die beiden Modelle RAVE & IPF* vorgestellt: Welche mathematischen und technischen Überlegungen liegen zugrunde? Wie können die beiden Modelle miteinander kombiniert werden? Welche Klanglandschaften entstehen daraus?\nDanach finden die beiden Modelle in praktischen Übungen mithilfe der Freeware-Software Pure Data Anwendung. Es wird veranschaulicht\, wie RAVE und IPF für eine Echtzeit-Klangsynthese konfiguriert werden können. Die hierfür notwendige komplexe Mathematik wurde von Moisés Horta Valenzuela während seines Aufenthalts als Residenzkünstler am ligeti zentrum zu einfachen Modulen zusammengefasst\, die ebenfalls Open Source zur Verfügung stehen. \nDurch interaktive Demonstrationen von reaktiven Audioumgebungen werden wir praktische Anwendungen in Aufführungskontexten in einer 3D-Klangumgebung erkunden\, gefolgt von einer kurzen Diskussion darüber\, wie die Teilnehmer:innen diese Technologien in ihrer eigenen Arbeit anwenden könnten. \n*RAVE (Realtime Audio Variational autoEncoder) ist ein am IRCAM in Paris entwickeltes Deep-Learning Modell zur digitalen Erzeugung von Klängen. Es bedient sich dem Ansatz der künstlichen\, neuronalen Netze\, die von der Struktur und Funktionsweise des menschlichen Gehirns inspiriert sind.\nDie IPF (Impulse Pattern Formulation) ist eine am ligeti zentrum angewandte mathematische Gleichung\, die beispielsweise die Physik der Tonerzeugung von Musikinstrumenten nachbilden kann.\nDie Kombination beider Modelle ermöglicht eine Gradwanderung zwischen geordnetem\, komplexem Verhalten und Chaos. \nVorkenntnisse im Umgang mit diesen speziellen Technologien sind nicht erforderlich\, grundlegende Kenntnisse in grafischen Programmiersprachen und über digitale Audiokonzepte sind jedoch zu empfehlen. Die Teilnehmer:innen erhalten praktisches Wissen\, das sie sofort auf ihre eigenen kreativen Projekte anwenden können. \nDie Teilnehmer:innen sollten einen eigenen Laptop\, auf dem das Programm Pure Data (verfügbar auf www.puredata.info) vorinstalliert ist sowie Kopfhörer mitbringen. \nUm Anmeldung unter agentur@ligeti-zentrum.de wird gebeten. \nDer Workshop findet auf englischer Sprache statt.\nDer Workshop ist kostenlos.
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SUMMARY:ligeti zentrum @ Girl's Day: Ein Tag auf und hinter der Bühne
DESCRIPTION:Vorhang auf\, Licht und Ton an – und los geht’s! Aber Moment mal … was wäre eine Bühne ohne Licht? Ohne den Soundcheck\, ein stimmiges Bühnenbild\, die richtige Technik und natürlich ohne die Menschen\, die sie mit künstlerischem Input füllen?\nAm Girl’s Day machen wir die Bühne frei für Euch. In interaktiven Einheiten beschäftigen wir uns mit den folgenden Themen\, die sich rund um das Berufsbild der Medientechnik drehen. \n\nTontechnik\nLichttechnik\nMedieneinsatz\nPerformance\n\nAm Ende des Tages setzen wir das Gelernte in Szene und bringen gemeinsam Eure Produktion auf die Bühne. Eure Eltern\, Großeltern oder Geschwister sind zur Abschluss-Performance um 16:00 Uhr herzlich eingeladen. \nEin Angebot im Rahmen des Girl’s Day.\nAnmeldung hier.
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SUMMARY:De/Re:Generation: Vortrag und Performance
DESCRIPTION:Von Januar bis Februar 2025 verbrachten die beiden brasilianischen artist-researchers Adriano Monteiro und Rafaela Pires zwei Monate am ligeti zentrum. Der Abend gliedert sich in zwei Teile: Eine Präsentation der Ergebnisse des Aufenthalts sowie eine audiovisuelle Performance. \nDas Publikum wird die Möglichkeit haben\, sich mit Teilergebnissen von De/Re:Generation auseinanderzusetzen\, einem laufenden künstlerischen Forschungsprojekt\, das biologisch abbaubare Materialien aus Maniok in haptische Schnittstellen für Musik und Multimedia-Kunst verwandelt. \nDie Arbeit erforscht die Beziehungen zwischen Technologie\, organischer Materie und zwischenmenschlichen Verbindungen und bietet eine sinnliche Erfahrung. Im Anschluss an die Demo-Präsentation werden die Künstler:innen ein Konzert mit zwei audiovisuellen Live-Performances anbieten: \nDisplacements – eine live codierte AV-Performance\, die abstrakte Farb- und Klanglandschaften aus aufgezeichneten Spaziergängen erzeugt\, und\nThe Dissolution of Being – ein Stück\, das das Genre des Porträts durch algorithmische Komposition und digitale Medien neu interpretiert. \nDiese Arbeiten wurden bereits bei Veranstaltungen wie NYCEMF (New York)\, NIME (Mexiko-Stadt)\, SIMN 2023 (Brasilien)\, Sound Kitchen bei der Prager Quadriennale (Tschechische Republik)\, ICMC 2024 (Seoul) präsentiert. \nDie Vortragssprache ist Englisch. \nKein Nacheinlass!
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SUMMARY:KlangwerkStadt @ ligeti zentrum: Synthesizer Workshop
DESCRIPTION:Synthesizer Workshop\nIn der KlangwerkStadt lernen die Teilnehmer*innen verschiedene elektronische Musikinstrumente kennen und bekommen einen Einblick in die Grundlagen der elektronischen Musik. Im Zentrum steht dabei ganz klar die Praxis: Diverse elektronische Musikinstrumente und Klangerzeuger stehen bereit\, um mit ungewohnten Klängen zu experimentieren und fernab von gängigen Hörgewohnheiten zu musizieren. Auch eigene Instrumente\, elektronische wie akustische\, können mitgebracht werden. Für die Teilnahme an der KLANGWERKSTADT sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Der Workshop ist offen für Einsteiger*innen\, die Interesse am Ausprobieren haben und in die Praxis der elektronischen Musik hineinschnuppern wollen. Auch Fortgeschrittene\, die neue Werkzeuge kennenlernen wollen oder einfach Spaß am gemeinsamen Musizieren haben\, sind herzlich willkommen. \nDer Workshop ist kostenlos. \nUm Anmeldung unter agentur@ligeti-zentrum.de wird gebeten.\nWorkshopleitung: Carlos Andres Rico
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SUMMARY:KlangwerkStadt @ ligeti zentrum: Synthesizer Workshop für Kinder
DESCRIPTION:Synthesizer Workshop für Kinder (ab 6 Jahren)\nVielleicht hast Du schon einmal Klavier\, Trommel oder Gitarre gespielt? Aber kennst Du auch elektronische Musikinstrumente? In der KlangwerkStadt gibt es verschiedene  Instrumente und Geräte\, die du kennenlernen und ausprobieren kannst. Erzeuge deine eigenen Klänge und musiziere zusammen mit anderen Kindern. Egal\, ob du noch nie ein Instrument gespielt hast oder schon Erfahrung hast – bei uns bist du genau richtig! Der Workshop ist offen für alle Kinder\, die Interesse am Ausprobieren haben. \nDer Workshop ist kostenlos. \nUm Anmeldung unter agentur@ligeti-zentrum.de wird gebeten. \nWorkshopleitung: Carlos Andres Rico
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SUMMARY:Open Lecture Series 1: Healing Soundscapes mit Marie Koldkjær Højlund
