BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//ligeti zentrum - ECPv6.15.20//NONSGML v1.0//EN
CALSCALE:GREGORIAN
METHOD:PUBLISH
X-WR-CALNAME:ligeti zentrum
X-ORIGINAL-URL:https://ligeti-zentrum.de
X-WR-CALDESC:Veranstaltungen für ligeti zentrum
REFRESH-INTERVAL;VALUE=DURATION:PT1H
X-Robots-Tag:noindex
X-PUBLISHED-TTL:PT1H
BEGIN:VTIMEZONE
TZID:Europe/Berlin
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20240331T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20241027T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20250330T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20251026T010000
END:STANDARD
BEGIN:DAYLIGHT
TZOFFSETFROM:+0100
TZOFFSETTO:+0200
TZNAME:CEST
DTSTART:20260329T010000
END:DAYLIGHT
BEGIN:STANDARD
TZOFFSETFROM:+0200
TZOFFSETTO:+0100
TZNAME:CET
DTSTART:20261025T010000
END:STANDARD
END:VTIMEZONE
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251019T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251019T210000
DTSTAMP:20260423T133148
CREATED:20250925T113842Z
LAST-MODIFIED:20250925T114403Z
UID:10000126-1760900400-1760907600@ligeti-zentrum.de
SUMMARY:Happy Endings: Super Normal Things
DESCRIPTION:Traumata des Klimawandels\, Verschwörungstheorien\, Propaganda in unterschiedlichster Form\, persönliche und familiäre Desintegration\, Apokalypse-Müdigkeit – das alles sind inzwischen super normale Sachen. Ist es möglich\, Zuversicht zu bewahren in diesen sich überschneidenden und gegenseitig verstärkenden Krisen? Wie erzählen wir von einer immer düsteren Zukunft? Vielleicht\, in dem wir über Gestalten aus der Vergangenheit sprechen: Vampire. Der bildende Künstler\, Szenograf und Regisseur Philippe Quesne feiert am 16. Oktober Premiere mit seiner Inszenierung »Vampire‘s Mountain« und ist am Sonntag um 15 Uhr für ein Künstlergespräch mit dem Dramaturgen Christian Tschirner im Marmor-Saal zu Gast. \nAm Abend zeigen der US-amerikanische Performancekünstler Wilson Tanner Smith und Gaurav Singh Nijjer\, Theatermacher und kreativer Technologe aus Indien eine intime und fragmentierte multimediale Performance im MalerSaal. Sie sprechen miteinander und halten zugleich Zwiesprache mit realen und fiktiven Abwesenden\, mit den Stimmen in ihren Köpfen und mit denen da draußen in der Welt. Sie versuchen zu fassen\, was es bedeutet\, menschlich mitzufühlen und füreinander zu sorgen – während sich gleichzeitig immer wieder Zweifel aufdrängen: Ist nicht alles\, was wir tun\, zu wenig und kommt viel zu spät? Die Performance findet in englischer Sprache statt. \nWie weitergehen\, wenn der Weg verstellt scheint? fragt Susann Maria Hempel in ihrem sehr persönlichen Film »Hope Road«: Zum ersten Mal macht sie darin ihre eigene künstlerische Krise\, ihren eigenen verstellten Weg zum Gegenstand. Indem sie ihr eigenes „Ich“ so behandelt\, wie sie sonst das „Ich“ Anderer verhandelte\, indem sie also versucht\, aus fremder Perspektive auf sich selbst zu schauen\, kommt sie tatsächlich ein Stück weiter auf der Hope Road. Im Gespräch zwischen dem Rapper und Aktivisten Amewu Nove und Prof. Jürgen Zimmerer\, Experte für (Post-) Kolonialismus und Genozidforschung\, geht es um die Verbindungen von Kolonialismus\, Klimakrise und dem global grassierenden Rechtsextremismus. War Hitler ein Vorläufer des 21. Jahrhunderts? Welchen Anteil haben\nVerknappungskrisen an kollektiver Gewalt? Das Gespräch wird moderiert von Kira Herff. \nZum letzten Mal: Trauertücher färben mit Ella Ziegler.