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SUMMARY:Workshop: SPIIC+ präsentiert: „Atlas of Breaths” ein co-kreativer Workshop mit Choreographin und Künstlerin Anan Atoyama
DESCRIPTION:Atlas of Breaths entfaltet sich als ein lebendiges Labor\, in dem Bewegung\, Musik und Poesie miteinander verwoben sind\, um Wissen in verkörperte Erfahrung zu verwandeln. Der Workshop wird zu einem Raum der gemeinsamen Schöpfung in Echtzeit – ein Ort\, an dem die Bande neu geknüpft werden zwischen denen\, die vor Ort sind\, und jenen\, die\, nah oder fern\, ihre Heimat verlassen mussten. Es geht dabei nicht nur um Willkommenheißen: Es geht um Zuhören und Raumgeben.\nDie Geschichten von Asylsuchenden\, wissenschaftliches Wissen über das Klima und grundlegende Rechtstexte wie die Genfer Konvention werden zu lebendigem Material — nicht erstarrt in Abstraktion\, sondern durch Gesten und Klänge fühlbar\, vorstellbar\, befragbar und neu erfunden.\nAlle Teilnehmenden sind zu einer immersiven Erfahrung eingeladen\, in der Tanz und Musik eine gemeinsame Sprache eröffnen. Grenzen zwischen Zuschauer:innen und Akteur:innen\, zwischen Hier und Anderswo\, zwischen Vergangenheit und Zukunft lösen sich allmählich auf\, sodass ein kollektives Werk im ständigen Wandel entstehen kann.\nDieser geteilte Raum nährt die individuelle Kreativität und zugleich die Kraft des Kollektivs. Er macht das gemeinsame Dasein zu einem politischen und empfindsamen Akt: das Erkennen im Körper des Anderen — einer Erinnerung\, einer Verletzlichkeit\, aber auch einer Handlungsfähigkeit.\nSo wird Atlas of Breaths mehr als nur ein Workshop — es wird zu einem Ort der Begegnung und der Neuerfindung\, an dem neue Wege beschritten werden\, eine sich wandelnde Welt zu bewohnen. \n*** \nAtlas of Breaths ist ein zweitägiger Workshop mit der japanischen Tänzerin und Choreographin Anan Atoyama. Die Teilnehmer:innenzahl ist auf maximal 15 Personen beschränkt. Interessierte können sich via Email über die Teilnahmemöglichkeit erkundigen. \nDer Workshop findet jeweils am 26.11. und 27.11. von 15:00 bis 19:00 Uhr statt. Die Teilnahme an beiden Tagen ist erwünscht. \nEine öffentliche Präsentation des Workshops findet am 27.11. um 19:30 im Rahmen der SPIIC+ Lecture Performance statt. \nANAN ATOYAMA – Choreographin / Tänzerin\nAnan Atoyama wurde in Fukuoka (Japan) geboren und lebt und arbeitet zwischen Japan und Frankreich. Von 1999 bis 2003 lebte sie in New York\, wo sie an der Ailey School\, im Trisha Brown Studio und im Merce Cunningham Studio ausgebildet wurde. Die Anschläge vom 11. September prägten ihr künstlerisches Schaffen und führten sie 2004–2006 nach Tunesien\, wo sie den Aufbau von Tanzkonservatorien in Mahdia und Monastir unterstützte.\n2007 kehrte sie nach Japan zurück und zeigte ihr erstes Solostück Daichi beim Dance Hakushu Festival von Min Tanaka. Ab 2009 arbeitete sie in Frankreich mit der Compagnie AToU und entwickelte internationale Projekte in Nicaragua\, Italien und Polen.\n2012 entstand Love\, Madness and Mysticism zu Musik von John Zorn\, gefolgt von einer Improvisationsreihe mit Keiji Haino – Beginn einer fünfjährigen Residenz in Vaulx-en-Velin. Dort schuf sie interdisziplinäre Werke wie WelCOME\, SHiNMu\, Mille Oasis und Love Me Softly / Kill Me Tender. Parallel dazu leitete sie groß angelegte kollektive Projekte mit über 300 Teilnehmenden\, darunter Défilé (Lyon Dance Biennale 2016) und TransForme (2013–2017).\n2017 entstand erneut eine Zusammenarbeit mit Keiji Haino (Hidden Body). Mit Limpid Sun (2019) begann sie eine Reihe an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft in Kooperation mit dem Biologen Pierre-Henri Gouyon (Muséum national d’Histoire naturelle)\, gefolgt von Dynamic Origin (2020–2021\, Universität Oxford).\nSeit 2022 erforscht sie das Thema Migration. Daraus entstand Island without Sea – inspiriert von Flüchtlingszeugnissen\, Recherchen auf Lesbos und der Genfer Konvention –\, das 2024 beim Festival Contre-Sens mit 400 Teilnehmenden uraufgeführt wurde.