DESCRIPTION:Wie klingt es an Orten\, wo es um Krankheit und Gesundwerden geht? Was brauchen die Räume im Krankenhaus\, in der Arztpraxis an akustischer und atmosphärischer Gestaltung? Wie können überhaupt Klänge das Wohlbefinden fördern? Mit diesen Fragen laden wir dazu ein\, die Welt der Healing Soundscapes zu erkunden.  \nHealing Soundscapes sind gesundheitsförderliche Klangumgebungen\, die unter dem Einfluss künstlerisch und raumbezogen gestalteter Musical Soundscape Interventions (MSI) entstehen. Das Healing Soundscapes Projekt entwickelt und erforscht raumbezogene Klanginterventionen für sensible Krankenhausbereiche. Ziel ist es\, die klangliche Umgebung (die „Soundscape“) so zu gestalten\, dass sich das Wohlbefinden von Patient:innen und Mitarbeitenden in den Räumen verbessert. \nMit den Open Lecture Series laden wir internationale Fachkolleg:innen ein\, um die Themen unserer verschiedenen Laboratorien aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und mit dem Publikum zu diskutieren. Unsere Vorträge dienen nicht nur dem Wissensaustausch auf einer fachlichen Ebene\, sondern auch dazu\, spannende Erkenntnisse in die Welt zu tragen. \nMarie Koldkjær Højlund – Multisensorische Kunstwerke und Klanglandschaften im Krankenhaus – ein einfühlsamer Ansatz im Gesundheitsdesign\nDie Gestaltung von Klang\, Musik und multisensorischen Räumen in Krankenhäusern erfordert eine Methode\, die die Wechselwirkungen zwischen Menschen und ihrer Umgebung untersucht. Marie Koldkjær Højlund hat einen Ansatz entwickelt\, der auf ihrer Doktorarbeit über Klang in dänischen Krankenhäusern und ihrer Arbeit an „sensorischen Kreißsälen“ basiert. Dabei geht es darum\, Räume zu schaffen\, die sich an die Bedürfnisse der Nutzer:innen anpassen und zum Erkunden einladen. \nIn ihrer Präsentation stellt Marie Koldkjær Højlund die Gestaltung der neuen Kreißsäle in den dänischen Krankenhäusern Hjørring und Gødstrup vor. Diese Räume wurden mit Kunstwerken und Klanglandschaften gestaltet\, um Gebärende\, ihre Begleiter:innen und das Personal während der Geburt zu unterstützen. Ziel ist es\, Kunst zurück in die Gesundheitsumgebung zu bringen und diese besonderen\, lebensverändernden Momente durch eine wohlwollende Atmosphäre zu bereichern. Dabei spielen kulturelle und soziale Aspekte eine wichtige Rolle. \nAus einer weiteren Perspektive betrachtet\, zeigt ein körperorientierter (somaästhetischer) Ansatz\, wie wichtig eine sensible Gestaltung von Heilungsräumen ist. In Krankenhäusern liegt der Fokus oft allein auf Funktionalität und Effizienz\, während die emotionale und sensorische Dimension vernachlässigt wird. Dies führt zu unpersönlichen und belastenden Umgebungen – gerade in intimen und extremen Momenten wie einer Geburt. Marie Koldkjær Højlund betont\, dass künstlerische und gestalterische Elemente so entwickelt werden müssen\, dass sie sowohl das Pflegepersonal in seiner Arbeit unterstützen als auch die emotionalen Bedürfnisse der Patient:innen erfüllen. Dafür sollten neueste Forschungsergebnisse als Grundlage dienen. \nMarie Koldkjær Højlund\nMarie Koldkjær Højlund ist außerordentliche Professorin für Klangstudien\, Audiodesign und Musikwissenschaft an der Universität Aarhus sowie Komponistin\, Musikerin und darstellende Klangkünstlerin. Seit Jahren erforscht sie\, was alltägliche Klangumgebungen für unsere Lebensweise bedeuten. Sie interessiert sich für das Zuhören und die klangliche Identität in einer Vielzahl von Kontexten mit einem praxisorientierten und künstlerischen Ansatz. \nSie engagiert sich für die Entwicklung von Klangtechnologien für alternative Hörerfahrungen und gründete zusammen mit Morten Riis das Projekt The Overheard\, das in ganz Dänemark groß angelegte Klangskulpturen präsentiert. Als Komponistin sind ihre klanglichen Ausdrucksformen in verschiedenen Sparten zu hören – von Bands und Alben bis hin zu Kompositionen für Fernsehen\, Theater und Computerspiele. Kürzlich wurde sie als Komponistin mit dem Carl-Nielsen- und Anne-Marie-Carl-Nielsens-Preis ausgezeichnet. In den Jahren 2023 und 2024 ist sie Gastwissenschaftlerin am Pufendorf Institute of Advanced Studies der Universität Lunds zum Thema „Sound of Democracy“. \nWeitere Informationen: \nhttps://www.au.dk/en/musmkh@cc.au.dk 
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SUMMARY:KI & Musik: Künstlerische Intelligenz im digitalen\, kreativen Raum
DESCRIPTION:Gemeinsam mit der Hamburg Open Online University setzt sich das ligeti zentrum am 12. November im Rahmen eines Vortrages und vier musikalischen Beiträgen mit dem Thema künstliche Intelligenz und Musik auseinander. \nDen Auftakt macht Dr. Jonas Bozenhard\, der in einer Keynote dem Potenzial und den Grenzen generativer KI in Hinblick auf musikalische Kreativität nachgeht. Der Postdoktorand am Institut für Ethik in der Technologie beleuchtet sowohl technische Aspekte als auch philosophische Überlegungen zur kreativen Schöpfung durch Maschinen.   \nIm ersten musikalischen Beitrag des Abends\, der Komposition Voiceshopping von Genoël von Lilienstern\, wird die Stimme mithilfe eines KI-Autoencoders zu einem Musikinstrument. Die KI wird mit den Stimmaufnahmen von Carola Schaal trainiert. Die Klarinettistin erforscht ihren eigenen Stimmklang mit Klarinettentönen und löst umgekehrt Klarinettenklänge mit ihrer Stimme aus.  \nIm Anschluss zeigt Denis Połećs mit seinem Stück Remix\, wie durch Veränderung und Aneignung bestehender Materialien Neues entsteht.   \nIn La fabbrica dei monstri verändert Alessandro Anatrini die Musik von Vivaldi mithilfe von iterativen KI-Prozessen so\, dass das Endergebnis eine stark verfremdete Version des Originals ist – klangliche „Monster“\, die zu einer neuen Perspektive einladen.   \nDen Abschluss bildet Generative Generation von Greg Beller und Georg Hajdu.  Historische und moderne generative Modelle verschmelzen zu einer musikalischen Performance. Verschiedene Epochen und technologische Ansätze treffen aufeinander und erzeugen durch die Interaktion von Musiker und Maschine ein faszinierendes Klangbild.   \nEine Veranstaltung der Hamburg Open Online University und des ligeti zentrums im Rahmen von Hamburger Horizonte.   \n18:30 Uhr: Dr. Jonas Bozenhard - Vortrag: KI & musikalische KreativitätGenerative KI hat bedeutende Fortschritte bei der Generierung von Texten\, Bildern und Videos gemacht\, was einige zu der Annahme veranlasst\, dass Musik die nächste Entwicklungsstufe für generative Modelle darstellt. Dieser Ausblick wirft Fragen zu den kreativen Möglichkeiten auf\, die musikalische KI-Modelle bieten. Diese Keynote untersucht das Potenzial und die Grenzen der generativen KI in der musikalischen Kreativität. Die Präsentation stützt sich auf die Philosophie der Kreativität und untersucht die wichtigsten technischen Merkmale und Einschränkungen dieser KI-Systeme\, um die potenziellen Auswirkungen generativer KI auf die Kreativität im Bereich der Musik zu beleuchten. \nDr. Jonas Bozenhard ist Postdoktorand am Institut for Ethics in Technology der Technischen Universität Hamburg-Harburg. Er promovierte an der University of Oxford mit einer Arbeit über Kreativität und künstliche Intelligenz (KI). Seine Forschung befasst sich mit Fragen der Technologie- und Kreativitätsphilosophie\, KI-Ethik\, wertorientiertem Design\, Ästhetik und KI-gestützter Innovation. Darüber hinaus hat er Erfahrung in der Beratung von und der Zusammenarbeit mit KI-bezogenen Forschungsgruppen\, Initiativen und Unternehmen in mehr als fünf Ländern. Seine Leidenschaft gilt auch der Vermittlung aktueller Debatten in der KI-Ethik an ein breites Publikum und der Entwicklung neuer Lehrformate an der Schnittstelle von Kreativität\, verantwortungsvoller Innovation und KI.\n19:30 Uhr: Genoël von Lilienstern (Komposition und KI-Training) & Carola Schaal (Klarinette und Stimme) - VoiceshoppingIn der Komposition Voiceshopping wird ein KI-Autoencoder auf die Stimmaufnahmen von Carola Schaal trainiert. Den entstehenden Latenzraum mit ihren eigenen Stimmklängen kann Carola Schaal mit Klarinettentönen anregen und erkunden. Sie wird in die Lage versetzt\, ihre eigene Stimme mit einem Musikinstrument zu „spielen“. Im zweiten Teil des Stücks wird die Relation umgekehrt. Der Latenzraum besteht nun aus Klarinettenklängen\, die von Carola Schaal mit ihrer Stimme getriggert werden. \nGenoël von Lilienstern studierte Komposition in Bremen\, Berlin und am Institut für Sonologie in Den Haag. Er war Stipendiat der Villa Aurora\, der Cite des Arts Paris\, der Ensemble Modern Akademie und der UdK Graduiertenschule. Seine Werke wurden unter anderem durch das Ensemble Intercontemporain\, das SWR Orchester und das Ensemble Contrechamps aufgeführt. Seine Werke wurden aufgeführt beim Ultraschall Festival Berlin\, bei der Münchener Biennale für Musiktheater und beim Mars Festival Los Angeles. Zur Zeit promoviert er an der HfMT Hamburg über KI-Kreation und Komponieren mit generativen Werkzeugen. Die Klarinettistin\, Performerin und Künstlerin \nCarola Schaal wurde in Tübingen geboren. Sie studierte in Darmstadt\, Düsseldorf und Hamburg. 