\nVon und mit: Susann Maria Hempel\, Kira Herff\, Gaurav Singh Nijjer\, Amewu Nove\, Philippe Quesne\, Wilson Tanner Smith\, Christian Tschirner\, Prof. Jürgen Zimmerer\, Ella Ziegler \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Happy Endings“. Ein Symposium zu palliativer Dramaturgie.\nUnsere Lebens- und Wirtschaftsweise stößt an planetare Grenzen. Liebgewonnene Gewissheiten erodieren. Und die Kommunikation hierüber steckt in einem Dilemma: Betonen wir die Fakten zum Stand der Dinge\, laufen wir Gefahr\, Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Lähmung zu befeuern. Verlegen wir uns darauf\, über die kleinen Schritte in die richtige Richtung zu sprechen\, verharmlosen wir die Situation. Beides hilft nicht weiter. Frei nach Heiner Müllers Diktum „Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft!“ versucht die palliative Dramaturgie die Zukunft vom Ende her zu denken. Sie übersetzt Erfahrungen aus Sterbebegleitung und Trauerarbeit in gesellschaftliche Erzählungen. Denn nicht nur Individuen\, auch Gesellschaften haben ein Verfallsdatum. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlicher Trauer und dem Trauern über den Verlust der Welt? Und wenn ja\, wie kommen wir dazu\, unsere Situation zu akzeptieren? Schließlich ist gemäß der Palliativmedizin erst in der Phase der Akzeptanz sinnvolles Handeln wieder möglich. Expert*innen der Palliativmedizin\, der Soziologie\, der Bildungs-und Kulturwissenschaft gehen durch die Korridore unseres Verstandes\, konfrontieren uns Künstler*innen mit den Dämonen unserer Verleugnung und Verzweiflung\, versöhnen uns Praktiker*innen mit Leben und Tod\, um das Ende der Welt (wie wir es kennen) zu einem Anfang zu machen. \nTickets und weitere Infos hier.
URL:https://ligeti-zentrum.de/event/happy-endings-super-normal-things-2/
LOCATION:Deutsches Schauspielhaus\, Kirchenallee 39\, Hamburg\, 20099\, Germany
CATEGORIES:Diskussion,Performance,Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://ligeti-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/09/Happy-Endings.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251019T150000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251019T170000
DTSTAMP:20260423T133148
CREATED:20250925T113751Z
LAST-MODIFIED:20250925T113751Z
UID:10000125-1760886000-1760893200@ligeti-zentrum.de
SUMMARY:Happy Endings: Super Normal Things
DESCRIPTION:Traumata des Klimawandels\, Verschwörungstheorien\, Propaganda in unterschiedlichster Form\, persönliche und familiäre Desintegration\, Apokalypse-Müdigkeit – das alles sind inzwischen super normale Sachen. Ist es möglich\, Zuversicht zu bewahren in diesen sich überschneidenden und gegenseitig verstärkenden Krisen? Wie erzählen wir von einer immer düsteren Zukunft? Vielleicht\, in dem wir über Gestalten aus der Vergangenheit sprechen: Vampire. Der bildende Künstler\, Szenograf und Regisseur Philippe Quesne feiert am 16. Oktober Premiere mit seiner Inszenierung »Vampire‘s Mountain« und ist am Sonntag um 15 Uhr für ein Künstlergespräch mit dem Dramaturgen Christian Tschirner im Marmor-Saal zu Gast. \nAm Abend zeigen der US-amerikanische