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SUMMARY:SuedKultur-MusicNight 2026 @ ligeti zentrum: Klang à la Carte!
DESCRIPTION:Zur SuedKultur-MusicNight 2026 lädt das ligeti zentrum Künstler:innen mit unterschiedlichen Handschriften und Einflüssen zu einem musikalischen Dinner. Jeder Act bringt seine eigenen Zutaten mit: von mathematisch beeinflussten Klanglandschaften über vertonte chinesische Gedichte bis hin zu Instrumenten\, die sich gegenseitig steuern. \nDas Menü deckt alle Geschmacksrichtungen ab: freie Improvisation und Avantgarde-Pop\, Jazz und Irish Folk sowie elektronische Klangforschung – und als gemeinsamer Gang mitten im Programm eine spontane Jam Session. Gemeinsam entsteht ein facettenreiches Buffet\, das Grenzen zwischen Genres spielerisch überschreitet und zeigt\, wie inspirierend musikalische Vielfalt sein kann. \nAb 17:00 Uhr\nInteraktive Installationen & Ausstellung von Dai Jianhua Hereinspaziert in den womöglich höchstgelegenen Konzertraum Harburgs! In gewohnter Manier erwarten euch zahlreiche Überraschungen sowie ein abwechslungsreiches musikalisches Programm mit vertrauten und ungewohnten Klängen.\nErgänzt wird der Abend durch Einblicke in die Kunst von Dai Jianhua aus China\, der sich auf Ölmalerei spezialisiert hat und in Shanghai lebt. Seine Werke wurden international ausgestellt\, unter anderem in Paris und im Rahmen der Louvre Independent Artists Exhibition. Zudem sind mehrere Monografien zu seinem künstlerischen Schaffen erschienen\, und seine Arbeiten wurden in bedeutenden Publikationen zur zeitgenössischen chinesischen Kunst dokumentiert. \n17:15 – 17:45 Uhr\nSonomathematische Impulsarchitekten – Impulse Pattern Formulation\nFree Noise Improvisation\nAls Opener der MusicNight im ligeti zentrum mittlerweile nicht mehr wegzudenken: Simon Linke und Rolf Bader musizieren mit einer mathematischen Gleichung. Die sogenannte Impulse Pattern Formulation (IPF) ist ein physikalischer Modellierungsalgorithmus zur Erzeugung von Klängen\, Rhythmen und großräumigen Formen und kann die Rolle eines virtuellen Mitmusikers einnehmen\, der auf jeden Impuls ganz eigenwillig reagiert. Aus dem Zusammenspiel von Musikern und Algorithmus entstehen spontane Klanglandschaften voller Überraschungen: unbekannte Tiere\, außerirdische und unterirdische Wesen oder außergewöhnliche Bewusstseinszustände. Wohin die Reise diesmal geht\, steht noch in den Sternen. \nSimon Linke (Zither\, Keyboard\, elektronische Klangerzeugung)\nRolf Bader (Midi-Gitarre\, elektronische\, Klangerzeugung) \n18:00 – 18:20 Uhr\nGuan Yanyi\nGesang und Instrumentalmusik In ihrem Liederzyklus vertont die Gastkünstlerin Guan Yanyi aus China Texte aus alten chinesischen Gedichten. Traditionelle Melodien treffen dabei auf Gitarre\, Mundharmonika und Synthesizer – eine Instrumentierung\, die vertraute Klänge mit moderner Ästhetik verbindet. Guan Yanyi verbindet in ihrem Schaffen buddhistische und zenbuddhistische Musiktraditionen mit zeitgenössischer Multimedia-Kunst und hat bereits für Museumsausstellungen und Projekte zum kulturellen Erbe komponiert. Mit diesem Liederzyklus bringt sie ihre Erfahrung in der musikalischen Auseinandersetzung mit chinesischer Kultur und Spiritualität erneut zum Klingen. \nGuan Yanyi (Gesang\, Gitarre\, Mundharmonika\, Synthesizer)\n\n18:35 – 19:05 Uhr\nLiang Yiyuan\nZeitgenössische Improvisation mit modifizierten Instrumenten Der Gastkünstler Liang Yiyuan hat traditionelle chinesische Musikinstrumente im Gepäck – Yangqin und Suona. Jedoch nicht in ihrer ursprünglichen Form\, sondern modifiziert. Durch die Kombination mit Gitarre und weiteren selbstgebauten Klangobjekten entfaltet sich eine völlig neue\, experimentelle Klangsprache. Liang Yiyuan bewegt sich in seinem Schaffen zwischen Bildender Kunst und musikalischer Innovation und vereint Ambient-\, elektronische und improvisierte Musik zu eigenständigen Klangwelten. Aus seinen multimedialen Kooperationen für zeitgenössische Kunst\, Tanz und Film bringt er die Erfahrung mit\, eindrucksvolle akustische Räume zu schaffen\, die das Publikum unmittelbar einbeziehen. \nLiang Yiyuan (modifizierte Yangqin\, Suona\, Gitarre\, Klangobjekte)\n\n19:30 – 20:00 Uhr\nPotluck\nJam Session Potluck ist der englische Begriff für ein gemeinsames Abendessen\, für das jeder Gast eine Speise beisteuert. Bei unserem Potluck kommt kein Essen auf den Tisch; dafür aber verschiedene musikalische Stile\, Einflüsse\, Instrumente und Gerätschaften. \n20:10 – 20:40 Uhr\noscheat\nConceptual Improvisation Was passiert\, wenn Musiker:innen nicht nur ihr eigenes Instrument spielen\, sondern auch die ihrer Mitspieler:innen steuern können? Genau das ermöglicht oscheat\, ein eigens entwickeltes Interface auf Basis von OSC (Open Sound Control)\, einem Protokoll zur Echtzeit-Kommunikation zwischen Musikinstrumenten und digitalen Geräten. oscheat erweitert die Ensemblekommunikation über die konventionelle musikalische Interaktion hinaus: Musiker:innen können damit direkt in die Instrumente der anderen eingreifen und so neue Formen des Zusammenspiels und der musikalischen Rollenverteilung schaffen. Das System gliedert sich in drei Bereiche – Synthesizer für Melodik und Harmonik\, Sequencer für Rhythmik sowie Sampler für Sprache. \nMoritz Wesp (Virtuelle Posaune\, Keytar)\nEric Haupt (Midi Gitarre)\nVictor Gelling (Modular Synthesizer)\nSimon Linke (Zither) \n21:00 – 21:45 Uhr\nCLARKS PLANET\nAvantgarde Pop Durch eine Avantgarde-Pop-Landschaft fliegt CLARKS PLANET im blinkenden E-Gitarren-Raumschiff. Mit dem ganzen Körper singend und getragen von untergründigen Drums erlebt CLARKS sinnliche Momente auf Verkehrsinseln\, dirigiert ein Waldohreulen-Orchester\, bricht sich das Herz an der Gesellschaft und lacht mächtige Männer aus. Patriarchale Krusten brechen auf\, darunter: Verletzlichkeit\, Verbindung – etwas Weiches. Komm und flieg mit! \nCLARKS PLANET (div. Instrumente\, Vocals\, Performance)\nKieran McAuliffe (Spatial Audio Effekte)\nKollektiv Visuell (Visuals) \n22:00 – 22:50 Uhr\nKieran McAuliffe & Friends\nJazz & Irish Folk  Kierans neues Programm vereint die sehnsuchtsvollen Melodien der irischen Folkmusik mit der spielerischen Experimentierlust des Jazz und schöpft aus der Sehnsucht nach Heimat\, die beide Musiktraditionen verbindet. Er wird begleitet von alten und neuen Ensemblemitgliedern und so manchem Teammitglied aus dem ligeti zentrum. \nEintritt: 7\,50 €\nMit dem Eintrittsgeld können alle anderen teilnehmenden Locations an der SuedKultur-MusicNight 2026 besucht werden.