2009 schloss sie ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab. Seit 2017 bildet sie sich im Bereich Performance und Tanz weiter und befreit sich 2022 von einer langjährigen Alkoholabhängigkeit. Carola erforscht und erweitert ihren Körper durch Felskletterei und erlernte jüngst das Handwerk der Näherin. Sie ist ein Gründungsmitglied von Decoder\, einer Band für aktuelle Musik aus Hamburg. Carola bewegt sich an der Schnittstelle Musik – Instrument – Körper. Seit 2018 besteht eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft mit Choreograf:in und Dramaturg:in Heinrich Horwitz. Ihr derzeitiges Interesse gilt der Strassenkunst\, Recherche „Traumaessenz im öffentlichen Raum“ und Arbeit mit eigenem Menstruationsblut\, welches seit 2022 zu den Strassenaktionen Céline aus Warschau / Pristina und der dokumentarischen Arbeit (solange ich Menstruationsblut produziere\, arbeite ich damit) 2024 führen. Carola ist inspiriert von Biologin Monica Gagliano\, Künstlerin Ana Mendieta\, Autor und Künstler James Bridle. Sie ist in direktem Austausch mit ihrem Herzmensch dem Musiker Christoph M. Hamann\, Komponistin Brigitta Muntendorf\, Lyrikerin Mara Genschel\, she-DJ Koko Cristiana Burcea\, sound & visual artist Johannes Kreidler\, der angehenden Sonderpädagogin Ulrike Klobes\, Musikkurator Grzegorz Paluszkin\, etlichen Kindern und Jugendlichen.\n19:50 Uhr: Denis Połeć - Remix. Synthetic Media. 2023.„Ein Remix (oder Reorchestrierung) ist ein Medium\, das durch Hinzufügen\, Entfernen oder Ändern von Teilen des Elements verändert oder verzerrt wurde. Sowohl Song\, ein Kunstwerk\, ein Buch\, ein Video\, ein Gedicht als auch ein Foto können Remixe sein. Das einzige gemeinsame Merkmal eines Remixes ist\, dass er sich andere Materialien aneignet und verändert\, um etwas Neues zu schaffen.“ (Wikipeda) \nDenis Połeć ist ein in Hamburg lebender Multimedia-Künstler und Komponist. \n20:10 Uhr: Alessandro Anatrini - La fabbrica dei mostri (Die Monsterfabrik)Fabbrica dei mostri erforscht die Transformation von Vivaldis Musik durch einen iterativen Trainingsprozess. Jeder Trainingszyklus erzeugt Modelle\, die Ergebnisse produzieren\, die sich immer weiter vom Original entfernen. Dies geschieht durch die Verwendung von synthetischem Material in den nachfolgenden Zyklen\, das aus den vorherigen Modellen generiert wurde. Der Titel spielt auf die fortschreitende Entfremdung und Verzerrung des ursprünglichen musikalischen Materials an\, was in der Entstehung von „Klangmonstern“ gipfelt\, die nur noch eine schwache oder kaum noch erkennbare Verbindung zum Ausgangsmaterial aufweisen. \nAlessandro Anatrini ist Komponist\, Digital-Künstler und kreativer Programmierer. Er studierte historische Musikwissenschaft und Pädagogik an der Universität Bologna\, Komposition am Conservatorio G.B. Martini und elektronische Musik bei Tempo Reale. Von 2008 bis 2013 unterrichtete er Musik an verschiedenen Grundschulen in Mittelitalien. 2013 zog er dank eines Leonardo-Stipendiums nach Berlin und erlangte 2017 einen M.A. in Multimedia- Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT). Seit 2017 ist er im Bereich der multimedialen Pädagogik tätig und hält regelmäßig Vorlesungen über Klang- und Instrumentendesign an der HfMT. \nAls Forscher beschäftigt er sich mit der Entwicklung adaptiver Multimediasysteme\, Mapping-Strategien\, berührungslosen Schnittstellen und speziellen Werkzeugen für Installationen und Performance- zenarien. Derzeit promoviert er im gemeinsamen Doktorandenprogramm „KISS: Kinetics in Sound and Space“ an der HfMT und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW).\nSeine Musik wurde von Solisten des Ensemble Intercontemporain\, Klangforum Wien\, Ensemble Musiques Nouvelles\, Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und den Hamburger Symphonikern aufgeführt. Als Komponist und Forscher im Bereich Computermusik nimmt er regelmäßig an Festivals und Konferenzen wie Manifeste\, Huddersﬁeld Contemporary Music Festival\, Impuls\, Blurred Edges\, Tactus\, SMC und TENOR teil. Er arbeitete als Interaktionsdesigner an Projekten der Universität der Künste Berlin (UdK) und der Digital Stage Foundation. Seit 2022 ist er Professor für Musiktechnologie an italienischen Konservatorien.\n\n20:20 Uhr: Greg Beller & Georg Hajdu – Generative GenerationGenerative Musik ist eine Kunstform\, die sich durch zahlreiche künstlerische\, technologische und ästhetische Entwicklungen verändert hat. Seit den 1940er Jahren haben Generationen von Komponist:innen und Interpret:innen verschiedene generative Modelle verwendet\, die sich analog zu den Entdeckungen und Revolutionen in den Bereichen der Wissenschaft\, Informatik und des maschinellen Lernens veränderten. Von der Wahrscheinlichkeitstheorie bis zur Chaostheorie\, von Expert:innen bis zu komplexen Systemen\, vom maschinellen Lernen bis zur generativen künstlichen Intelligenz\, haben Generationen von „Generatoren“ einander abgelöst\, wie so viele andere Marker dominierender Denkströmungen ihrer Epochen. Bei “Generative Generation” kombiniert ein generationenübergreifender Ansatz zwei generative Modelle in einer Interaktion\, die durch die folgende Metapher veranschaulicht werden könnte: Stellen wir uns vor\, wir könnten in das menschliche Gehirn hineinblicken und jedes Neuron einzeln aktivieren. Die Komplexität des Gehirns ist so groß\, dass jede manuelle\, punktuelle Aktion zu einem enttäuschenden Ergebnis führen würde\, wie beispielsweise höchstens ein nervöses Zucken der Augenbraue. Die Verwendung eines generativen probabilistischen Modells mit einer Explorationskapazität\, deren Komplexität kontrollierbar ist\, bietet uns das perfekte Werkzeug\, um generative künstliche Muster von musikalischen Schleifen der neuronalen Aktivierung zu erzeugen. Um diese hybride Maschine zu realisieren\, die verschiedene Epochen und theoretische Ansätze vermischt\, steuert Georg Hadjus probabilistisches Modell (DJster)\, welches auf Basis von Clarence Barlows Modell (Autobusk) entstanden ist\, die Navigation mehrerer „Aktivierungsköpfe“\, die jeweils in einem latenten Raum eines Realtime Audio Variational AutoEncoders (RAVE) arbeiten. Der Klang der Instrumente der Musiker fungiert als Störfaktor für diese Modelle und bewegt die Abspielköpfe in den latenten Räumen. \nDr. Greg Beller arbeitet als Künstler\, Forscher\, Lehrer und Computerdesigner im Bereich der zeitgenössischen Kunst. Als Gründer des Synekine-Projekts entwickelt er neue Musikinstrumente\, die Klang und Bewegung kombinieren und die er in Komprovisationssituationen mit verschiedenen Interpreten oder in computergestützter Komposition einsetzt\, vor allem in seiner Oper „The Fault“. Am ligeti center bereitet er eine zweite Promotion zum Thema „Natural Interfaces for Computer Music“ vor\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im innovation lab und lehrt im Fachbereich Multimedia Komposition an der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) in Hamburg. An der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft am IRCAM war er nacheinander Doktorand\, der sich mit generativen Ausdrucksmodellen und deren Anwendung auf Sprache und Musik beschäftigte\, computergestützter Musikdesigner\, Leiter der Abteilung Research/Creation Interfaces und Produktmanager des IRCAM Forums. \nDr. Georg Hajdu ist ein in Hamburg lebender Komponist\, Theoretiker und Softwareentwickler. Der studierte Molekularbiologe und Komponist promovierte an der University of California\, Berkeley und ist Professor für Multimedia Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) sowie Grüunder und Leiter des ligeti zentrums. Er gründete den ersten Masterstudiengang für multimediale Komposition in Deutschland und ein Promotionsprogramm für künstlerische Forschung in der Musik. Seine Spezialgebiete sind generative Musik\, kollaborative und vernetzte Musikperformance und nicht-standardisierte Musiknotation. Neben einer umfangreichen Publikationsliste schrieb er Solostücke\, Kammermusik\, die Oper „Der Sprung – Beschreibung einer Oper“ (mit Thomas Brasch) und initiierte mehrere Großprojekte wie die Symphonie im St. Pauli Elbtunnel und A Space Journey – Perspectives on the Unknown.