Performancekünstler Wilson Tanner Smith und Gaurav Singh Nijjer\, Theatermacher und kreativer Technologe aus Indien eine intime und fragmentierte multimediale Performance im MalerSaal. Sie sprechen miteinander und halten zugleich Zwiesprache mit realen und fiktiven Abwesenden\, mit den Stimmen in ihren Köpfen und mit denen da draußen in der Welt. Sie versuchen zu fassen\, was es bedeutet\, menschlich mitzufühlen und füreinander zu sorgen – während sich gleichzeitig immer wieder Zweifel aufdrängen: Ist nicht alles\, was wir tun\, zu wenig und kommt viel zu spät? Die Performance findet in englischer Sprache statt. \nWie weitergehen\, wenn der Weg verstellt scheint? fragt Susann Maria Hempel in ihrem sehr persönlichen Film »Hope Road«: Zum ersten Mal macht sie darin ihre eigene künstlerische Krise\, ihren eigenen verstellten Weg zum Gegenstand. Indem sie ihr eigenes „Ich“ so behandelt\, wie sie sonst das „Ich“ Anderer verhandelte\, indem sie also versucht\, aus fremder Perspektive auf sich selbst zu schauen\, kommt sie tatsächlich ein Stück weiter auf der Hope Road. Im Gespräch zwischen dem Rapper und Aktivisten Amewu Nove und Prof. Jürgen Zimmerer\, Experte für (Post-) Kolonialismus und Genozidforschung\, geht es um die Verbindungen von Kolonialismus\, Klimakrise und dem global grassierenden Rechtsextremismus. War Hitler ein Vorläufer des 21. Jahrhunderts? Welchen Anteil haben\nVerknappungskrisen an kollektiver Gewalt? Das Gespräch wird moderiert von Kira Herff. \nZum letzten Mal: Trauertücher färben mit Ella Ziegler.\nVon und mit: Susann Maria Hempel\, Kira Herff\, Gaurav Singh Nijjer\, Amewu Nove\, Philippe Quesne\, Wilson Tanner Smith\, Christian Tschirner\, Prof. Jürgen Zimmerer\, Ella Ziegler \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Happy Endings“. Ein Symposium zu palliativer Dramaturgie.\nUnsere Lebens- und Wirtschaftsweise stößt an planetare Grenzen. Liebgewonnene Gewissheiten erodieren. Und die Kommunikation hierüber steckt in einem Dilemma: Betonen wir die Fakten zum Stand der Dinge\, laufen wir Gefahr\, Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Lähmung zu befeuern. Verlegen wir uns darauf\, über die kleinen Schritte in die richtige Richtung zu sprechen\, verharmlosen wir die Situation. Beides hilft nicht weiter. Frei nach Heiner Müllers Diktum „Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft!“ versucht die palliative Dramaturgie die Zukunft vom Ende her zu denken. Sie übersetzt Erfahrungen aus Sterbebegleitung und Trauerarbeit in gesellschaftliche Erzählungen. Denn nicht nur Individuen\, auch Gesellschaften haben ein Verfallsdatum. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlicher Trauer und dem Trauern über den Verlust der Welt? Und wenn ja\, wie kommen wir dazu\, unsere Situation zu akzeptieren? Schließlich ist gemäß der Palliativmedizin erst in der Phase der Akzeptanz sinnvolles Handeln wieder möglich. Expert*innen der Palliativmedizin\, der Soziologie\, der Bildungs-und Kulturwissenschaft gehen durch die Korridore unseres Verstandes\, konfrontieren uns Künstler*innen mit den Dämonen unserer Verleugnung und Verzweiflung\, versöhnen uns Praktiker*innen mit Leben und Tod\, um das Ende der Welt (wie wir es kennen) zu einem Anfang zu machen. \nTickets und weitere Infos hier.