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SUMMARY:Hamburger Horizonte: Dating Unsafe Times
DESCRIPTION:Die Veranstaltungsreihe Hamburger Horizonte wurde ins Leben gerufen\, um Wissenschaft und Gesellschaft in einen offenen Dialog zu bringen. Im Jahr 2026 widmen sich zahlreiche Veranstaltungen dem Schwerpunktthema „Zur Sicherheit“. In diesem Jahr wagt das ligeti zentrum drei Blicke auf eine ungewisse Zukunft: lynn t musiol liest über Trauer und queere Praktiken\, Benjamin Sprick & Christian Tschirner sprechen über Kontrolle\, Sabotage und Spontaneität\, Çağlar Yiğitoğulları fragt nach dem Leben in einer neuen Welt und ob wir auf einem Scherbenhaufen neu laufen lernen können. \nLesung\, Gespräch\, Performance\nmotherboy: Lesung von lynn t musiol\nIm Text „motherboy“ verbindet lynn t musiol die ökologische(n) Krise(n) mit Geschichten zu queeren Praktiken bei Angst\, Verlust und Trauer. lynn t musiol erzählt vom schäbig-schönen Garten des Filmemachers Derek Jarman\, von Trost und Sicherheit in einer sterbenden Welt. \nKontrolle\, Sabotage\, Spontaneität: Benjamin Sprick und Christian Tschirner im Gespräch über künftige Sicherheiten.\nDie Sachlage ist angespannt. Die „Systemkrise“ (Philipp Staab) unübersehbar. Zwischen Erschöpfung und Aufregung\, zwischen Rückzug und Aufbruch – wie gehen wir eigentlich mit dieser Unsicherheit um? Und wie können wir uns dem\, was uns Angst macht\, künstlerisch nähern\, statt uns davon lähmen zu lassen?\nPhilosoph und Musiker Benjamin Sprick und Palliativdramaturg Christian Tschirner laden das Publikum ein\, genau diese Fragen gemeinsam zu verhandeln – und dabei auch zu überlegen\, wie man Tech-Autokraten ein Schnippchen schlagen könnte. \nWunderland: Performance von und mit Çağlar Yiğitoğulları\nIn seiner Performance fragt der Performer und Regisseur Çağlar Yiğitoğulları nach dem Leben in einer neuen Welt. Wie bewegen und begegnen wir uns\, wenn die Welt\, wie wir sie kannten\, für immer verschwunden sein wird? Wie gehen wir mit unseren Ängsten um\, mit unseren Unsicherheiten? Was gibt uns Halt\, was gibt uns Sicherheit? Leben wir dann zwangsläufig auf einen riesigen Scherbenhaufen? Oder können wir neu laufen lernen – auf Glas? \nUm Anmeldung via Pretix wird gebeten.\nKein Nacheinlass.\nEintritt frei. \n  \nFoto: Julia Sang Nguyen\n 
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SUMMARY:SPIIC+ LECTURE CONCERT no.19: IMPROVISATION & ARTISTIC INTELLIGENCE
DESCRIPTION:Joëlle Léandre (FR) & Mark Nauseef (USA) im Gespräch und Konzert mit Vlatko Kučan (DE)\nIm neunzehnten SPIIC+ Lecture Concert begrüßen wir zwei außerordentliche Protagonist:innen der Improvisationskunst – die französische Kontrabassistin Joëlle Léandre und den amerikanischen Percussionisten Mark Nauseef zu einem gemeinsamen Gespräch und Konzert mit dem Gastgeber des Abends\, dem Saxophonisten und Klarinettisten Vlatko Kučan (Artistic Research Lab). Das Thema des Abends wird Improvisation und Künstlerische Intelligenz in Zeiten von KI sein. Was ist der human factor noch wert und welche Erkenntnisse lassen sich aus der Erfahrung künstlerischer Ko-Kreation in andere Bereiche des gesellschaftlichen und sozialen Lebens übertragen? Diesen Fragen nähern sich die drei Musiker:innen gleichsam mit allen Mitteln und Facetten ihrer Kunst an. \nDie Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.\nEintritt frei.\nKein Nacheinlass.