\nDas ligeti zentrum im Harburger Binnenhafen betätigt sich seit seiner Gründung im Jahr 2023 im Schnittfeld zwischen Kunst\, Wissenschaft und Innovation. Hier treffen Ingenieurwissenschaften auf Musiktherapie\, Roboter malen zu Musik oder es werden mithilfe von VR-Technologie Lösungen zur Fernwartung von industriellen Anlagen erforscht.   \nDie von der Körber Stiftung\, der Universität Hamburg und dem HIAS (Hamburg Institute for Advanced Study) ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe Hamburger Horizonte hat es sich zum Ziel gesetzt\, Wissenschaft und Gesellschaft in einen offenen Austausch miteinander zu bringen. 2024 wird das Thema “Künstliche Intelligenz” in seinen verschiedenen Facetten in den Fokus genommen.  \nAnmeldung unter folgendem Link wird gebeten  
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SUMMARY:VRobotia @ Code Week: Das große Robotik-Abenteuer - Baue und Programmiere deinen eigenen Roboter!
DESCRIPTION:Das ligeti zentrum nimmt mit seinem Team von VRobotia an der Code Week teil. Schüler*innen von der 1. bis zur 5. Klasse sind eingeladen\, an einem spannenden Workshop teilzunehmen\, bei dem sie eigene Roboter bauen und programmieren! In Teams entwickeln sie ihre eigenen Roboter-Prototypen\, lernen\, wie sie diesen zusammenbauen\, steuern und automatisieren und erleben dabei hautnah\, wie spannend Coding und Mechanik sein können.  \nBegleitet von Expert:innen von VRobotia aus den Bereichen Robotik und Maschinenbau haben die Kinder die Möglichkeit\, neue Fähigkeiten zu lernen und ihre Kreativität unter Beweis zu stellen. Eine Teilnahme ist sowohl für Anfängerinnen als auch für Fortgeschrittene geeignet – jede*r kann mitmachen!  \nUm Anmeldung unter agentur@ligeti-zentrum.de wird gebeten.  \nEintritt frei.
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SUMMARY:Open Lecture Series 1: Healing Soundscapes mit Antti Ikonen
DESCRIPTION:Wie klingt es an Orten\, wo es um Krankheit und Gesundwerden geht? Was brauchen die Räume im Krankenhaus\, in der Arztpraxis an akustischer und atmosphärischer Gestaltung? Wie können überhaupt Klänge das Wohlbefinden fördern? Mit diesen Fragen laden wir dazu ein\, die Welt der Healing Soundscapes zu erkunden.  \nHealing Soundscapes sind gesundheitsförderliche Klangumgebungen\, die unter dem Einfluss künstlerisch und raumbezogen gestalteter Musical Soundscape Interventions (MSI) entstehen. Das Healing Soundscapes Projekt entwickelt und erforscht raumbezogene Klanginterventionen für sensible Krankenhausbereiche. Ziel ist es\, die klangliche Umgebung (die „Soundscape“) so zu gestalten\, dass sich das Wohlbefinden von Patient:innen und Mitarbeitenden in den Räumen verbessert. \nMit den Open Lecture Series laden wir internationale Fachkolleg:innen ein\, um die Themen unserer verschiedenen Laboratorien aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und mit dem Publikum zu diskutieren. Unsere Vorträge dienen nicht nur dem Wissensaustausch auf einer fachlichen Ebene\, sondern auch dazu\, spannende Erkenntnisse in die Welt zu tragen. \nAntti Ikonen – Freundliche Klänge im Kinderkrankenhaus\nDas New Children’s Hospital in Helsinki\, Finnland\, ist mit einer speziell entwickelten beruhigenden Klanglandschaft ausgestattet. Die Geräuschkulisse ist in den Wartebereichen des Krankenhauses\, in ausgewählten Fluren\, in der Parkgarage und in den Aufzügen zu hören und fester Bestandteil der Innenausstattung des Krankenhauses. Die Geräuschkulisse ist generativ\, d. h. sie wiederholt sich nie auf die gleiche Weise. Ein Computer mit einer Audio-Engine speist 60 separate Audiokanäle über das IT-Netz des Krankenhauses ein. \nZiel der hinzugefügten Klänge ist es\, den Komfort der Kinder und Jugendlichen zu verbessern und die Anspannung beim Besuch eines Krankenhauses und beim Warten auf Behandlungen und Untersuchungen zu verringern. Die Klänge sollen eine kleine Atempause verschaffen\, so dass die Gedanken der jungen Patienten in Momente des Spiels in der Natur oder in Phantasiewelten entfliehen können. \nDie Klanglandschaft ist eine Kombination aus Naturgeräuschen und musikalischen Elementen. Die subtilen klanglichen Elemente bieten die Möglichkeit\, die Krankenhausumgebung auf eine andere Art zu erleben. Die Klanglandschaft spiegelt die märchenhafte Optik des Krankenhausgeländes wider\, ohne die Forschung darüber zu vergessen\, wie Klänge\, insbesondere aus der Natur\, Gedanken und Erinnerungen hervorrufen. \nDie Wirkung der Geräuschkulisse wurde mit Umfragen und Interviews untersucht. Mit Hilfe von Fragebögen wurden die Erfahrungen des Krankenhauspersonals\, der Kinder und ihrer Betreuer:innen auf den Stationen erhoben. Die Erfahrungen der ambulanten Patienten und ihrer Betreuer:innen wurden in Einzel- und Gruppeninterviews untersucht. \nDen Untersuchungen zufolge waren die Erfahrungen der Befragten fast durchweg positiv. Die Geräuschkulisse erhöht das Wohlbefinden\, reduziert Stress und Anspannung und unterstützt das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit. Für die Patient:innen auf den Stationen bietet die Geräuschkulisse einen sicheren Rahmen\, um eine emotionale Verbindung zur Welt außerhalb des Krankenhauses herzustellen. Die Reaktionen der ambulanten Patient:innen unterstrichen die entspannende Wirkung der Klangwelt. \nNach einer sorgfältigen Analyse der Rückmeldungen soll die Klanglandschaft im Jahr 2024 aktualisiert werden. \nAntti Ikonen\nAntti Ikonen (geb. 1963) ist Komponist\, Sounddesigner und Dozent an der Aalto-Universität. Seine Arbeit umfasst Musik und Sounddesign für ein breites Spektrum von Medien\, Performances und Kunstwerken\, darunter zeitgenössischer Tanz\, Theater\, Kurzfilme\, Hörspiele\, Kunstinstallationen und neue Medien. Die für das Helsinki New Children’s Hospital entworfene Klanglandschaft wurde bei den International Sound Awards 2019 mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Seit den 1990er Jahren unterrichtet Ikonen an akademischen Einrichtungen in Finnland. Im Jahr 2008 gründete Ikonen den MA-Studiengang „Sound in New Media“\, der an  der Aalto-Universität angesiedelt ist. \nWeitere Informationen:\nhttps://aalto-fi.academia.edu/AnttiIkonen \n 
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SUMMARY:Open Synthesizer Session
DESCRIPTION:Du interessierst dich für elektronische Musikgeräte und Synthesizer\, hast aber selbst keine zuhause? Du bist auf der Suche nach einem Ort\, an dem Du einfach ein paar Stunden ungezwungen Tasten drücken und Knöpfe drehen kannst? Du möchtest Dich mit gleichgesinnten Menschen austauschen? \nDann komm zu unserer Open Synthesizer Session. Es stehen über 15 verschiedene Klangerzeuger bereit\, darunter Tasteninstrumente\, Drumcomputer und Stimmenverzerrer. Dieses Angebot ist kein Workshop. Wir stellen lediglich den Ort und das Equipment zur Verfügung. Wir verstehen die Open Synthesizer Session als einen Raum\, in dem wir für uns selbst und voneinander lernen können. \nEintritt frei.