URL:https://ligeti-zentrum.de/event/happy-endings-super-normal-things/
LOCATION:Deutsches Schauspielhaus\, Kirchenallee 39\, Hamburg\, 20099\, Germany
CATEGORIES:Diskussion,Performance,Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://ligeti-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/09/Happy-Endings.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251018T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251018T210000
DTSTAMP:20260423T133148
CREATED:20250925T113328Z
LAST-MODIFIED:20250925T113409Z
UID:10000124-1760814000-1760821200@ligeti-zentrum.de
SUMMARY:Happy Endings: Ars Moriendi - Die Kunst des Sterbens
DESCRIPTION:Sterben\, Tod und Trauer sind an den Rand unserer Gesellschaft verbannt; lange Zeit war vieles\, was damit zusammenhing\, nahezu tabuisiert. Vielleicht gelingt es uns deshalb so gut\, die Illusion ewigen Wachstums aufrechtzuerhalten: sie ist das Gegenteil von Endlichkeit. Dabei lässt sich von Sterbenden und Sterbeforschung viel lernen. Zum Beispiel\, dass sterbende Menschen altruistischer werden\, dass sie die Frage umtreibt: Was wird nach mir bleiben?\nIn einer Lesung des Textes »motherboy« verbindet lynn t musiol die ökologische(n) Krise(n) mit Geschichten zu queeren Praktiken bei Verlust und Trauer. Dey erzählt vom schäbig-schönen Garten des Filmemachers Derek Jarman\, von Trost und Arznei für eine sterbende Welt. \nIm Gespräch mit dem Leiter des Museums für Sepulkralkultur Dr. Dirk Pörschmann\, dem Filmemacher Philipp Döring\, der 2024 seinen Dokumentarfilm »Palliativstation« herausgebracht hat und Palliativ-Dramaturg Christian Tschirner geht es um die Verdrängung von Tod und Sterben\, kunstvolle Tode\, Totenkult und Theater\, irrationale Ängste und den ökologischen Wert von Friedhöfen. In der Performance »Wunderland« fragt der Performer und Regisseur Çağlar Yiğitoğulları nach dem Leben in einer neuen Welt. Wie bewegen und begegnen wir uns\, wenn die Welt\, wie wir sie kannten\, für immer verschwunden ist? Gehen wir dann zwangsläufig über einen riesigen Scherbenhaufen? Oder können wir auf Glas laufen?\nWie an jedem Abend: Trauertücher färben mit Ella Ziegler. \nVon und mit: Phillip Döring\, lynn t musiol\, Dr. Dirk Pörschmann\, Christian Tschirner\, Çağlar Yiğitoğulları\, Ella Ziegler \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Happy Endings“. Ein Symposium zu palliativer Dramaturgie.\nUnsere Lebens- und Wirtschaftsweise stößt an planetare Grenzen. Liebgewonnene Gewissheiten erodieren. Und die Kommunikation hierüber steckt in einem Dilemma: Betonen wir die Fakten zum Stand der Dinge\, laufen wir Gefahr\, Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Lähmung zu befeuern. Verlegen wir uns darauf\, über die kleinen Schritte in die richtige Richtung zu sprechen\, verharmlosen wir die Situation. Beides hilft nicht weiter. Frei nach Heiner Müllers Diktum „Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft!“ versucht die palliative Dramaturgie die Zukunft vom Ende her zu denken. Sie übersetzt Erfahrungen aus Sterbebegleitung und Trauerarbeit in gesellschaftliche Erzählungen. Denn nicht nur Individuen\, auch Gesellschaften haben ein Verfallsdatum. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlicher Trauer und dem Trauern über den Verlust der Welt? Und wenn ja\, wie kommen wir dazu\, unsere Situation zu akzeptieren? Schließlich ist gemäß der Palliativmedizin erst in der Phase der Akzeptanz sinnvolles Handeln wieder möglich. Expert*innen der Palliativmedizin\, der Soziologie\, der Bildungs-und Kulturwissenschaft gehen durch die Korridore unseres Verstandes\, konfrontieren uns Künstler*innen mit den Dämonen unserer Verleugnung und Verzweiflung\, versöhnen uns Praktiker*innen mit Leben und Tod\, um das Ende der Welt (wie wir es kennen) zu einem Anfang zu machen. \nTickets und weitere Infos hier.