\nUm Anmeldung via Pretix wird gebeten. \n  \nJoëlle Léandre ist eine renommierte französische Kontrabassistin\, Sängerin und Komponistin\, bekannt für ihre Pionierarbeit in der freien Improvisation und der zeitgenössischen klassischen Musik. Nach ihrem Studium in Paris erhielt sie ein Stipendium für das Center for Creative and Performing Arts in Buffalo\, New York\, wo sie die Komponisten John Cage und Giacinto Scelsi kennenlernte\, die beide Werke speziell für sie schrieben. Léandre hat umfangreich mit bedeutenden Persönlichkeiten des Jazz und der Avantgarde-Musik zusammengearbeitet\, darunter Derek Bailey\, Anthony Braxton\, Merce Cunningham und Pierre Boulez. Sie ist Gründungsmitglied des feministischen Improvisationstrios Les Diaboliques (mit Irène Schweizer und Maggie Nicols) sowie Mitglied der European Women’s Improvising Group (EWIG). Sie hat zahlreiche Alben auf Labels wie Leo\, FMP und RogueArt veröffentlicht. Sie hatte 2002/04/06 den Darius-Milhaud-Lehrstuhl für Komposition und Improvisation am Mills College in Oakland\, Kalifornien\, inne. Sie ist Preisträgerin der Villa Medici „fuori-i-muri“ (1981)\, des DAAD Berlin (1990) und der Villa Kujoyama in Kyoto (1998). Joëlle Léandre wurde 2023 beim Vision Festival in New York City mit einem Lifetime Achievement Award geehrt\, einer Veranstaltung\, die die ersten fünfzig Jahre ihrer internationalen Karriere würdigte. \nDer Perkussionist Mark Nauseef hat seit über fünfzig Jahren in einer außergewöhnlich breiten Vielfalt musikalischer Kontexte mit vielen führenden Musiker:innen verschiedenster Genres aus aller Welt musiziert und/oder aufgenommen\, unter anderem mit Jack Bruce\, Evan Parker\, Ikue Mori\, L. Shankar\, Hamza El Din\, Lou Harrison\, Bill Laswell\, The Velvet Underground\, Kyai Kunbul (javanisches Gamelan)\, Joachim Kühn\, John Zorn\, den Ladzekpo Brothers (ghanaische Musik und Tanz)\, dem Gamelan Orchestra of Saba (balinesisches Gamelan) und Kudsi Erguner. Nauseef besuchte das California Institute of the Arts (CalArts)\, wo er javanisches Gamelan bei K.R.T. Wasitodiningrat\, balinesisches Gamelan bei I. Nyoman Wenten\, nordindisches Pakhawaj-Trommeln bei Pandit Taranath Rao\, nordindische Musiktheorie bei Pandit Amiya Dasgupta\, ghanaisches Trommeln und Tanzen bei Kobla und Alfred Ladzekpo\, Dzidzorgbe Lawluvi und C.K. Ganyo sowie Perkussionstechniken der westlichen Musik des 20. Jahrhunderts und Handtrommeln bei John Bergamo studierte. Zudem studierte Mark Rahmentrommeltechniken des Nahen Ostens\, Indiens und des Kaukasus bei Glen Velez. Nauseef war außerdem als Produzent tätig. Neben seinen eigenen Aufnahmen produzierte er zahlreiche Platten verschiedenster Musikrichtungen\, darunter moderne experimentelle Formen ebenso wie traditionelle Formen. \nVlatko Kučan ist Musiker\, Improvisator\, Komponist\, Musiktherapeut\, Produzent\, Kurator\, Forscher und Leiter des SPIIC+-Projekts. Er erforscht die Möglichkeiten künstlerischen Ausdrucks und sozialer Interaktion durch die Kunst der Improvisation im transdisziplinären Feld der kritischen Improvisationsstudien. Seine künstlerischen Produktionen stellen traditionelle Grenzen zwischen Komposition\, Improvisation und Performance infrage und verbinden Genres wie zeitgenössische Musik\, Jazz\, improvisierte Musik\, Tanz\, Theater und Literatur. Er arbeitete mit führenden Protagonisten des zeitgenössischen Jazz (u. a. Carla Bley\, Lester Bowie\, Anthony Braxton\, Marion Brown\, Bill Elgart\, Dieter Glawischnig\, Howard Johnson\, Jay Oliver\, Barre Phillips\, Tomasz Stańko\, Steve Swallow\, Kenny Wollesen) und der improvisierten Musik (u. a. Derek Bailey\, Malcolm Goldstein\, Barry Guy\, Aleksander Kolkowski\, Jim Menesses\, Rajesh Mehta\, Lauren Newton\, Maggie Nichols\, Mia Zabelka) zusammen und stand mit ihnen auf der Bühne. Zu seinen Theaterkooperationen zählen die Regisseure Karin Beier\, Michael Bogdanov\, Herbert Fritsch\, Brian Michaels\, Robert Wilson sowie die Musiker Tom Waits\, Lester Bowie und Giora Feidman. Er schuf zahlreiche Werke\, die Literatur\, Philosophie und Musik miteinander verbinden\, und arbeitet gelegentlich auch als Regisseur für Hörbücher. \nNeben seiner Tätigkeit am ligeti zentrum unterrichtet er außerdem Improvisation an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg (HfMT) in den Studiengängen Jazz BA/MA\, im MA-Studiengang Multimedia-Komposition sowie im internationalen MA-Programm Contemporary Performance and Composition (CoPeCo). \nFoto: Leonie Sens \n 
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