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SUMMARY:SuedKultur Music-Night  @ ligeti zentrum feat. Kulturpalast Harburg
DESCRIPTION:Ein Abend über den Dächern mit Beats\, Jazz und 3D-Klang\nDas ligeti zentrum im Harburger Binnenhafen öffnet für die SuedKultur Music-Night seine Türen mit einem vielfältigen Musikprogramm. In Kooperation mit dem Kultur Palast Harburg und seinem Projekt Hip Hop Academy präsentieren wir Euch ein buntes Line-Up von Beat-Box\, live Beat-Making über Jazz\, Soul und Psychedelic bis hin zu experimenteller Musik. Ein weiteres Highlight ist nicht nur der Ausblick aus dem 10. Stock über die Dächer Harburgs\, sondern auch unsere 3D-Audioanlage\, die Euch nicht nur passiv am Konzert teilnehmen lässt\, sondern mitten in die Sounds befördert! Die Eintrittsgelder kommen dem Kulturpalast Harburg zugute \nProgramm\n17:00 Open Doors\nab 17:15 Mushroom Music – Pilze retten die WeltMusikalische und interaktive Performance \nRund 80 bis 90 Prozent aller Pflanzen leben in einer Symbiose mit Pilzen. Kooperation ist also für Pilze – wie für Menschen – wesentlich. Das Myzel des Pilzes unter der Erde kommuniziert die Situation auf unserem Planeten: Es meldet Probleme und reagiert sehr schnell auf Veränderungen seiner Umwelt. So entstehen beispielsweise Pilzmyzelien\, die Erdöl und Plastik verdauen können. Die Möglichkeiten sind unerschöpflich und reichen von der Reinigung der Ozeane von Plastik bis hin zu einer klanglichen Erforschung mit elektrischen Impulsen\, Synthesizer und Mischpult. \nMargo Zalité (Performance & Synthesizer)\n17:30 Sonomathematische Impulsarchitekten - Impulse Pattern FormulationFree Noise Improvisation [25 min]\nDer Dialogklang Natur – Physik – Mensch. Das Duo Simon Linke und Rolf Bader implementiert den noch neuen Algorithmus der Impulse Pattern Formulation (IPF) in eigens entwickelter Software\, Hardware und Klanginstallationen. Die IPF entspringt dabei einer Physikalischen Kulturtheorie\, bei der Kultur und Natur\, Gehirn\, Körper und Instrument vereint sind und somit eine ganzheitliche Alternative zu KI-Algorithmen darstellt. Dabei entstehen Klangfarben\, Rhythmen und musikalische Formen\, Mensch-Maschine Interaktionen\, Improvisationen und Kompositionen\, welche auch für die Musiker oft unerwartete Entwicklungen nehmen. Weitere Infos hier \nSimon Linke (E-Zither\, Keyboard\, elektronische Klangerzeugung)\nRolf Bader (Midi-Gitarre\, elektronische\, Klangerzeugung\, Trommel-Aktuator Installation)\n18:00 record-o-mat on stage feat. Hip Hop AcademyInteraktive Performance \nrecord-o-mat on stage feat. Hip Hop Academy präsentiert eine interaktive und überraschende Performance. Der record-o-mat ist ein live-generativer Sampler. Wie eine Loop-Station werden Audioaufnahmen gemacht\, diese werden dann jedoch komplett zufällig wieder abgespielt. Gemeinsam mit der Hip-Hop Academy\, einem Projekt des Kultur Palast Harburg\, versuchen wir den Zufall zu zähmen. Mit Rap und Beatbox werden die Students und Artists der Hip Hop Academy dem record-o-mat Lyrics und Sounds für eine spannende Komposition liefern. Zusätzlich kann das Publikum selbst unter Anleitung von Beatbox Guido die Basics des Beatboxing erlernen und eigene Sounds in die Produktion des record-o-mat einfließen lassen. \nhttps://www.kulturpalast-harburg.com/kurse/ \nhttps://www.hiphopacademy-hamburg.de/ \nhttps://www.instagram.com/hiphop_academy_hh/   @hiphop_academy_hh \nhttps://www.instagram.com/kultur.palast.harburg/   @kultur.palast.harburg \nwww.record-o-mat.de (echo.urban GbR) \nJoana Naomi Welteke & Hip Hop Academy \n\n18:45 drumcircle für Hexenkessel und LautsprecherMultimedia Performance [15 min]\nDer Hexenkessel ist eine modifizierte Pauke\, deren Schlagfell zum Interaktiven Touchscreen umgebaut wurde. Mit den so erweiterten Möglichkeiten wird das Instrument zur multifunktionalen Steuerzentrale für die multimediale Performance. \nJacob Sello\nLin Chen\n19:15 RIA & AmirLive Beat-Making [10 min]\nHip Hop ist mehr als Tanz\, Rap oder Beatbox –  es ist die weltweit größte Jugendkultur und eine Lebenseinstellung\, die für Respekt\, Empowerment und Offenheit plädiert. RIA und Amir – Students der Hip Hop Academy – knüpfen genau da an und entführen das Publikum in die Welt der Hip Hop Beats. Mit einer live Beat-Produktion mithilfe des 3D-Soundsystem des ligeti zentrums kann das Publikum die Tiefe und die Details der Hip Hop Sounds ergründen.\n19:30 KAZURSoul & Psychedelic [1h]\nKAZUR verbindet Soul und Psychedelic mit Einflüssen Nord- und Westafrikanischer Musik. Dabei legen sie besonderen Wert auf ‚Feeling‘ und ‚Groove‘. Alles kommt direkt aus dem Herzen und ist nicht geschaffen\, um zu beeindrucken. Durch ihre Liebe zu Sounds aus den 70ern in Verbindung mit der Faszination von westafrikanischen Rhythmen erschaffen KAZUR eine einzigartige\, zeitlose Klangwelt. Ihre Melodien könnten hunderte Jahre alt sein\, wobei manch eines ihrer Instrumentals auch als Grundlage einer Hip-Hop-Produktion dienen könnte. Im Konzert zu finden sind warme Lichter\, ein schöner bunter Teppich und die groovig\, entspannte Einladung zu tanzen. KAZUR ist eine Band für Musikliebhaber:innen\, die gerne ein Album von vorne bis hinten genießen und sich über die Vielfalt an musikalischen Eindrücken freuen. Fans von Bands wie Khruangbin\, Unknown Mortal Orchestra oder Nick Hakim kommen hier auf ihren Geschmack. \nNiklas Stadler (Gitarre)\nMelanie Streitmatter (Bass)\nJoshua Weiß (Drums)\nMariama Ceesay (Voice)\nKirill Kretsu (Klavier)\nKevin Guerra (Percussion)\n21:15 Kieran McAuliffe TrioJazz [50 min]\nEine abwechslungsreiche Mischung aus Jazzstandards\, bekannten Liedern und Eigenkompositionen bietet das Kieran McAuliffe Quartet. Zieht die Tanzschuhe an\, es wird groovig und melodisch! \nKieran McAuliffe (Gitarre\, Gesang)\nTimon Krämer (Kontrabass)\nJacob Wagener (Drums)
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SUMMARY:Vernissage: stuff change / látková přeměna
DESCRIPTION:Das ligeti zentrum lädt ein\, mit dem eigenen Körper und dessen Klängen Teil einer elektroakustischen Komposition zu werden. Diese einzigartige Sounderfahrung wird in der multisensorischen Installation „stuff change / látková přeměna“ lebendig. Gemeinsam können die Teilnehmenden erkunden\, wie sich die Geräusche des Darms harmonisch mit den Klängen der Umgebung verweben. Diese Vernissage ist die Abschlussveranstaltung der Residency von Dr. Lea Luka Sikau und Denisa Půbalová am ligeti zentrum.  \nGerahmt wird die Vernissage von einem künstlerischen Austausch mit Ana Prendes\, Kuratorin des Arts@CERNs\, sowie einer gemeinsamen Präsentation der Ergebnisse durch das transdisziplinäre Team des ligeti zentrums. Dabei erhalten die Besuchenden spannende Einblicke in die Verbindung von Klangkunst\, Medienkunst\, Sensortechnologien und Medizin. \nAblauf\n18:30 Uhr\nAustausch über die Installation mit Kuratorin Anna Prendes\nmit Denisa Pubalova\, Dr. Lea Luka Siaku und Ella Kay \nab 19:30 Uhr\, alle 30 Minuten (19:30\, 20:00\, 20:30\, 21:00 Uhr)\nPräsentation der multisensorischen Installation „stuff change / látková přeměna“ \n20:15 Uhr\nAustausch über den künstlerisch-wissenschaftlichen Prozess\nmit dem Team des ligeti zentrums \n21:00 Uhr\nFeierlicher Austausch und Ausklang bei Getränken und Musik \n  \nDie Veranstaltung findet auf englischer Sprache statt.  \nWeitere Informationen zum „Artist and Scientists in Residency-Programm“ hier.