URL:https://ligeti-zentrum.de/event/happy-endings-ars-moriendi-die-kunst-des-sterbens/
LOCATION:Deutsches Schauspielhaus\, Kirchenallee 39\, Hamburg\, 20099\, Germany
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://ligeti-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/09/Happy-Endings.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251017T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251017T210000
DTSTAMP:20260423T133148
CREATED:20250925T113030Z
LAST-MODIFIED:20250925T114506Z
UID:10000123-1760727600-1760734800@ligeti-zentrum.de
SUMMARY:Happy Endings: Zusammenbruch und Zuversicht
DESCRIPTION:Vieles deutet auf einen Zusammenbruch unserer wirtschaftlichen und politischen Systeme noch in diesem Jahrhundert hin. Gemäß dem Slogan »Das Ende der Welt ist\, was wir daraus machen« spricht die Bildungswissenschaftlerin Dr. Ginie Servant-Miklos in ihrer Lecture über Pfadabhängigkeiten in der Bildung\, fragt nach einer neuen Pädagogik angesichts des drohenden Kollapses und fordert ein radikal neues Lernen. Bildung und Kunst werden oft als Möglichkeiten gesehen\, einen kulturellen Wandel in unserem Verhältnis zum Planeten herbeizuführen. Trotz unzähliger Kunstprojekte und Bildungsinitiativen müssen wir heute anerkennen: Es hat sich wenig verändert. Vielleicht haben Bildung und Kunst sogar mehr Anteil an unserer Situation\, als wir uns eingestehen wollen. Der belgische Künstler und Aktivist Christophe Meierhans\, Dr. Ginie Servant-Miklos und Dramaturg Christian Tschirner diskutieren über die Frage\, was wir ändern müssen und woher – trotz allem – Zuversicht kommen kann. \nIn »Der Tag\, an dem Elisabeth Kübler-Ross Diego Armando Maradona trifft« erzählt der argentinische Künstler Lisandro Rodríguez von einer fiktiven Begegnung zwischen der Sterbeforscherin und dem Fußballer\, zwischen der Meisterin der Akzeptanz und dem Verdrängungsspezialisten. Ist es besser\, den Tod zu akzeptieren und das Leben zu verdrängen oder das Leben zu akzeptieren und den Tod zu verdrängen? Die Autorin und Trauerrednerin Louise Brown schließt den Abend mit einer Trauercollage: Wie lieben und leben\nwir? Wie lassen wir los? Auch an diesem Abend: Trauertücher färben mit Ella Ziegler. \nVon und mit: Louise Brown\, Christophe Meierhans\, Dr. Ginie Servant-Miklos\, Lisandro Rodríguez\, Christian Tschirner\, Ella Ziegler \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Happy Endings“. Ein Symposium zu palliativer Dramaturgie.\nUnsere Lebens- und Wirtschaftsweise stößt an planetare Grenzen. Liebgewonnene Gewissheiten erodieren. Und die Kommunikation hierüber steckt in einem Dilemma: Betonen wir die Fakten zum Stand der Dinge\, laufen wir Gefahr\, Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Lähmung zu befeuern. Verlegen wir uns darauf\, über die kleinen Schritte in die richtige Richtung zu sprechen\, verharmlosen wir die Situation. Beides hilft nicht weiter. Frei nach Heiner Müllers Diktum „Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft!“ versucht die palliative Dramaturgie die Zukunft vom Ende her zu denken. Sie übersetzt Erfahrungen aus Sterbebegleitung und Trauerarbeit in gesellschaftliche Erzählungen. Denn nicht nur Individuen\, auch Gesellschaften haben ein Verfallsdatum. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlicher Trauer und dem Trauern über den Verlust der Welt? Und wenn ja\, wie kommen wir dazu\, unsere Situation zu akzeptieren? Schließlich ist gemäß der Palliativmedizin erst in der Phase der Akzeptanz sinnvolles Handeln wieder möglich. Expert*innen der Palliativmedizin\, der Soziologie\, der Bildungs-und Kulturwissenschaft gehen durch die Korridore unseres Verstandes\, konfrontieren uns Künstler*innen mit den Dämonen unserer Verleugnung und Verzweiflung\, versöhnen uns Praktiker*innen mit Leben und Tod\, um das Ende der Welt (wie wir es kennen) zu einem Anfang zu machen. \nTickets und weitere Infos hier.