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SUMMARY:SPIIC+ Lecture Concert no.18 mit Anan Atoyama
DESCRIPTION:Im Rahmen des neunzehnten SPIIC+ Lecture Concerts geben wir gemeinsam mit der japanischen Tänzerin und Choreographin Anan Atoyama Einblick in die Erfahrungen eines zweitägigen Workshops und öffnen den Raum für Gespräche über das Spannungsfeld zwischen künstlerischer Praxis\, wissenschaftlicher Erkenntnis und sozialer Ko-Kreation.\nAnan Atoyama bewegt sich in ihrer Arbeit an der Schnittstelle von Kunst\, Wissenschaft und gesellschaftlichem Engagement. Ihre aktuellen Projekte widmen sich insbesondere den Themen Klimaveränderung und Migration – Fragen\, die sie durch Bewegung\, Klang und kollektive Prozesse neu erfahrbar macht.\nDas Lecture Concert lädt dazu ein\, die transformative Kraft künstlerischer Teilhabe zu erleben und darüber ins Gespräch zu kommen\, wie sich Wissen\, Körper und Gemeinschaft in gemeinsamen kreativen Prozessen verbinden können. \nDer Eintritt ist frei.\nKein Nacheinlass. \nIt is not only about welcoming: it is about listening and giving space. The stories of asylum seekers\, scientific knowledge about climate\, and foundational legal texts such as the Geneva Convention become living materials — not frozen in abstraction\, but felt\, imagined\, questioned\, and reinvented through gesture and sound. \nANAN ATOYAMA – Choreographin / Tänzerin\nAnan Atoyama wurde in Fukuoka (Japan) geboren und lebt und arbeitet zwischen Japan und Frankreich. Von 1999 bis 2003 lebte sie in New York\, wo sie an der Ailey School\, im Trisha Brown Studio und im Merce Cunningham Studio ausgebildet wurde. Die Anschläge vom 11. September prägten ihr künstlerisches Schaffen und führten sie 2004–2006 nach Tunesien\, wo sie den Aufbau von Tanzkonservatorien in Mahdia und Monastir unterstützte.\n2007 kehrte sie nach Japan zurück und zeigte ihr erstes Solostück Daichi beim Dance Hakushu Festival von Min Tanaka. Ab 2009 arbeitete sie in Frankreich mit der Compagnie AToU und entwickelte internationale Projekte in Nicaragua\, Italien und Polen.\n2012 entstand Love\, Madness and Mysticism zu Musik von John Zorn\, gefolgt von einer Improvisationsreihe mit Keiji Haino – Beginn einer fünfjährigen Residenz in Vaulx-en-Velin. Dort schuf sie interdisziplinäre Werke wie WelCOME\, SHiNMu\, Mille Oasis und Love Me Softly / Kill Me Tender. Parallel dazu leitete sie groß angelegte kollektive Projekte mit über 300 Teilnehmenden\, darunter Défilé (Lyon Dance Biennale 2016) und TransForme (2013–2017).\n2017 entstand erneut eine Zusammenarbeit mit Keiji Haino (Hidden Body). Mit Limpid Sun (2019) begann sie eine Reihe an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft in Kooperation mit dem Biologen Pierre-Henri Gouyon (Muséum national d’Histoire naturelle)\, gefolgt von Dynamic Origin (2020–2021\, Universität Oxford).\nSeit 2022 erforscht sie das Thema Migration. Daraus entstand Island without Sea – inspiriert von Flüchtlingszeugnissen\, Recherchen auf Lesbos und der Genfer Konvention –\, das 2024 beim Festival Contre-Sens mit 400 Teilnehmenden uraufgeführt wurde.
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