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SUMMARY:Was möchte dein Darm dir sagen? Künstlerischer Austausch über sensorische Forschung
DESCRIPTION:Schon als Fötus hören wir Darmgeräusche. Sie können uns so viel mitteilen und doch hören wir nicht hin\, stigmatisieren sie sogar. In diesem künstlerischen Austausch wollen wir die Klänge gemeinsam hörbar machen und uns dafür sensibilisieren\, welche Geräusche im Alltag oft verstummt bleiben. Gemeinsam kreieren wir ein Klangbad aus Darmgeräuschen\, das auf unsere inneren Organe einwirkt und sie zu einer organ-übergreifenden Kommunikation jenseits der Semantik anregt. So erforschen wir auch das production lab als den Darm – oder das so genannte ‚zweite Gehirn‘ – des ligeti zentrums.  \nDieser künstlerische Austausch teilt sich in drei Teile: Zuerst geben wir einen Einblick in unseren Forschungsprozess an der Schnittstelle von Medizin und elektroakustischer Forschung. Mit unseren Erkenntnissen aus der Zusammenarbeit von Kunst und Wissenschaft wollen wir Impulse für die transdisziplinäre Zusammenarbeit von Kreativschaffenden geben. \nIm zweiten Schritt sind die Teilnehmer*innen eingeladen\, die Installation vor Ort zu erkunden und mit Hilfe spezieller Hydrophon-Aufnahmetechniken ihre eigenen Darmgeräusche in die Installation einzubringen. Zum Abschluss werden alle Teilnehmenden ihre Erfahrungen im kollektiven Austausch/Klangbad ihrer Darmgeräusche reflektieren. Mit diesem spielerischen/intuitiven Austausch wollen wir Körpergeräusche und -ausdruck entstigmatisieren. \nUm Anmeldung wird gebeten. \nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.  
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SUMMARY:Open Lecture Series 1: Healing Soundscapes mit Andrew Rossetti
DESCRIPTION:Wie klingt es an Orten\, wo es um Krankheit und Gesundwerden geht? Was brauchen die Räume im Krankenhaus\, in der Arztpraxis an akustischer und atmosphärischer Gestaltung? Wie können überhaupt Klänge das Wohlbefinden fördern? Mit diesen Fragen laden wir dazu ein\, die Welt der Healing Soundscapes zu erkunden.  \nHealing Soundscapes sind gesundheitsförderliche Klangumgebungen\, die unter dem Einfluss künstlerisch und raumbezogen gestalteter Musical Soundscape Interventions (MSI) entstehen. Das Healing Soundscapes Projekt entwickelt und erforscht raumbezogene Klanginterventionen für sensible Krankenhausbereiche. Ziel ist es\, die klangliche Umgebung (die „Soundscape“) so zu gestalten\, dass sich das Wohlbefinden von Patient.innen und Mitarbeitenden in den Räumen verbessert. \nMit den Open Lecture Series laden wir internationale Fachkolleg:innen ein\, um die Themen unserer verschiedenen Laboratorien aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten und mit dem Publikum zu diskutieren. Unsere Vorträge dienen nicht nur dem Wissensaustausch auf einer fachlichen Ebene\, sondern auch dazu\, spannende Erkenntnisse in die Welt zu tragen. \nAndrew Rossetti – Environmental Music Therapy (EMT): Modulierung von Klanglandschaften in der Krankenhausumgebung\nEnvironmental Music Therapy (EMT) ist eine von Musiktherapeuten entwickelte Live-Musik-Intervention\, die darauf abzielt\, die Wahrnehmung von potenziell stressigen Umgebungen durch den Aufbau dynamischer Klanglandschaften zu verändern\, um für mehr Komfort und Sicherheit zu sorgen. Es hat sich gezeigt\, dass EMT Angstzustände und Ängste reduziert und die Wahrnehmung der Wartezeit beeinflusst\, wodurch sich letztlich die Gesamtperspektive und die Reaktion auf die Krankenhausumgebung verändert. Allgemein betrachtet kann EMT eine affektive therapeutische Modalität zur Prophylaxe von medizinisch bedingten Traumata und posttraumatischem Stress sein. In diesem Vortrag werden die grundlegenden Theorien\, die Geschichte und die Praxis der EMT in Kontexten untersucht\, in denen potenziell schädliche oder toxische unerwünschte Geräusche ein Thema sind\, und in Bereichen wie Wartezimmern und Gemeinschaftsräumen von Krankenhäusern\, in denen dies nicht der Fall ist. Es werden zwei veröffentlichte Studien zu diesem Thema besprochen. Es werden Leitlinien für die Anwendung vorgestellt und zahlreiche Erfahrungen zur Veranschaulichung der Konzepte gegeben. \nAndrew Rossetti PhD\, MT-BC\, LCAT\, ist Kliniker\, Ausbilder\, Forscher\, gefragter internationaler Referent und Direktor des Louis Armstrong Center for Music & Medicine’s multi-site Music Therapy Program in Oncology am Mount Sinai Beth Israel Medical Center. Seine klinische Praxis in medizinischer Musikpsychotherapie ist in der Onkologie angesiedelt und umfasst die Unterstützung bei chirurgischen Eingriffen\, das Symptommanagement in Infusionsstationen und die Begleitung von Patienten bei Operationen. \nSeine Arbeit umfasst auch die Intensivmedizin in sensiblen Bereichen wie Neugeborenen-Intensivstationen und onkologische Warteräume\, wo er sich auf Umweltmusiktherapie spezialisiert hat. Zu seinen aktuellen Forschungsarbeiten gehören von der National Endowment for the Arts und dem National Institute of Health finanzierte Projekte. Als Berater hat er an der Entwicklung und Umsetzung von Musiktherapieprogrammen in einer Reihe von Krankenhäusern in Europa mitgewirkt. Dr. Rossetti ist ein internationaler Dozent und wird häufig als Hauptredner zu Konferenzen und an Universitäten in den USA\, Asien\, Südamerika\, Europa\, Afrika und Kanada eingeladen. Er ist Sekretär des Exekutivausschusses der International Association for Music & Medicine und Vorsitzender ihres Ethikausschusses. Dr. Rossetti ist Mitglied des Lehrkörpers der Montclair State University und der Universität von Barcelona. Über seine Arbeit wurde in der NY Times\, in NPR’s Science Friday und in den nationalen Fernsehsendern NBC und CBS berichtet. \n 
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SUMMARY:Digits and Sounds: Konzert