URL:https://ligeti-zentrum.de/event/happy-endings-zusammenbruch-und-zuversicht/
LOCATION:Deutsches Schauspielhaus\, Kirchenallee 39\, Hamburg\, 20099\, Germany
CATEGORIES:Diskussion,Performance,Theater,Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://ligeti-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/09/Happy-Endings.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251016T193000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251016T203000
DTSTAMP:20260423T133148
CREATED:20250925T112533Z
LAST-MODIFIED:20250925T112716Z
UID:10000122-1760643000-1760646600@ligeti-zentrum.de
SUMMARY:Happy Endings: PREMIERE - Vampire's Mountain
DESCRIPTION:Wenn sich der Zukunftshorizont verdunkelt\, haben Erzählungen von Vampiren Hochkonjunktur. Ein zarter\,\nmelancholischer Abend\, um gemeinsam den Ängsten unser Gegenwart zu trotzen. \nRegie: Philippe Quesne \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Happy Endings“. Ein Symposium zu palliativer Dramaturgie.\nUnsere Lebens- und Wirtschaftsweise stößt an planetare Grenzen. Liebgewonnene Gewissheiten erodieren. Und die Kommunikation hierüber steckt in einem Dilemma: Betonen wir die Fakten zum Stand der Dinge\, laufen wir Gefahr\, Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Lähmung zu befeuern. Verlegen wir uns darauf\, über die kleinen Schritte in die richtige Richtung zu sprechen\, verharmlosen wir die Situation. Beides hilft nicht weiter. Frei nach Heiner Müllers Diktum „Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft!“ versucht die palliative Dramaturgie die Zukunft vom Ende her zu denken. Sie übersetzt Erfahrungen aus Sterbebegleitung und Trauerarbeit in gesellschaftliche Erzählungen. Denn nicht nur Individuen\, auch Gesellschaften haben ein Verfallsdatum. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlicher Trauer und dem Trauern über den Verlust der Welt? Und wenn ja\, wie kommen wir dazu\, unsere Situation zu akzeptieren? Schließlich ist gemäß der Palliativmedizin erst in der Phase der Akzeptanz sinnvolles Handeln wieder möglich. Expert*innen der Palliativmedizin\, der Soziologie\, der Bildungs-und Kulturwissenschaft gehen durch die Korridore unseres Verstandes\, konfrontieren uns Künstler*innen mit den Dämonen unserer Verleugnung und Verzweiflung\, versöhnen uns Praktiker*innen mit Leben und Tod\, um das Ende der Welt (wie wir es kennen) zu einem Anfang zu machen. \nTickets und weitere Infos hier.
URL:https://ligeti-zentrum.de/event/happy-endings-premiere-vampires-mountain/
LOCATION:Deutsches Schauspielhaus\, Kirchenallee 39\, Hamburg\, 20099\, Germany
CATEGORIES:Theater
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://ligeti-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/09/Happy-Endings.jpg
END:VEVENT
BEGIN:VEVENT
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20251015T190000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20251015T210000
DTSTAMP:20260423T133148
CREATED:20250925T112047Z
LAST-MODIFIED:20250925T112703Z
UID:10000121-1760554800-1760562000@ligeti-zentrum.de
SUMMARY:Happy Endings: Should We Stay Or Should We Go?