DESCRIPTION:Das Konzert umfasst vier Stücke aus verschiedenen Epochen – zwei davon instrumental\, die beiden anderen elektronisch. Mit Çoǧluotobüsişletmesi aus dem Jahr 1979\, einem Stück\, das Barlows Ruhm als führender Computerkomponist begründete und als eines der schwierigsten für Klavier geschriebenen Stücke gilt\, sowie 3C2=[ħ] Chronometry aus dem Jahr 2017 repräsentiert das Konzert 38 Jahre Barlows kreativen Lebens\, in denen er u.a. wichtige Beiträge zu algorithmischer und multimedialer Komposition\, Konzeptualismus und Spektralismus leistete. Seine Stück Pinball Play\, in dem ein musikalischer Ball von den Noten der Bohlen-Pierce-Skala abprallt\, oder Approximating Pi\, das auf musikalischer Ebene hält\, was der Titel verspricht\, zeichnen sich einerseits durch einen strengen Sinn für Kontrolle und andererseits durch Verspieltheit\, Humor und einen Hang zu Zweideutigkeit und Illusion aus. Die Dinge sind nicht das\, was sie zu sein scheinen\, oder sie sind mehrere Dinge auf einmal. \nClarence Barlow (2007): Approximating PiAusgangspunkt ist die konvergierende Reihe pi = 4(1 – 1/3 + 1/5 – 1/7 + 1/9 …). Jede Konvergenz erhält ein Zeitfenster von 5040 Abtastwerten (das Doppelte des kleinsten gemeinsamen Vielfachen der Zahlen 1-10)\, in dem zehn Rechteck-Teiltöne mit den Frequenzen 8¾n Hz und der Amplitude 2^d gebildet werden\, wobei sich ‚8¾‘ aus den 5040 Abtastwerten ergibt\, ’n‘ die Teilzahl und ‚d‘ die n-te Stelle in der Dezimaldarstellung der Konvergenz ist; z. B. für ‚3.141592654‘ sind die Amplituden der zehn Teiltöne 213\, 211\, 214\, 211\, 215\, 219 usw.\, danach skaliert mit dem Sägezahn-Spektralfaktor 2pi/n\, wobei „n“ weiterhin die Teilzahl ist. Durch die Konvergenzen stabilisieren sich die Ziffern von links nach rechts auf einen Wert\, der sich Pi annähert\, wobei sich die resultierende Klangfarbe im Laufe von 4 x 1019 x 5040 = 20\,16 x 10^12 Samples oder ~14½ Jahren von der Turbulenz zur Konstanz bewegt. Die Installation kann in der Tonhöhe verschoben (durch Sample-Dropping) und/oder zeitlich gekürzt werden. Hier werden die sechs Tonkanäle von 8¾ Hz auf die 9-\, 28-\, 50-\, 72-\, 96- und 123-fachen Frequenzen transponiert; die Dauer ist eine Anzahl von Stunden\, in denen sich die Ziffern auf der linken Seite der Skala allmählich stabilisieren. \nClarence Barlow (2010): Pinball PlayVon Clarence Barlow: 1978 entwickelte Clarence Barlow eine Methode zur quantitativen Bestimmung der Harmonizität eines Tonintervalls anhand des Verhältnisses seiner Frequenzen. Nach diesem System ist zum Beispiel die 2:3 reine Quinte 0\,273 harmonisch\, die 4:5 große Terz 0\,119 usw. Mit dieser Methode kann eine Skala\, die in Cents von einer bestimmten Tonika angegeben ist\, in Verhältnisse zu dieser Tonika umgerechnet werden. Die Harmonizität der intraskalaren Intervalle kann dann mehrdimensional skaliert werden\, wie in der nachstehenden quadratischen Karte: Je harmonischer die Beziehung zwischen zwei gegebenen Tonhöhen ist\, desto näher liegen sie in der Karte beieinander. Dieses Diagramm zeigt die mehrdimensionale Skalierung der rationalisierten Bohlen-Pierce-Skala („BP“)\, die zwei benachbarte perfekte Zwölftel umfasst. Als Hauptbestandteil des kompositorischen Prozesses werden vier gerade Linien wiederholt in das Quadrat projiziert\, jede von einer anderen Seite. Trifft eine Linie auf einen der Töne der Tonleiter\, so erklingt der Ton und die Linie wird in der Regel zu einem räumlich nahe gelegenen Ton abgelenkt\, der ebenfalls erklingt. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange\, bis ein Pfad erneut durchlaufen wird oder die Linie aus dem Diagramm austritt. Diese sich ständig verändernden Flugbahnen\, die denen eines Flipperspiels nicht unähnlich sind\, erzeugen Melodien\, die auf vier Klarinetten verteilt werden\, eine für jede Seite des Diagramms. Die vier Klarinetten spielen immer wieder eine neue Melodie\, die jeweils bei Vielfachen von 4„\, 3“\, 30 „ und 2u“ beginnt. Die Melodien haben anfangs eine Länge von etwa einer halben Sekunde\, werden aber nach und nach länger. Das Diagramm zeigt auch die letzten vier Melodien des Stücks. Das Wort „Play“ im Titel\, ein Wortspiel\, bezieht sich auf das offensichtliche „Spiel“ und die „Dramaturgie“ und indirekt auf meine melodische „Beute“ oder „Fang“\, die auf Niederländisch „prooi“ heißt (die BP-Skala wurde von Kees van Prooijen miterfunden).\nClarence Barlow (2017): 13C2=♄13C2=[♄] (Aussprache: „2 aus 13 Chronometrie“) ist das fünfte einer 2016-2017 entstandenen Reihe zwölfkanaliger elektronischer Stücke\, die alle den unten grafisch ersichtlichen\, aus einer festen Permutation von 78 zweier Kombinationen aus 13 Tonspuren bestehenden Blendeplan gemeinsam haben. Die Tabelle links zeigt 78 gleich lange Zeitperioden\, die jeweils zwei am Maximalpegel simultan erklingende Tonspuren kombinieren\, wobei „0“ eine nicht existente und „1“ bis „12“ zwölf real existente Tonspuren bezeichnen. Jede Zeitperiode hat mit der darauf folgenden eine spezifische\, durch eine Klammer angezeigte Tonspur gemeinsam. 13C2=[♄] ist ein perkussives Stück\, in dem zwölf „Instrumente“ in zwölf Tonspuren ein Perpetuum Mobile spielen\, und zwar in insgesamt 48 Metren\, die jeweils ein bis zwölf Pulse enthalten\, neun pro Sekunde. Jede Spur beginnt in einem Metrum mit einer Anzahl von Pulsen die der Spurnummer gleicht. Jedes Metrum (außer jenem mit nur einem Puls) entspricht einer einmaligen Permutation von Gruppen von zwei und/oder drei Pulsen\, z.B. in den drei 7-Puls-Metren 2+2+3\, 2+3+2 and 3+2+2. Die Metren mit einer Länge von 12 Pulsen sind zwölf an der Zahl. Bei 6’13⅓” fangen die Metren an – Spur für Spur – in der Länge zu wachsen\, und zwar bis 7’20”\, wo alle zwölf Spuren gleich lange\, doch unterschiedliche\, synchronisierte 12-Puls-Metren enthalten. Die „Instrumente“ um die es sich hier handelt\, sind synthetische klangfarbliche Interpolierungen zwischen Sinus- (bei Spur 1) und Sägezahnschwingungen (Spur 12). Dazu – inspiriert von der Arbeit von J. M. Grey et al. (1978) – werden die Spektren durch ein hinzugefügtes steigendes formantartiges Gebilde („spectral centroid“) von Spur zu Spur klangfarblich heller unter Zuspitzung der Anschlagszeit. Die Grundtonhöhen dieser Spektren – von 110 bis 208 Hz (A bis gis) chromatisch steigend – entsprechen der von mir errechneten metrischen Priorität der Pulse.\nClarence Barlow (1979): ÇoǧluotobüsişletmesiÇoǧluotobüsişletmesi ist ein dreißigminütiges Klavierstück\, dessen Komposition durch umfangreiche Forschungen (unter anderem) auf dem Gebiet der Tonalität und der Metrik ermöglicht wurde. Dies ist ein Bericht über diese Forschungen. In verschiedenen Teilen der Welt und seit der Antike hat man das Gefühl\, dass bestimmte Intervalle – Oktave und Quinte zum Beispiel – einen höheren Grad an Harmonie besitzen als andere (z. B. der Tritonus). Außerdem scheint bei den harmonischeren Intervallen einer der beiden (als Grundton bezeichnet) ein größeres Gewicht zu haben als der andere – die Rolle des Grundtons wird z. B. bei der Oktave\, der Quinte und der großen Terz der tieferen Note zugeschrieben\, aber bei der perfekten Quarte und der kleinen Sexte ist die Polarisierung umgekehrt. Seit mehreren Jahrhunderten tauchen verschiedene\, leicht abweichende Listen auf\, die die vermutete relative Harmonie der zwölf chromatischen Intervalle darstellen\, in jüngster Zeit auch unter Bezugnahme auf ihre Polarität; was jedoch fehlt\, ist eine explizite\, konsistente Methode\, die überzeugende Ergebnisse liefert und auf alle Arten von Intervallen anwendbar ist\, einschließlich solcher mit Vierteltonstimmung (und dieses Stück sollte einige enthalten). Mit Hilfe einer speziell entwickelten Formel\, die einen Komplexitäts- oder Unverdaulichkeitsindex für natürliche Zahlen liefert (z. B. zeigen die Werte für die Zahlen eins bis neun eine zunehmende Unverdaulichkeit in der Reihenfolge 1-2-4-3-8-6-9-5-7 an)\, war es möglich\, einen Tonalitätskoeffizienten für jedes gewünschte Intervall zu ermitteln\, wenn man seine Stimmung als Verhältnis ganzer Zahlen betrachtet (z. B. wurde festgestellt\, dass die Quinten\, Quarten und großen Terzen Tonalitäten von +0\,273\, -0\,214 bzw. +0\,119 aufweisen\, wobei die Plus- und Minuszeichen die Position des Grundtons im Intervall angeben: Plus = untere Note\, minus = obere Note). Die temperierten Intervalle – die Zwölfton- und die Mikrointervalle – wurden rationalisiert\, indem in ihrer unmittelbaren Umgebung nach der Stimmung mit dem höchsten Tonalitätswert gesucht wurde (ein Test mit den zwölf temperierten Intervallen in einer Oktave ergab Stimmungen\, die praktisch identisch mit der reinen Stimmung waren). Es war nun möglich\, tonale Felder unterschiedlicher Stärke zu erstellen\, indem in einem bestimmten Modus mit einem bestimmten Grundton der Grad der Erwünschtheit oder Präferenz\, der jeder Tonhöhe zugeschrieben wird\, auf der Grundlage ihrer Tonalität\, gemessen am Grundton\, bestimmt wird. Ähnlich verhält es sich im Bereich der Metrik\, wo man seit langem der Ansicht ist\, dass bestimmte Impulse in einem bestimmten Metrum – beispielsweise der erste und dritte in einem Viertakt – stärker und für die Charakterisierung des Metrums notwendiger sind als die anderen. Mit Hilfe einer Formel\, die einen Unentbehrlichkeitsindex für jeden Puls in einem beliebigen Metrum ergibt (z. B. wurden in einem 6/8-Takt die Werte für die Achtelnoten mit 5-0-2-4-1-3 ermittelt\, im Vergleich zu 5-0-3-1-4-2 für 3/4)\, war es möglich\, metrische Felder unterschiedlicher Stärke einzurichten\, indem in einem gegebenen Takt der Grad der Erwünschtheit eines Angriffs auf jeden der Impulse über den Unverzichtbarkeitswert bestimmt werden konnte. Es wurde festgestellt\, dass die Erwünschtheit von Tonhöhen mit der der Impulse\, die sie tragen sollten\, zusammenhängt. Der kombinierte Erwünschtheitswert wurde durch ein System von Priorität und Wahrscheinlichkeit\, das mit zufälliger Auswahl verknüpft war\, in die Realität umgesetzt. Ein weiteres Gebiet\, das untersucht wurde\, war das der Konsonanz (im Unterschied zur Harmonie!): Dies hat mit der physischen Rauheit zu tun\, die bestimmte Intervalle im Hörmechanismus erzeugen. Basierend auf der Arbeit von Akustikern und Hörphysiologen wie Plomp und Levelt\, Zwicker und Feldtkeller\, Fletcher und Munson wurde ein Maß für die Konsonanz entwickelt\, das für jedes Intervall unter Berücksichtigung der Klangfarbe des gespielten Instruments funktioniert. Es wurde beispielsweise festgestellt\, dass in der tiefsten Oktave des Klaviers eine reine Quarte rauer und dissonanter klingt als ein Tritonus\, obwohl erstere einen größeren harmonischen Gehalt aufweist. Die hier beschriebenen Methoden zur Behandlung von Konsonanz\, Tonalität und Metrum sind so allgemein gehalten\, dass sie in völlig unterschiedlichen Kontexten wiederverwendet werden können. Ein Wort zum Stück und dessen Genese: „Çoǧluotobüsişletmesi“ wurde für ein umgestimmtes Klavier komponiert\, wobei dieselben vier Noten in jeder Oktave um genau einen Viertelton tiefer liegen. Auf der Ebene der Tonhöhe (oder „mikrozeitlichen Ebene“) handelt es sich um ein modales Stück\, das vollständig aus zwölf siebentönigen Modalzyklen ableitet\, bei denen jeweils zwei aufeinanderfolgende Tonstufen immer einen Halb- bis Ganzton voneinander entfernt sind (es gibt nur drei solcher Modalzyklen ohne mikrotonale Umstimmung\, einer davon umfasst den klassischen kirchlichen Zyklus von sieben Modi). Muster regelmäßiger Schläge\, die gruppiert und geteilt werden (zwei „Ordnungen“ der metrischen Organisation)\, bilden sechs verschiedene Metren in jeder der vierzehn Tempi\, die die Grundlage für den rhythmischen („makrotemporalen“) Aspekt des Stücks bilden. Das wichtigste allgemeine Konzept\, das dieser Komposition zugrunde liegt\, ist das Arrangement der Textur\, die in diesem Zusammenhang als Ergebnis der Übereinstimmung zwischen verschiedenen parallelen musikalischen Strömen (in denen sich niemals zwei Ereignisse – Noten oder Akkorde – zeitlich überlappen) unterschiedlicher und variierender Konsistenz definiert wird. Konformität bedeutet hier den Grad oder die materielle Ähnlichkeit (von Tonarten und/oder Metrum) zwischen den Strömen\, Konsistenz die Interaktion von acht Parametern: harmonische und metrische Kohäsion (bis hin zu Atonalität und Ametrik)\, melodische und (bis hin zu Pointillismus und Synkopierung)\, akkordische und taktile Dichte (die Anzahl der Tonhöhen pro Akkord\, der Akkorde pro Zeiteinheit) sowie Dynamik (Lautstärke) und Artikulation (Verbundenheit). Der Pianist \nDaan Vandewalle ist ein international gefeierter Interpret von Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Sein Repertoire umfasst Hunderte von Stücken\, darunter Gesamtausgaben der meisten bekannten Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Ives\, Messiaen und Schönberg sowie zahlreiche Uraufführungen\, die aus der intensiven Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten hervorgegangen sind. Er ist an den unterschiedlichsten Orten aufgetreten\, von kleinen Clubs in der Underground- und experimentellen Musikszene bis hin zu etablierten Veranstaltungsorten wie dem Prager Frühlingsfestival\, dem Lincoln Centre und der Carnegie Hall in New York\, dem Auditorio Nacional Madrid\, dem Mozarteum Salzburg\, dem Théâtre des Châtelet in Paris\, dem Konzerthaus Berlin und vielen anderen. Er hat Dutzende neuer Stücke uraufgeführt\, z. B. von Frederic Rzewski\, Clarence Barlow\, Maria De Alvear\, Fred Frith und Gordon Mumma. Er ist einer der wenigen Pianisten weltweit\, die das gesamte Opus Clavicembalisticum von Sorabji spielen. Neben seiner Tätigkeit als Solist bildet er ein Klavierduo mit dem legendären australischen Pianisten Geoffrey Douglas Madge und tritt im Duo mit dem Cellisten Arne Deforce und der Sängerin Salome Kammer auf. Seit 2001 unterrichtet er Klavier am Konservatorium von Gent\, University of Ghent College.
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