DESCRIPTION:If I go there will be trouble\nAnd if I stay it will be double\, \nsingt die britische Band The Clash in den 1980er-Jahren in ihrem Lied »Should I Stay Or Should I Go«. Was damals die Beschreibung einer offensichtlich eher konflikthaften Liebesbeziehung ist\, hat sich heute zu einer zentralen Frage der Menschheit aufgeschwungen. Denn das Verbleiben auf diesem Planeten wird\, wie alle Prognosen der Klimaforschung zeigen\, in jedem Fall: ein Problem. Wie also weitermachen? Sollten wir den Träumen US-amerikanischer Tech-Milliardäre folgen und den Mars besiedeln? Oder bleiben wir\, schauen den aufkommenden Krisen in die Augen und akzeptieren die zu erwartenden Verluste?\nZum Auftakt des Symposiums sind der Soziolo ge Prof. Philipp Staab\, die Philosophin Prof. Anna-Verena Nosthoff und der Kultur- und Wirtschaftswissenschaftler Felix Maschewski zu Gast. Nach zwei Lectures führen wir ein Gespräch über die Gestaltbarkeit von Zukunft\, den ökologischen Gesellschaftskonflikt\, galaktischen Kolonialismus\nund natürlich die alles überschattende Frage: \nShould we stay or should we go?\nDiese Frage stellt auch die anschließende Performance »Terminal«. Die Performerin Lili läuft mit einer exakten\nKopie ihres eigenen Körpers zum Gate. Dort angekommen\, fragt sie sich: Worauf warten wir? Auf eine Reise?\nAuf eine Evakuierung? Die Autorin Kaija Knauer\, die Multimedia-Künstlerin Lili Süper und der Regisseur Ilario\nRaschèr haben die Versuchsanordnung »Terminal« für die Eröffnung von »Happy Endings« erarbeitet.\nDie Künstlerin Ella Ziegler verbindet in ihrer Praxis performative\, partizipatorische und interventionistische\nFormate. Für das Symposion hat sie »Das Meer ist so still« entwickelt\, eine Station\, an der die Besucher*innen\ntäglich ganz persönliche Trauertücher färben und dabei mit der Künstlerin über ihre Erfahrungen mit Abschied\,\nTrauer und Tod ins Gespräch kommen können. \nVon und mit: Martin Györffy\, Kaija Knauer\, Felix Maschewski\, Prof. Anna-Verena Nosthoff\, Ilario Raschèr\, Prof. Philipp Staab\, Lili Süper\, Ella Ziegler \nEine Veranstaltung im Rahmen von „Happy Endings“. Ein Symposium zu palliativer Dramaturgie.\nUnsere Lebens- und Wirtschaftsweise stößt an planetare Grenzen. Liebgewonnene Gewissheiten erodieren. Und die Kommunikation hierüber steckt in einem Dilemma: Betonen wir die Fakten zum Stand der Dinge\, laufen wir Gefahr\, Hoffnungslosigkeit und gesellschaftliche Lähmung zu befeuern. Verlegen wir uns darauf\, über die kleinen Schritte in die richtige Richtung zu sprechen\, verharmlosen wir die Situation. Beides hilft nicht weiter. Frei nach Heiner Müllers Diktum „Nekrophilie ist Liebe zur Zukunft!“ versucht die palliative Dramaturgie die Zukunft vom Ende her zu denken. Sie übersetzt Erfahrungen aus Sterbebegleitung und Trauerarbeit in gesellschaftliche Erzählungen. Denn nicht nur Individuen\, auch Gesellschaften haben ein Verfallsdatum. Doch gibt es einen Zusammenhang zwischen persönlicher Trauer und dem Trauern über den Verlust der Welt? Und wenn ja\, wie kommen wir dazu\, unsere Situation zu akzeptieren? Schließlich ist gemäß der Palliativmedizin erst in der Phase der Akzeptanz sinnvolles Handeln wieder möglich. Expert*innen der Palliativmedizin\, der Soziologie\, der Bildungs-und Kulturwissenschaft gehen durch die Korridore unseres Verstandes\, konfrontieren uns Künstler*innen mit den Dämonen unserer Verleugnung und Verzweiflung\, versöhnen uns Praktiker*innen mit Leben und Tod\, um das Ende der Welt (wie wir es kennen) zu einem Anfang zu machen. \nTickets und weitere Infos hier.
URL:https://ligeti-zentrum.de/event/happy-endings-should-we-stay-or-should-we-go/
LOCATION:Deutsches Schauspielhaus\, Kirchenallee 39\, Hamburg\, 20099\, Germany
CATEGORIES:Diskussion,Performance,Vortrag
ATTACH;FMTTYPE=image/jpeg:https://ligeti-zentrum.de/wp-content/uploads/2025/09/Happy-Endings.jpg
END:VEVENT
END:VCALENDAR